Ein Flattr Button ist nicht überall angebracht, oder?

Ein paar Gedanken zum dem Geflattr in der Blogosphäre

Heute gibt es von mir nochmal einen Artikel zum Thema Flattr und die Einbindung des Flattr Buttons. Flattr ist mittlerweile in aller Munde, und ich bin wirklich überrascht dass es bei so vielen Bloggern auf Interesse stößt. Es werden fleißig Einladungen verteilt und Flattr Buttons verbaut. Ich selbst bin nun auch schon längere Zeit an Bord, habe aber weder mein Konto aufgeladen noch einen Flattr-Button auf Netzpanorama integriert.

Kein Flattr Button auf Netzpanorama

Ich habe mich nun auch entgültig entschieden dass es hier auf Netzpanorama niemals ein Flattr Button geben wird. Der Grund ist ganz einfach, ich habe Werbebanner verbaut, biete Werbeplätze gegen Bezahlung an und veröffentliche gelegentlich bezahlte Reviews. Ich verdanke es den Lesern dass ich mit diesen Monetarisierungsformen Geld verdienen kann. Und das reicht mir voll und ganz. Ein Spenden-Button muss nicht sein. Denn es wirkt in meinen Augen unpassend hier neben offensichtlicher Monetarisierung auch noch auf Spenden zu hoffen. Wer sich für meine Artikel begeistern kann und mir etwas gutes tun möchte, der empfiehlt meine Artikel über Twitter, Facebook oder Google Buzz und spendiert ggf. sogar ein Lesezeichen. Ein Experiment mit Flattr wäre natürlich durchaus interessant, aber ich verkneife es mir.

Ein Flattr Button ist nicht überall angebracht

Was mir hier auf Netzpanorama unpassend erscheint begegnet mir in Folge der Verbreitung von Flattr nun auch auf anderen Blogs. Da wird ein Flattr Button zwischen Adsense Anzeige und gesponsertem Werbebanner platziert. Natürlich ist es jedem selbst überlassen was er auf seinem Blog treibt, aber ich frage mich dann immer muss das sein? Ich persönlich empfinde es teilweise als unangebracht. Und ich vermute es geht nicht nur mir so. Hier sollte man sich also erst einmal fragen welchen Einfluss so ein Button auf das Image des eigenen Blogs hätte bevor man ihn verbaut.

Das Flattr Prinzip ist eine feine Sache

Flattr - Social Micropayment PlattformAuch wenn die ersten Absätze vielleicht nicht so klingen mögen, ich finde die Idee hinter Flattr richtig klasse und bin mittlerweile sogar zuversichtlich dass es sich vielleicht  etablieren könnte. Die Möglichkeit Entwickler von kostenlosen Plugins und Software mit Flattr zu belohnen ist super, auch für Blogger die hochwertige Inhalte bieten und auf andere Monetarisierungsmaßnahmen verzichten ist es eine tolle Möglichkeit in finanzieller Hinsicht nicht ganz leer auszugehen.

Ein weiterer Grund das Konto aufzuladen sind die ja leider schon regelmäßig auftretenden und oft irrwitzigen Abmahnungen von Bloggern. Hier bietet ein Flattr Button die Möglichkeit einen Blogger in Not schnell zu unterstützen wenn dieser sich mit finanziellen Forderungen bedacht wird.

Natürliche Selektion

Gehen wir mal davon aus das bald jeder Interessierte hierzulande an Flattr teilnimmt. Dann sollte sich hoffentlich nach einiger Zeit herauskristallisieren für wen sich Flattr lohnt. Heute sind auf einigen Blogs die ersten Umrechungen des vergangen Monats veröffentlicht worden und es ist interessant diese Zahlen zu sehen. Auf einigen Blogs kann man die Tendenz erkennen dass sich der Flattr Button etablieren könnte, auf anderen Blogs sind lediglich ein paar Cent zusammengekommen die den Schluss nahelegen dass der Button kein Dauergast werden wird.

