Tracking Plugin – ausgehende Klicks tracken und sehen wohin der Besucher surft
Vor ein paar Tagen habe ich über das YouTube Poster Plugin berichtet. Auf dem Blog des Entwicklers bin zugleich auf ein weiteres interessantes Plugin gestoßen, den Outbound Click Tracker, welches ich auch gleich mal testen musste. Die Funktionsweise des Plugins ist recht schnell erklärt. Mit dem Outbound Click Tracker kann man komfortabel im Dashboard überwachen welche Links die einzelnen Besucher anklicken und wohin sie verschwinden. Die Überwachung der ausgehenden Klicks wird mit JavaScript realisiert. Klicks innerhalb von iFrames und Klicks auf Google Adsense Anzeigen kann das Plugin nicht erfassen.
Die Installation erfolgt wie bei jedem anderen Plugin auch. Ins Pluginverzeichnis hochladen und aktivieren. Unter dem in den Einstellungen neu angelegten Eintrag „Outbound Click Tracker“ findet man dann eine Übersicht aller geklickten Links. Genannt werden der Artikel in dem der Klick erfolgte, die IP des Klickenden, die Zeit, der Linktext und natürlich auch die Ziel-URL.
Ich habe das Plugin erstmal wieder deaktiviert und bin noch nicht ganz sicher ob ich es einsetzen werden. Bei Dauereinsatz müsst ihr den Datenbestand auf jeden Fall regelmäßig pflegen und alte Einträge löschen. Denn sonst geht es euch wie bei allen Statistik-Plugins die Daten sammeln, Dashboard und ggf. auch das Frontend werden durch die Datenmenge verlangsamt.
Der Test des Plugins war für mich auf jeden Fall sehr aufschlussreich. Neben den ausgehenden Links zu allen möglichen Dingen ist mir aufgefallen dass die Links zu den Blogs der Kommentatoren recht häufig angeklickt wurden. Das freut mich natürlich, zeigt es mir doch dass sich regelmäßiges kommentieren lohnt und man dadurch auf jeden Fall neue Leser anlocken kann. Das macht Laune auf die nächste große Hafenrundfahrt im Feedreader.
Wer interesse hat selbst mal einen Blick auf das Gewusel auf seinem Blog zu werfen. Hier geht es zum Download des Plugins: http://wordpress.org/extend/plugins/outbound-click-tracker/
Setzt ihr selbst ein Tool ein um ausgehende Klicks zu beobachten oder besteht da keinerlei Interesse? Von einigen Bloggern weiß ich dass sie diesbezüglich auf Google Analytics vertrauen und kostenpflichtige Tools vertrauen.
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Ich weiß nicht, ob das eine blöde Frage ist, aber verwendest du kein Google Analytics? Da kann man sich doch auch wunderbar anschauen, wo die User nach dem Lesen des Artikels hinklicken..Hat das was mit Datenschutz zu tun oder was Persönliches?..Dass die Leser bei dir auch zu den Seiten der Kommentatoren gehen, animiert auf jeden Fall zum Kommentieren..
@eliterator Ich verwende Google Analytics, wegen der andauernden Datenschutzgeschichte aber nur unter vorbehalt und jederzeit bereit darauf zu verzichten. Natürlich kann man sowas auch dort einsehen, klar.
Mich ärgert es ein wenig dass man bei jeder Art von Analyse direkt Analytics an den Kopf geworfen bekommt. Ich finde es es nämlich durchaus interessant Alternativen zu testen und solche Statistiken direkt im Dashboard meines Blogs greifbar zu haben, ohne externe Anbieter. Das vorgestellte Plugin sorgt zwar einerseits für ein wenig zusätzliche Datenlast, ist aber andererseits viel anfängerfreundlicher als Analytics.
Ich verwende für Linktracking aktuell auch GA, allerdings mehr oder weniger nur als Abfallprodukt – großartig analysiert habe ich das noch nie.
