Liste mit Abofallen bei der Verbraucherzentrale

Mit einem Artikel potentielle Opfer von Abofallen erreichen


Abofallen, ein absolut leidiges Thema dass wohl mittlerweile jedem von uns ein Begriff ist. Freeware Downloads, Referate, Warenproben und viele andere Angebote. Was auf den ersten Blick kostenlos erscheint und einen auffordert sich mit kompletter Anschrift zu registrieren, entpuppt sich mitunter als solch eine Abofalle. Leider tappen jeden Tag aufs neue viele Internetnutzer in diese Abofallen. Mittlerweile kennt bestimmt jeder von uns eine Person aus dem erweiterten Bekanntenkreis die in eine solche Falle getappt ist. Meist weil das Kleingedruckte, das seinen Namen bei Abofallen wirklich verdient, nicht gelesen wurde. Ein paar Tage nach dem Download flattert dann eine Rechnung ins Haus, meist mit absolut irrwitzigen Forderungen.

Auf Caschys Blog habe ich nun entdeckt dass die Verbraucherzentrale Hamburg eine Liste mit Abofallen veröffentlich hat in der, neben der jeweiligen Internetseite, auch viele weitere Daten genannt werden. So eine Liste ist eine gute Sache, allerdings wurde auch bei Caschy schon das Problem angesprochen dass diese Liste kaum die potentiellen Opfer erreicht.

Hier können wir als Blogger etwas tun. Zwar wird es sich nicht verhindern lassen dass auch künftig gutgläubige Menschen diesen Abzockern in die Falle gehen, aber wir können vielleicht den ein oder anderen Kandidaten erreichen. Einfach in einem Blogartikel auf die Problematik der Abofallen hinweisen, die Liste mit Abofallen der Verbraucherzentrale Hamburg verlinken und natürlich den Leitartikel der Verbraucherzentrale erwähnen, in dem es viele Tipps & Hinweise für Opfer von Abofallen gibt. Wenn jeder einen kurzen Artikel schreibt können wir als Blogger etwas gutes tun und unter Garantie das ein oder andere potentielle Opfer erreichen.

Eine weitere Anlaufstelle ist das Forum der Sat.1 Sendung Akte 20.10, die ja auch regelmäßig über Abofallen und Internetabzocke berichtet und sich wirklich lobenswert für die Opfer stark macht.

In diesem Sinne: Spread the word! Ich hoffe in den nächsten Tagen einige Artikel zu diesem Thema in meinem Feedreader zu entdecken.

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Geschrieben von: Piet und abgelegt unter: Internet

Tags: Abofallen • Akte 20.10 • Internetabzocke • Liste • Opfer • Tipps und Hinweise • Verbraucherzentrale •

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Kommentare (12)

  1. Noxed sagt:

    Oha, da sind ja echt nen haufen Anbieter in der Liste, man sieht es ja auch immer bei Akte 10. Und dann noch die ganzen Telefonabzock-Anbieter von den Gewinnspielen.

    Aber ich versteh nicht das ein einfaches “Ja” ausreicht für die Bank, dem Lastschriftverfahren grünes Licht zu geben. Das ist ja das schlimme, die Banken machen nicht wirklich etwas dagegen. Am besten wäre so ne bestätigung nur mit Unterschrift, aber man sieht ja wenn man Online bestellt und Lastschrift macht, da reicht ein einfacher “Hacken” aus, das die dann das Geld abheben dürfen.

  2. neolein sagt:

    Bitte hinzufügen: Eintrag entfernt

  3. Piet sagt:

    @Noxed Ich persönlich glaube die Liste ist nur die Spitze des Eisbergs, da gibt es bestimmt noch viele weitere. Nicht überall wird mit Lastschrift gearbeitet, die Fälle die ich jetzt kenne endeten alle mit einer saftigen Rechnung per Post.

    @neolein Bitte genau hinschauen. Ich selbst führe hier keine Liste mit Abofallen und werde auch nicht damit anfangen. Die genannte Seite kannst du der Verbraucherzentrale melden damit sie der Liste hinzugefügt wird. Ich selbst kann es nicht anhand eines Links beurteilen ob die Seite einen Eintrag verdient und möchte mich diesem Risiko auch nicht aussetzen hier über Seiten zu urteilen, das soll die Verbraucherzentrale machen.

  4. Noxed sagt:

    Joa, es gibt ja nen haufen Anwälte, die schön Abmahnungen schreiben, gab es ja schon einige Berichte bei Akte 10, das ist schon krass.

    Die meisten kommen aber nicht durch, durch versteckte kosten etc. die “sichtlich” gemacht werden müssen für den Benutzer. Aber viele denken sich, überweise ich das Geld und habe Ruhe.

  5. Sven sagt:

    Ob Abofalle, Spammails, Phishing, Hackversuche, Kreditkartenbetrug oder anderes – all diese Dinge kann man in einen Topf werfen und sich fragen, warum die Regierungen es zwar geschafft haben die Welt konsequent miteinander zu vernetzen (zum Glück), aber seit nun fast 20 Jahren unfähig sind konsequent gegen Betrug (oder Betrugsversuche) welcher Art auch immer vorzugehen.