Als weitere Lesetipps möchte ich an dieser Stelle ein paar Artikel empfehlen.

Es bleibt die Frage ob Blogger, die nun merken dass sie es selbst nicht schaffen zumindest ein paar Euro über den Flattr Button zu bekommen, in Zukunft eher abgeneigt sind ihr Konto dort aufzuladen? Voraussetzung für einen Erfolg von Flattr ist es meiner Meinung nach dass der Großteil der Teilnehmer bereit ist zu geben und nicht dadurch motiviert wird nehmen zu wollen. Natürliche Selektion ist also abzusehen, und ich bin gespannt was ich Zukunft noch zu diesem Thema lesen darf. Sollte ich Prophet spielen, so würde ich behaupten dass sich Flattr wahrscheinlich nur bei den großen Blogs etabliert die viele Leser haben und auf kleinen Blogs wohl keinen dauerhaft großen Anklang finden wird. Aber gottlob bin ich kein Prophet.

Ich selbst werde noch ein bisschen abwarten wie sich Flattr entwickelt, dann werde ich mein Konto aber definitiv aufladen, entweder mit 2 oder 5 Euro. Wie seht ihr die aktuelle Flattr-Thematik? Habt ihr auch Blogs entdeckt auf denen ihr den Einsatz unpassend findet und teil ihr meine Einschätzung dass sich alles auf natürliche Art und Weise selektieren wird?

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Kommentare (27)

  1. Mac Josetty sagt:

    Ich sehe das so wie Google Wave oder Buzz, Facebook like Button etc. und andere Dinge. Lass erst mal ein paar Monate ins Land gehen. Da wird sich dann zeigen was es bringt. Als freiwillige Honorierung von Artikeln finde ich das nicht verkehrt. Man kann es tun, muss es aber nicht. Und wer freut sich nicht über 10-100 € extra im Monat als kleine Anerkennung? Ich werde das bei mir testweise einbauen. Und dann werde ich sehen ob es was bringt.

  2. der WebArchitekt sagt:

    Ich teile deine Meinung nicht im Geringsten. Ich würde hier durchaus hin und wieder gern den Flattr-Button drücken. Eben für gute Artikel, wegen der Wortwahl oder der Länge. Dem Aufwand oder anderen Beweggründen. Ich werde deswegen aber nicht auf die Idee kommen, Werbemittel zu klicken, die mich nichtwirklich interessieren. Es ist nicht die Frage, ob und wie viel du mit einem Blog verdienst. Ich finde es aus meiner Sicht schade, da ich meine Honorierung an dich, nicht auf dem Weg geben kann, wie ich es mir wünschen würde. Schade. Generell verstehe ich deine Gedanken und die Logik dahinter. Ich denke, es ist wie so oft – eine Frage der Ausgewogenheit. Beste Grüße

  3. Piet sagt:

    @Mac Josetty Natürlich freut sich darüber jeder. Abwarten finde ich ok. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Tests. @der WebArchitekt Evtl. habe ich mich da undeutlich ausgedrückt. Ich erwarte nicht dass meine regelmäßigen Leser auf Werbung klicken. Das tun andere Besuchergruppen. Die Stammleser und Kommentatoren ermöglichen es durch ihre Aktivität aber erst dass auch andere Besuchergruppen hier ankommen. Von daher ist mir ein Klick auf Twitter, Facebook oder Buzz Button Dank genug. Es freut mich aber zu hören dass du meine Artikel auch über Flattr honorieren würdest. Es ist Ansichtssache. Ich bin der Meinung das die Botschaft “der hats aber nötig” vermittelt wenn ich hier einen Flattr Button verbaue.