Wo ich das so sehe muss ich zugeben, dass es eine gewisse Neugierde weckt
Werde ich zumindest auf meiner Testseite einmal näher angucken…
Ich verwende auch hauptsächlich Analytics, auch wenn ich wertvolle Daten vielleicht an einen Dienst abgeben muss, die Auflistung der einzelnen Statistiken ist sehr übersichtlich & einfach zu verwalten.
Werde das Plugin heute Abend aber auch mal testweise installieren
So wichtig erscheint mir das jetzt nicht zu sein.
vielleicht ist es ganz nett zu wissen, vielleicht lässt sich auch ein bisschen optimieren (in Hinblick auf Werbung…)
Aber dann sollte man das wohl nur vorübergehend einsetzen.
Es ist eben zusätzliche Datenlast und Server-Auslastung…
@Marc Das war bei mir auch der Grund es mal zu testen, ich habe GA nie großartig für soetwas genutzt und das Plugin fix zu installieren bot sich an. Viel Spaß beim testen.
@Christian Dir auch viel Spaß beim testen, ich werde mich auch nochmals genauer mit GA befassen in den nächsten Tagen, bin gestern über einige Artikel bzgl. Tracking ausgehender Besucher gestoßen.
@Tarik Ich sag ja auch nicht dass es wichtig ist sondern dass es einfach mal einen interessanten und unkomplizierten Einblick gewährt
Woopra macht das auch alles.
Bei mir läuft eigentlich auch Analytics im Hintergrund. Ich bin, ehrlich gesagt, ein wenig faul, neue Plugins auszuprobieren. Aber zu wissen, wo User hinklicken ist natürlich schon interessant…
Ich benutze seit Anfang Jahr Piwik anstatt Google Analytics.
Läuft bei mir super!
@m.o.m. Ich glaube da hast du Recht, ich habe Woopra ja auch eine Zeit getestet, allerdings nie darauf geachtet ob es wirklich mitschreibt über welche Links Besucher aussteigen.
@Andersreisender Ein paar neue Einblicke machen es schon interssant den inneren Schweinehund zu überwinden und mal etwas neues auszuprobieren
@Jeffrey Freut mich
Sieht auf jeden Fall interessant aus das Plugin. Hat aber eben wie Statistiken den Nachteil, dass es wohl die Datenbank bis zum Abwinken füllt
Hab hier gerade gelesen, dass man das aber auch in GA einsehen kann. Wo bitte stehen diese Infos, ich bin scheinbar blind und find sie nicht
Mir ist nur bekannt dass man diese Funktion zusätzlich unter den benutzerdefinierten Berichten anlegen muss. Hier gibts eine Anleitung dazu http://webstandard.kulando.de/post/2009/07/03/ausgehende-links-mit-google-analytics-tracken
Sollte es noch anders funktionieren muss ich wohl eingestehen mich zu wenig mit GA befasst zu haben
Danke, das werde ich mir später ausgehend zu Gemüte führen. Ist doch interessant zu wissen wo die User zu hinsurfen. Und ein Plugin dafür muss es ja auch nicht sein
Das ist auf jeden Fall sehr interessant. Für mich bleibt nur die Frage was letztendlich einfacher und trafficlastiger ist. Jedes mal extra einen JavaScript Befehl in die Links einbauen um alles mit GA zu tracken oder kurz ein Plugin zu aktivieren und 1x die Woche die DB bereinigen. Für alte Artikel müsste man dann denke ich mal auch überall noch Links die nachpräparieren, das entfällt beim Plugin.
Gutes Argument Piet (habs mir ja noch gar nicht angesehen). Das heißt hier steht Google JS (was ja noch nie sonderlich schnell war) gegen Datenbank. Ich würde tippen, dass die Datenbank gewinnt (weniger Last).
Ich glaube ich packe das Plugin mal auf nen kleineren Blog und sehe mir das mal in Ruhe an.
Ich lasse mir die angeklickten Links bequem mit Piwik anzeigen
Danke, werde ich mal ausprobieren.
Viel Spaß beim testen