Der Blog als Einnahmequelle – wie wichtig ist das?
Der WebmasterFriday fragt wie wichtig Geld verdienen beim Bloggen ist
Das Thema des heutigen Webmaster lautet: Geld Geld Geld!!! Wie wichtig ist Geld verdienen beim Bloggen? Ich finde das Thema richtig interessant und komme daher nicht drum herum auch meine eigenen Gedanken zu dieser Thematik, die momentan wieder allgegenwärtig zu sein scheint, niederzuschreiben. Geld verdienen beim Bloggen hat meiner Meinung nach sehr viele Aspekte, ich werde versuchen ein paar davon zu beleuchten.
Jeder hat das Recht mit dem Bloggen Geld zu verdienen
Dieser Ansicht bin ich nicht erst seit meinem erst kürzlich veröffentlichten Artikel mit dem Thema “Achtung! Auf diesem Blog wird geworben“.
Mittlerweile Bloggen sehr viele Menschen, nicht nur Tagebuchschreiber. Durch die Tatsache dass Blogs nun viele verschiedene Interessengruppen ansprechen sind sie Meinung nach mittlerweile als der jüngste Spross der klassischen Webmasterei anzusehen. Ein Blog ist nicht länger nur ein Tagebuch, sondern für viele Menschen auch das, was man früher als Webprojekt bezeichnete. Zur Webmasterei gehört auch seit jeher das Thema Geld verdienen. Also ist es nicht verwunderlich dass sich Monetarisierungsmethoden in Blogs wiederfinden.
Die einen wollen ihre Kosten für Webspace, Domain und Co. decken, andere stecken sich höhere Ziele. Jeder hat das Recht das zu tun oder freiwillig darauf zu verzichten.
Blogs haben das Potential Geld zu verdienen
Ein weiterer Punkt der meiner Meinung nach mittlerweile nicht mehr zu bestreiten ist, nicht umsonst veröffentlichen viele Blogger mittlerweile ihre monatlichen Einnahmen. Blogs verbinden Menschen indem sie Wissenssuchenden Informationen anbieten und zur Diskussion einladen. Und die Menschen suchen nach Informationen und diskutieren gerne. Wer es als Blogger regelmäßig schafft nützliche Informationen zu bieten und Diskussionen zu entfachen darf sich in der Regel über viele Besucher freuen. Und wer Besucher hat wird für Werbetreibende interessant. Das ist wie in einer Stadt, ein stark frequentierter Blog ist die Innenstadt. Hier wird gerne plakatiert und Firmen möchten dort ihre Fillialen und Ladenlokale eröffnen. Blogs ohne Publikum hingegen könnten der Feldweg am Stadtrand sein wo sich Fuchs und Hase noch Gute Nacht sagen.
Einen Blog starten nur um damit Geld zu verdienen?
Das ist eine ziemlich kontroverse Frage. Ich persönlich sage dass man das auf jeden Fall machen kann. Aber, man sollte dann auch die nötige Erfahrung mitbringen. Erfahrungen als Blogger und Erfahrungen mit den verschiedenen Aspekten von Internetmarketing und SEO. Natürlich kann man auch als Anfänger so beginnen, aber das ist ungleich schwieriger und ich würde behaupten das solche Projekte in den meisten Fällen sehr schnell unter “ferner liefen” verschwinden.
Für mich ist das allgemeine Interesse an allem was das Bloggen mit sich bringt immer noch ausschlaggebend. Diskussionen, Vernetzung und die Tatsache mein Projekt wachsen zu sehen. Zu beobachten welche Themen die Leser interessieren und woher die Besucher kommen. Die Möglichkeit mit dem was mir so viel Spaß macht auch noch Geld zu verdienen ist allerdings ein Aspekt den ich mittlerweile nur noch sehr ungern aufgeben würde.
Wird ein Blog schlechter wenn man damit Geld verdienen will?
Nicht unbedingt, allerdings kann man schon ziemlich viel falsch machen je nachdem wie man die Thematik angeht. Wenn ich an Blogs denke die immer noch auf Layer Werbung setzen muss ich mit dem Kopf schütteln, denn denen würde ich unterstellen dass sie etwas falsch machen.