  4. Mac Josetty sagt:

    Ich finde auch, dass ich hier ohne Probleme ein, zwei Flattr-Klicks absetzen könnte, wenn es die Option geben würde. Das hat m.E. nicht mit “der hats aber nötig” zu tun. Ich denke, das Problem ist einfach, dass sich in Deutschland gleich von vorn herein gegen so was gesträubt wird. Die Idee ist großartig. Nur wenn sie gleich im Keim erstickt wird, dann ist das irgendwo suboptimal. Es sollte für dich zum Beispiel auch ein Anreiz sein, gleich bleibende Qualität zu bringen und nicht immer gleich mit dem Gedanken spielen, die Flinte ins Korn zu werfen, wenn mal wieder jemand im Kommentar über Trigami oder sonstiges meckert. ;-) Weiterhin denke ich, dass sich die Spreu vom Weizen von allein trennt. Denn ich persönlich sehe Flattr als eine Form von Anerkennen in Form einer Spende, nicht als “Geld verdienen mit Blogs” Quelle. Es ist eine Spende, eine Honorierung der getanen Arbeit (ob Artikel, Illustration oder nützlicher Hinweis), eine Anerkennung, ein Danke sagen. Mehr nicht.

  5. Piet sagt:

    @Mac Josetty Naja das ist Ansichtssache. Ohne Zweifel gibt es genügend Orte wo ein Flattr Button Sinn macht. Und verallgemeinernd zu sagen dass sich Deutschland sträubt passt doch auch nicht wirklich, aktuell wird doch überall fleißig experimentiert ;) Den Button von vorn herein als Einnahmequelle anzusehen halte ich auch für falsch, Spendenbutton trifft es schon sehr gut. Ich bleibe dabei das es für meinen Blog aber unpassend ist, egal aus welchem Blickwinkel ich den Button betrachte. Anerkennen kann man meine Inhalte auch anders. Und das ich hier “immer gleich die Flinte ins Korn werfe” interpretierst du hinein. Ich bespreche nur gerne manche Dinge, das hat nichts mit aufgeben zu tun.

  6. eliterator sagt:

    Alle Achtung! Finde ich gut, deine Einstellung.. Warum einen Spendenbutton, wenn ohnehin mit Werbung monetarisiert wird.. Ich überlege auch, irgendwann Flattr einzusetzen, als “Spender” für mir wichtig erscheinende Blogs, versteht sich.. Einen Spendenblog finde ich für meinen Blog auch nicht zielführend..

  7. Milos sagt:

    Das Dein Blog diesen Spenden-Button nicht einsetzten wird finde ich gut. Wie du schon schreibst gibt es genügend Möglichkeiten seinen Blog mit Werbung zu Monetarisieren und ein Bettel-Button (genau das ist flattr für mich) muss nun wirklich nicht sein. Ich finde es aber gut das man diesen Button auch eine Chance gibt und freudig damit experimentiert wird. Alles weitere wird die Zukunft schon zeigen.

  8. Marc sagt:

    Ich sehe das prinzipiell ähnlich, habe auch ein passives flattr Konto – und denke absolut nicht daran, den Button bei mir zu verbauen. Allerdings würde ich es in deinem Fall vielleicht sogar tun – sprich mit deinem Blog. Du schreibst öfters über Themen, die Blogger interessieren – und diese würden auch klicken.

  9. webSimon sagt:

    Ob Flattr angebracht ist oder nicht, hängt meiner Meinung nach damit zusammen, ob man sich sozial präsentiert. Gibt man nichts zurück, sondern sieht seinen Blog als ein Produkt, könnte der Button auch funktionieren, aber dann müsste er wirklich werbefrei sein und irgendwie “Mitleid” oder Solidarität erwecken. Sonst kommt das rüber wie beschrieben: Bettel-Button.