    Auch im Abobereich einfach ein 14-Tage Rücktrittsrecht ohne Wenn- und aber einräumen und gut ist. Bei Warenbestellungen gibt es 14 Tage nach Erhalt ein Rückgaberecht und da legt sich der Käufer bewusst etwas mit Zahlungsabsicht in den Warenkorb. Aber wenn unbewusst etwas untergeschoben wird, gibt man der selben Person keine Rechtsmittel an die Hand ?

    Es ist schon ein komisches Rechtssystem.

  6. Piet sagt:

    @Noxed Die Herren Anwälte sind leider allgegenwärtig. Der Grund warum die Abofallen funktionieren ist der Grund dass viele Opfer durch solche Schreiben entweder eingeschüchtert sind oder wie du sagst, das Geld überweisen um Ruhe zu haben.

    @Sven Da kann ich dir nur zustimmen. Größtenteils teile ich dein Fazit zum Rechtssystem, zumindest mit Blick auf die Netzpolitik. Aber vielleicht kommt da ja bald nochmal ein bisschen Bewegung rein, angeregt durch die Rede von Herrn Innenminister de Maizière. Es kann sich eigentlich nur positiv verändern, hoffe ich.

  7. Christian sagt:

    Wenn ich 1 Million Mahnungen versende und nur 1 Prozent bezahlt werden haben die Abzocker ein rießen Geschäft gemacht. Solange sich die Leute unter Druck setzen lassen, wird es immer die Abzocker geben. Leider

    Schlimm finde ich es auch, wenn speziell Senioren in die Pfanne gehauen werden, die sich mit dem Thema Internet nicht so gut auskennen. Die bezahlen Lieber und wollen keinen Ärger. Mich wundert es immer wieder, dass es in diesem Bereich keine gesetzlichen Änderungen gibt. Aber die Mühlen der Justiz malen bekanntlich sehr langsam.

  8. James sagt:

    Die Leute die bezahlen sind selber schuld ! Die Mahnungen von solchen Seiten sind lächerlich, da diese niemals vor Gericht durchkommen würden, da die selber etliche Anzeigen haben. Es gilt einfach für jeden zu beachten. Ist nicht irgendwo AUSDRÜCKLICH auf Kosten hingewiesen, so muss man nicht bezahlen. Egal ob das jetzt in den AGB´s steht oder nicht. Es muss einfach ausdrücklich irgendwo die Kosten eines bestimmten Service stehen. Wer sich trotzdem noch unsicher ist sollte sich, dann ebendie AGB´s durchlesen!

  9. Piet sagt:

    @Christian Da stimme ich dir vollkommen zu. Wenn Senioren in die Pfanne gehauen werden kriege ich sprichwörtlich Plaque. Sowas gibts aber nicht nur im WWW, erst neulich hat hier ein Kofferaumverkäufer wieder vielen alten Menschen überteuerte 0815 Geräte aus China aufgeschwatzt. (Rasierer, Kamera etc.) Die dachten alle sie machten ein Schnäppchen weil auf der Verpackung eine UVP aufgedruckt war und der Mann es für 50% dieses Preises anbot.

    @James Na das weiß aber bislang nicht jeder dem soetwas ins Haus flattert. Und pauschal zu sagen “Selbst schuld” finde ich auch nicht ok. Für viele Leute ist das immer noch absolutes Neuland. Daher auch meine Idee dass Blogger mit dem Hinweis auf die beiden Seiten der Verbraucherzentrale Aufklärungsarbeit leisten. Leider hat mein Aufruf nur einen Blogger interessiert wie es scheint.

    Es ist übrigens interessant welche Reaktionen dieser Artikel auslöst. Schon mehr als 10 Menschen haben mir über das Kontaktformular geschrieben in welche Abofalle sie getappt sind und was sie bezahlen sollen. In der Hoffnung ich solle die Anbieter in “meine Liste” aufnehmen. Ich habe mir bei fast jeder Mail gedacht dass es typisch ist das solche Menschen in Abofallen tappen. Denn wer mir eine Mail schreibt damit ich die Liste ergänze kann entweder nicht Lesen oder nicht Verstehen. Ich bin doch nicht die Verbraucherzentrale…

  10. Mac_BetH sagt:

    Hallo Piet,

    danke für den Hinweis! Kam nur leider zu spät! Ich war auf einer Seite um mir eine Wegbeschreibung geben zu lassen. Einmal zu oft geklickt ohne zu lesen und 2 Wochen später kam auch schon die Mahnung! :-(

    Die Verbraucherzentrale gibt in diesem Fall den Tipp einfach nicht bezahlen! Und das habe ich dann auch gemacht! Noch zwei weitere Mahnungen kamen, aber seit dem ist Schluß!

    Aber es gibt dem Thema “kostenlose Dienstleister Internet” mal wieder eine faden Beigeschmack!

  11. Piet sagt:

    @Mac_BetH Oh das ist ärgerlich, zeigt aber wie schnell es gehen kann. Nicht bezahlen ist der Tipp der überall gegeben wird, ich denke damit liegst du richtig. Ich drücke dir die Daumen dass sich das Thema damit auch für dich erledigt hat.

  12. Mac_BetH sagt:

    Hallo Piet,

    ja, danke, das Nicht Bezahlt, zahlt sich aus! (Wortspiel ;-) )

    Auf jeden Fall immer aufpassen und wenn dann eine Rechnung eintrudelt die Liste von Piet durchmachen, das hilft! Oder gegebenfalls bei der Verbraucherzentrale anrufen!

    Danke nochmal!

    Gruß

    Matthias

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