Wie oben schon beschrieben machen Besucher den Blog für Werbetreibende interessant, erst so wird er zur potentiellen Einnahmequelle. Darum gilt es Maß zu halten und die Besucher nicht durch aggressive Werbung zu vergraulen. Man sollte sich an folgende Grundregeln halten. Niemals mehr Werbung verbauen als man selbst auf anderen Blogs akzeptieren würde und immer darauf achten dass der Lesefluss erhalten bleibt. Ich selbst bin mir übrigens bewusst dass ich mich schon hart an der Grenze bewege was gelegentliche bezahlte Reviews und verbaute Werbebanner angeht. Aber diese Maß würde ich auch auf allen anderen Blogs problemlos akzeptieren. Wenn man mit dem eigenen Blog Geld verdienen möchte muss man sich daran gewöhnen dass man es niemals allen Besuchern Recht machen kann. Irgendwer wird sich immer gestört fühlen. Was das geschriebene Wort angeht sollte auf Mehrwert für den Blogger auch immer wieder Mehrwert für den Leser folgen.
Ist Geld eine zusätzliche Motivation oder ein Hindernis für Blogger?
Zu dieser Frage wird es vermutlich auch verschiedene Ansichten geben. Die Möglichkeit mit dem Bloggen Geld zu verdienen ist für mich auf jeden Fall eine zusätzliche Motivation. Im Vordergrund steht immer noch der Spaß am eigenen Webprojekt und dessen Wachstum. Trotzdem hat man nach positiven Erlebnissen auch das Potential des eigenen Blogs als Einnahmequelle im Auge. Die Mischung machts. Ausschließlich wegen Geld zu bloggen würde bei mir vermutlich nach einer Weile zu einer Blockade führen da man dadurch ja auch einen gewissen Erfolgsdruck aufbaut.
Ein Euro-Zeichen im Auge zu haben ist nach meiner Ansicht für jeden Blogger absolut legitim. Allerdings sollte das Euro-Zeichen wirklich nur in einem Auge glitzern, damit der Blick auf die anderen tollen Aspekte des Bloggens erhalten bleibt. Wie wichtig ist es euch mit dem Bloggen Geld zu verdienen?
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Geschrieben von: Piet und abgelegt unter: Bloggen
Tags: Blog • Blogger • Einnahmequelle • Geld verdienen • Motivation • WebmasterFriday •
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Moin moin,
ja das ist momentan ein Thema, dass es kracht. Ich bin der Meinung, solange immer noch der Content stimmt, ist gegen Werbung nichts einzuwenden. Warum das meine Meinung ist? Na, weil ich auch Werbung auf meinem Blog habe. Nicht die Leser bezahlen für die Werbung auf meiner Seite, sondern die Werbekunden. Was für mich wichtig ist, dass die Werbung zum Inhalt passt. Aus diesem Grund lehne ich auch oft Angebote von Trigrami oder Hallimash ab.
Eine Diskussion oder gar Rechtfertigung dafür, dass und warum ich mit meinem Weblog Geld verdiene werde ich nicht führen. Es ist einfach so, wie es in den anderen Diskussionen viele Leser und Blogbetreiber geschrieben haben.
“Es ist mein Blog und ich bestimme, was ich damit mache!”
So böse es immer klingt, aber die Leser suchen sich eine andere Quelle, wenn ihnen meine oder die eines anderen Blogs nicht gefällt. Ich denke der Großteil meiner/unserer Leser können sich damit arrangieren und gönnen einem die Einnahmen. Letzten Endes kostet es uns Zeit und Geld, damit wir hilfreichen und nützlichen Inhalt anbieten können. Da ist es nicht “unmoralisch” dafür auch etwas entlohnt zu werden.
So, Finger wund und ich brauche einen Schluck Kaffee
@Torsten Das ist große Freiheit des Internets. Der Blogger darf auf seinem Blog tun was er möchte und der Leser darf frei entscheiden welche Quellen er abonniert. Die Kunst ist es den Leser zu halten und sich gleichzeitig nicht in der persönlichen Handlungsfreiheit einzuschränken. Klappt garantiert nirgendwo 100%ig *g* Guten Durst
Sehr schöner Artikel Piet, bin ja nichts anderes gewohnt von dir.
Ist ein schönes Thema zum Webmasterfriday und deine Ansichten gefallen mir.
Schönes Wochenende noch, Grüße, Christian
@Christian Vielen Dank. Und es ist wirklich ein schönes Thema für den WebmasterFriday, ich bin gespannt ob noch weitere Blogs mitmachen. Denn eigentlich hat ja jeder was dazu zu sagen.