  10. Piet sagt:

    @eliterator Da denken wir scheinbar in den selben Bahnen. Auf anderen Blogs spenden, absolut ok. Aber selbst den Klingelbeutel hinhalten is nich :) @Milos Auf manchen Blogs, gerade bei denen die schon stark monetarisiert sind, hat es auf mich auch den Eindruck eines Bettelbuttons gemacht. Den Eindruck ist vermutlich subjektiv und könnte stundenlang diskutiert werden. Aber er hat für mich den Ausschlag gegeben mich festzulegen dass es hier keinen Button geben wird. Aber ich möchte Flattr auf keinen Fall als Bettel-Button verallgemeinern, da steckt schon mehr Potential dahinter und es gibt sicher auch ebenso viele Blogs wo der Button einfach optimal passt. @Marc Du meinst also auch ich sollte? Kurios. Vielleicht bin ich zu bescheiden, aber mir reicht es als Anerkennung vollkommen aus wenn ein Blogger als regelmäßiger Leser wiederkommt (das ist doch die Krönung schlechthin) oder den Artikel der ihm gefallen/geholfen hat weiterempfiehlt. Ich könnte auch das Motto ausrufen: “Spar dir die paar Cent und abonnier meinen Feed” *fg*

  11. Piet sagt:

    @webSimon Die Feststellung wurde schon auf einigen Blogs gemacht, Flattr wird da am besten funktionieren wo die Inhalte die Besucher bewegen oder polarisieren. Auch Mitleid und Solidarität zählen dazu. Die Ansicht teile ich bislang auch.

  12. Tanja sagt:

    Ich habe noch nicht mal ein Flattr Konto, weder ein aktives noch ein inaktives ;-) Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es wirklich was bringen könnte. Und für ein paar Cents ist es die Mühe in meinen Augen definitiv nicht wert. Ich setze da auch lieber auf Werbeformen, die was bringen.

  13. Jan sagt:

    Hallo Piet, ich habe kein Flattr Konto und ich werde Flattr vermutlich auch nicht auf meinem Blog einsetzen. Google Adsense habe ich inzwischen auch entfernt. Dafür gibt es jetzt ein paar Affiliate Links zu Produkten, von denen ich selbst überzeugt bin. Es ist sehr spannend zu beobachten, wie sich Flattr so entwickeln wird. Ich habe vor kurzem in einem Artikel etwas über die Geschenkökonomie gelesen, das für mich erklärt, warum sich dieser Dienst eventuell doch durchsetzen könnte: faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/05/21/flattr-und-die-oekonomie-des-kontrollverlusts.aspx Viele Grüße Jan

  14. Piet sagt:

    @Tanja Als Einnahmequelle für unsere Blogs sollten wir es wirklich nicht ansehen, das wäre falsch. Du könntest es aber durchaus nutzen, denn du hast ja bereits ein paar nützliche Plugins in die Welt gesetzt, für mich wäre das schon der richtige Einsatzort. @Jan Es gibt mittlerweile wirklich sehr sehr viele Artikel die erklären warum Flattr erfolgreich wird oder warum es ein totaler Flopp wird. Das liegt im Auge des Betrachters, ich finde auf beiden Seiten verständliche Argumente Pro und Contra Flattr. Abwarten was passiert. Dass sich Flattr für manche Internetpräsenzen perfekt anbietet steht aber außer Frage :)

  15. Fulanos Worte sagt:

    Kann Dich gut verstehen. Ich mag ohnehin diesen Almosengedanken nicht. Darum mache ich bei so etwas gleich die Flattr ;-) Gruß Fulano

  16. leon_ms sagt:

    Ich finde es ehrlich gesagt etwas unfair, hier von Almosen zu sprechen. Der Gedanke, den Konsumenten selbst über den Preis entscheiden zu lassen, ist nicht neu und hat nicht im entferntesten etwas mit Betteln zu tun. Im Gegenteil: Es zeugt einerseits von Mut und andererseits von Vertrauen und Rückrat, wenn man die Kontrolle über den Preis des eigenen Angebots aufgibt und sie der Leserschaft überlässt. Darüber hinaus verstehe ich nicht, weshalb jemand, der sich über ein paar Flattr-Euros freut, dann als notdürftig gelten soll. Könnt ihr von Lust und Liebe essen und überleben? Seid ihr so erhaben über das Geld? Ist es ehrenhafter, die Gehirne der Leser mit Werbung zu penetrieren und dann Nutznießer bei dessen Kauf von Produkten Dritter zu sein?