Jeder der sagt, er habe noch nie daran gedacht, mit seinem Blog Geld zu verdienen, lügt! Generell polarisiert diese Frage: Entweder man ist dafür oder dagegen. Jeder der dagegen ist, weiß nicht, wieviel Engagement (zeitlich, monetär) es kostet, einen wirklich guten Blog am Leben zu erhalten. Die Tatsache, dass Unternehmen Geld ausgeben um ihre Werbung auf meinem Blog zu sehen bedeutet doch auch ein Stück Anerkennung und Bestätigung, dass ich gute Arbeit leiste! Also seid doch froh, wenn auf den Blogs, die ihr besucht viel Werbung geschaltet ist. D.h. der Blogger ist gut und ihr findet wahrscheinlich viel nützliches auf dem Blog.
Eine andere Frage ist die der Usability, wie bereits angesprochen: Wenn ich vor lauter Werbung den Text nicht mehr finde oder mir schlecht wird, weil ich zwischen den ganzen AdWords-Blöcken Slalom lesen muss, ist das die längste Zeit ein guter Blog gewesen. Die Benutzerfreundlichkeit muss an erster Stelle stehen.
Nun, das Thema kann man auch noch aus einem anderen Blickwinkel sehen und ich möchte dabei an den Beitrag letztens von Andreas mit dem netten Video von Sascha Pallenberg erinnern: http://www.majeres.de/monetarisierung-des-blogs-sascha-pallenberg
Es gibt Themenblogs, die sich hervorragend dafür eignen Geld zu verdienen und auch Beitreiber, die davon leben. Genauso ein Bereich des Bloggens wie alle anderen.
Das Ganze muss aber im Rahmen bleiben. Stelle Dir z.B. mal hier Artikel vor, wie ich sie auf dem schnaeppchentiger veröffentliche oder dort Artikel wie Deine. Das Publikum das angesprochen wird, ist jeweils ein anderes. Sicherlich kann man mal was anderes machen, wie ich es auf der crazytoast auch hin und wieder tue, hat aber alles einen anderen Stil.
Und… es ist nicht zu vergleichen mit den vorrangig sich um Themen wie “geld verdienen” drehenden Blogs, die dann auch noch so “schlau” sind ihre mtl. Einnahmen von 5,50 Euro zu veröffentlichen und sich damit gänzlich lächerlich machen. Davon gibt es Massenweise und meistens bestehen die auch nicht länger als ein paar Monate.
Denn zum einen ist Geld verdienen im Internet grundsätzlich keine einfache Sache und zum anderen muss ein derart enormer Aufwand dahinter stecken, der nebenbei gar nicht handelbar ist (siehe Video Sascha Pallenberg).
@Tom Ich glaube schon dass es Blogger gibt die noch nie derartige monetäre Gedanken hatten, aber das wird ein sehr kleiner Teil sein. Ansonsten stimme ich dir zu. Benutzerfreundlichkeit geht vor, denn ohne Benutzer braucht man auch keine Werbung schalten.
@Tanja Themenblogs bzw. Nischenblogs sind natürlich ein eigenes Thema und in den allermeisten fällen sind diese auch von vorn herein darauf ausgelegt Geld zu verdienen. Die Idee hinter den Nischenblogs würde ich übrigens auch den Affiliate-Marketern mit SEO im Blut zuschreiben. Die haben das Potential früh erkannt.
Der angesprochene Artikeltausch ging gar nicht. Vielleicht einmalig, aber keinesfalls auf Dauer, dann wäre das Publikum auf beiden Blogs weg. Und, hihi, die Geld verdienen Blogs sind schon gut. Ihre Berechtigung haben sie auf jeden Fall, aber du hast schon Recht. Zusammengefasst ist das schon ein wenig lächerlich und vermutlich auch der Grund warum da nach 3-4 Monaten oft Ende ist.
Das Video von Sascha Pallenberg kann ich auch absolut empfehlen. Hab es in letzter Zeit schon 4 oder 5 mal gesehen. Gut dass es so durch die Blogosphäre getragen wird, da kann man auf jeden Fall was lernen.
Artikeltausch war ja auch nur als Beispiel gemeint, auf jeden Fall nicht Ernst
Der Schnäppchen Blog macht mir auch ziemlich viel Spaß (ehrlich gesagt am meisten von allen meinen Blogs derzeit) und läuft für das dass er noch relativ neu ist auch gar nicht schlecht. Ist nur schade, dass so wenig kommentiert wird, aber das kommt mit der Zeit noch. Und wer weiß, vielleicht kann er mir irgendwann mal meinen Shop ersetzen, was mich echt glücklich machen würde, weil dort aus mehreren Gründen das “Ende der Fahnenstange” fast erreicht ist.
Was ich damit auch sagen wollte: es gibt so viele verschiedene Blogs und Richtungen, so dass man das mit den Einnahmen schlecht verallgemeinern kann. Content ist immer noch der King und egal über was oder wie man schreibt etwas monetarisieren geht immer. Es kommt halt drauf an wie und was und was für ein Publikum…
Hallo Piet,
die Frage ob ich einen Blog starten, um Geld zu verdienen hat sich bei mir nie gestellt.
Allerdings hat auch so ein Blog laufende Kosten, die ich versuche mit ein wenig Werbung wieder reinzuholen!
Auf der anderen Seite finde ich Blogger, die sich damit ein stattliches Taschengeld zusammenbloggen auch in Ordnung, denn um das zu Schaffen muss man ganz schön was investieren!
Denn wer glaubt, fangen wir mal an, der Rubbel rollt gleich, der hat sich mal schön geschnitten! Bloggen ist auch Arbeit!
Gruß
Matthias
@Tanja Hihi, ja das war mir schon bewusst das es nur ein Beispiel sein sollte. Ich drücke dir die Daumen dass der Schnäppchen Blog noch weiter wächst, die Probleme die dein Shop so mit sich bringt hast du ja schon mehrfach angeschnitten. Ich kann nachvollziehen wenn man da irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht.
Ich stimme dir übrigens vollkommen zu, ein bisschen monetarisieren geht immer. Aber da muss man Erfahrungswerte sammeln welche Methode wirklich zum Thema und zum Publikum passt und somit die besten Resultate liefert.
@Mac_BetH So vielfältig ist die Blogosphäre. Bei einigen stellt sich die Frage nie, bei den meisten wird sie irgendwann von alleine aufgeworfen und ein anderer Teil sieht als Grundvorausstzung an. Laufende Kosten reinzuholen ist nur legitim.
Und was den rollenden Rubel angeht, ich glaube da schneiden fast 99,9 aller Blogger. Aber es gibt durchaus Ausnahmetalente. Komme jetzt gerade nicht auf den Namen des (engl.) Bloggers den ich als Beispiel anführen will.
Klar, pauschalisieren kann man in dem Bereich nicht sonderlich viel. Muss jeder selbst ausprobieren und sehen, was für ihn indidivuell wo das Beste ist.
Das einzige was sich halbwegs pauschalisieren lässt ist Adsense. Das läuft gut, wenn die richtigen Platzierungen und Formatierungen gewählt wurden und das vor allem für SuMa-Besucher. Je mehr davon, desto mehr Adsense Einnahmen.
Hi!
Ich bin noch ganz frisch in der “Blogger-Szene”, wenn ich das mal so nennen darf. Ich denke auch, dass es völlig legitim ist, zu versuchen mit seinem Blog etwas Geld zu verdienen, aber leider sehe ich auch immer wieder Blogs, die mit Banner usw. nur so übersäht sind und noch dazu keine wirklich gute Artikel mit hochwertigen Infos bieten. Ich denke die Posts sollten immer im Vordergrund bleiben!
Viele Grüße
Chris
@Tanja Ja, da würde ich dir mal wieder zustimmen. Ausserdem ist Adsense eins der Themen zu dem man wirklich viele Tipps & Infos im WWW finden kann.
@Chris Das ist die richtige Einstellung, Blogartikel die Leser ansprechen im Mittelpunkt halten. Alles andere kann man ausprobieren und auch fest ins Programm aufnehmen wenn nicht übertreibt.
Ich sehe es genauso wie du Piet, das was man sich selber zumutet, dass kann man an Werbung auf seinen Blog platzieren. Auch bezahlte Blogartikel sind da kein Dorn im Auge. Interessiert es mich nicht, lese ich den nächsten Artikel, fertig. Deshalb fliegt kein Blog aus dem Newsreader oder aus den Lesezeichen. Wo auch immer
@Pallo Gute Einstellung. Wenn man sich dann noch damit abfindet dass man es nicht jedem Recht machen kann sollte man das Thema für sich selbst eigentlich geklärt haben. Ich zumindest bin mir sicher dass ich so wie bisher weitermachen werde