  17. leon_ms sagt:

    Es sollte natürlich Luft und Liebe heißen *hust*

  18. Piet sagt:

    @Leon Mein Gedanke geht sogar noch weiter, bei mir muss der Konsument nicht über den Preis entscheiden sondern bekommt die Inhalte garantiert kostenlos, ohne Aufforderung Rückgrad in Form eines finanziellen Obulus zu zeigen. Wie schon geschrieben, ich definiere Wertschätzung nicht durch Klicks auf solch einen Button. Wer mich trotzdem Wertschätzen mag darf meine Artikel weiterempfehlen, ebenfalls kostenlos. Natürlich ist es angebracht sich über ein paar Flattr Euros zu freuen, das bestreite ich nicht. Ob es überall passend ist, ist eine andere Sache. Nur die wenigsten sind über Geld erhaben, ich bin es nicht. Und darum wird dieser Blog hier auch vermarktet. Mit Werbung an den Seiten, gelegentlichen bezahlten Reviews und gelegentlichen Adsense Anzeigen in den Artikeln. Wer sich hier von Werbung penetriert fühlt darf jederzeit das Abo beenden und muss nie mehr wiederkommen. Für mich, und ich spreche hier nur für mich, passt es nicht zusammen wenn ein Blog vermarktet wird und gleichzeitig ein Flattr Button vorhanden ist der um Spenden bittet.

  19. Thomas sagt:

    Ich weiß noch gar nicht so recht, was ich von Flattr halten soll. Einerseits ist es schon eine tolle Sache und wenn ich so höre, was manche schon damit verdienen doch sehr lukrativ. Aber andererseits glaube ich nicht, dass es sich auf Dauer durchsetzen wird. Im Moment scheint es noch eine Hype zu sein, aber auf langer Sicht werden die normalen Internetuser nicht Wissen, was es ist und auch nicht benutzen und die Blogerkollegen, die es kennen und anfangs auch rege genutzt haben werden vermutlich auch immer weniger diesen Button drücken. Wie ich auch schon gelesen habe ist der Button auch nicht so ganz fehlerfrei und hat bei so manchen schon den Blog zerschossen. Ich habe bis jetzt noch keine Einladung, aber ich werde wohl auch erst einmal abwarten, wie sich das mit dem Flattr entwickelt.

  20. Piet sagt:

    @Thomas Wie ich gestern gesehen habe hast du ja mittlerweile eine Einladung bekommen. Willst du dir selbst ein Bild machen? Ich stimme dir aber zu, aktuell ist es ein kleiner Hype, wenn der vorbei ist wird neu bewertet. Ich hoffe dass es sich wirklich etablieren kann, denn ich würde Entwickler lieber über Flattr belohnen als per PayPal.

  21. Daniel Roß sagt:

    Flattr ist derzeit down. Das wirkt sich natürlich auch auf die entsprechenden Blogs aus. lawblog lädt bei mir z.B. knapp 30 Sekunden (bis zum Timeout). Da vergeht einem dann natürlich die Lust im Blog zu lesen. Wenn schon flattr dann sollte man den Scriptecode am Ende der Seite einbauen (und ggf. per CSS/JS verschieben). Bin froh, dass du kein flattr nutzt ;-)

  22. Piet sagt:

    @Daniel Na das ist ja nicht so schön, aber wird bestimmt die Ausnahme bleiben. Solche Auszeiten erlebt man bei fast allem was von extern eingebunden wird.

  23. dimido sagt:

    Bei flattr scheiden sich die Geister. Ich habe diesen Button auch bei mir eingebaut und klicke auch mal bei den Anderen. Wobei ich festhalten muss, dass mir das System etwas komisch vorkommt, weil es den Top-Bloggern eher was nutzt, als dem Normalo-Blogger. Wenn eine Blog auf einen Hype ist, dann ist der Inhalt den meisten Usern egal und dabei entscheidet die Qualität dann weniger!

  24. Piet sagt:

    @Dimido Da stimme ich dir zu, habe neulich noch einen Blogartikel gelesen in dem diese Bedenken angeführt wurden. Wer den Hype einfängt fängt vermutlich auch die meisten Klicks ein, ungeachtet der Qualität. Ob es sich wirklich so entwickelt werden wir vermutlich bis zum ersten Schneefall wissen. Die Tatsache dass sich die Geister an dem Dienst scheiden ist aber eigentlich ganz interessant. Bei Twitter war (und ist) es ja ebenso. Und Twitter kann man mittlerweile auf jeden Fall als etabliert ansehen :)

  25. Memnon Anon sagt:

    Zunächst: Ich bin heute zum ersten Mal auf flattr gestossen und versuche mir gerade ein Bild zu machen: So bin ich auf diesen Blog gestossen. Ich werde vermutlich selber nicht teilnehmen, weil mir der Gedanke misfällt, wenn zentral bekannt ist, was ich mag. Zudem finde ich 10% eigentlich zu happig. Ich habe mir nun vorgenommen, jeden Monat einen gewissen Betrag für die Leute beiseite zu legen, deren Arbeit ich schätze. Dieses werde ich ihnen am Jahresende direkt zukommen lassen, bevorzugt per Überweisung (wie es z.B. bei ChaosRadio Express möglich ist) oder eben in einem Briefumschlag mit einem dicken Danke für XYZ und frohe Weihnachten, was ich eigentlich schöner finde. Wie auch immer, zu folgendem Punkt: “Ich verdanke es den Lesern dass ich mit diesen Monetarisierungsformen Geld verdienen kann. Und das reicht mir voll und ganz.” Ich habe leider weder Ahnung, wie viel man über Werbung einnimmt, noch, wie viele Leute diesen Blog besuchen. Ich fände es aber interessant, einen flattr Button zu integrieren – unter der Ankündigung, dass bei genügendem “Einkommen” durch diese Methode – die Werbung abnimmt oder ganz gestrichen wird. Man müsste das natürlich auf eine festgelegte (und kommunizierte) Testphase beschränken: Damit wäre es kein “Bettelbutton”, wie jemand oben schrieb. Vielmehr ist klar: Dieser Blog verursacht Kosten, die der Betreiber zu decken hat. Die Frage: Wie? haben die Leser in der Hand. Ich denke ich fände es schöner, wenn statt Werbeflut die bewusste Entscheidung der Leser den Blog trägt. Daran lässt sich natürlich erst denken, wenn die Leserschaft einen gewissen Punkt erreicht hat, was ich für diesen Blog wie gesagt nicht einschätzen kann. Ich jedenfalls empfinde Werbung als ein notwendiges Übel. Wenn das notwendig wegfällt, ist es nur noch ein Übel, und wenn jemand über einen “Bettelbutton” die notwendigen Unkosten bestreiten kann, begrüsse ich ihn!

  26. Frank sagt:

    Interessantes Thema, ich würde trotzdem den Button oft bei Dir benutzen. Ist einfach so. :-) Verlinken würde ich Deine Artikel ja dann trotzdem automatisch über Twitter und Facebook, wenn man es so einstellt bei Flattr.

  27. Piet sagt:

    @Frank Ich habe das nun schon mehrfach gehört dass der Button hier genutzt würde. Das freut mich natürlich, aber ich weiche da nicht von meiner Meinung ab. Wer mich oder meine Artikel belohnen will kommentiert, twittert, buzzed,shared auf Facebook oder spendiert auf andere Art einen Backlink (Mister Wong, Delicious etc.). Für mich ist das Lohn genug, denn den finanziellen Aspekt decken Empfehlungen mit Partnerlink und bezahlte Reviews ab die ich gelegentlich poste.

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