Netzpanorama der 18. Kalenderwoche

Sonntägliches Lesefutter mit Themen aus dem Netz

Im Netzpanorama der 18. Kalenderwoche findet ihr einige Links zu interessanten Blog-Artikeln der vergangenen Woche. Viele dieser Artikel habe ich über meinen Feedreader oder aber über Twitter entdeckt und allen haben die Gemeinsamkeit dass sie zu interessant sind um sie in der Versenkung der jeweiligen Timelines verschwinden zu lassen. Daher gibt es hier nun sonntägliches Lesefutter mit Themen aus dem Netz die unter anderem für uns Blogger von Bedeutung sind, Mehrwert durch Informationen, Tipps & Tricks bieten, zur Diskussion einladen oder einfach nur unterhaltend sind.

Viel Spaß mit dem Netzpanorama der 18. Kalenderwoche

Ein interessanter Artikel auf kadekmedien.com,  der sich mit dem ursprünglichen Wesen von Social Media, dem Teilen und Zitieren befasst und hinterfragt wo die Grenze ist an der eben dieses Teilen und Zitieren als Rechtfertigung  für skrupelose Selbstbedienung an Inhalten herhalten muss.

Zum 11.06.2010 ändern sich erneut die Rechte zum Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen. Dies betriftt Onlineshopbetreiber und eBay-Verkäufer gleichermaßen. Rechtsanwalt Rolf Albrecht erklärt welche Änderungen die gesetzliche Neuregelung der Rechtsvorschriften nach sich zieht.

Marcel Weiss schreibt auf neunetz.com darüber, wie sich die Portale Twitter und Facebook zu längst überfälligen Durchlauferhitzern für die deutsche Weböffentlichkeit entwickelt haben, die für die Verbreitung resonanzfähiger Inhalte sorgen und dadurch jetzt und in Zukunft die deutsche Blogosphäre stärken. Der Artikel zeigt das auch kleinere Blogs nicht mehr auf Gnade eines Links durch einen größeren Blogs angewiesen sind, sondern sich selbst etablieren können.

Ein weiterer Twitter Artikel findet sich auf dem Webmaster Blog von Thomas Frütel in dem es um den Einfluss und die Ausbreitung von Nachrichten auf Twitter geht. Der Artikel zeigt auf dass die bloße Anzahl der Follower keinesfalls das richtige Kriterium für den Einfluss eines Users ist. Viel eher ist die Zahl der Follower interessant, die Nachrichten gerne weitertragen und Tweets somit verbreiten.

Sören schreibt auf seinem Marketing Blog eisy.net über die vermutlich größte Problemzone der Affiliatemarketing Branche. Thema ist der Neid und die Missgunst vieler Blogleser auf Blogger, die als Affiliates Partnerlinks in ihrem Blog verwenden und dadurch Provisionen verdienen. Obwohl bekannt sein dürfte dass man durch einen Klick auf einen Partnerlink nichts verliert erklärt Sören dass es das Ego jedes einzelnen ist das Partnerlinks hierzulande so böse macht.

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Soviel zu meinen Highlights der 18. Kalenderwoche. Wer hier regelmäßig mitliest wird vermutlich gemerkt haben dass dies das erste Netzpanorama dieser Art ist. Ob ich nun regelmäßig jeden Sonntag einen kleinen Ausblick auf meine Highlights der Woche gebe steht allerdings noch in den Sternen.

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Kommentare (7)

  1. Tarik sagt:

    Ich verstehe das nicht.
    Partner-Links sind doch eine geniale Möglichkeit der Werbung, bei der eine Win-Win-Situation zustandekommt.

    Darüber hinaus sind sie weniger nervig als GoogleAds, die auch eine in meinen Augen für beide Seiten sinnvolle Werbeart darstellen.
    Einen Link gäbe es so oder so, was stört es den Leser also, ob das ein normaler oder ein Partner-Link ist?
    Solange der Content nicht allzu stark an diesen Links orientiert ist, ist das doch ok?

  2. Piet sagt:

    @Tarik Zweifellos sind sie das. Die Mentalität hier in DE gebietet dem der einen Partnerlink entdeckt aber meistens folgendes: “Halt, ich schenke doch niemandem eine Provision” oder “Ohje, der will sich an mir bereichern”. Auch beliebt: “Hehe, der Trickser hat einen Partnerlink verbaut und will Geld verdienen, das gönne ich ihm nicht und rufe die URL direkt auf.” Das ist mal drastisch umschrieben was in manchen Köpfen vorgeht.

    Egal ob du mit Partnerlinks arbeitest um einen Blog zu monetarisieren oder professioneller Affiliate bist. Alles was mit Geld verdienen & Internet zu tun hat stempelt dich bei manchen Leuten automatisch als “Werbehure, Partnerlinkabzocker und beliebtem Ziel für Neid-Bespaßung ab.

    Wohl dem der in Amerika lebt und für verdientes Geld gelobt wird statt wie hier nur abfällig und mit Neid in den Augen angesehen zu werden.

    Ich bin aber auch nicht besser und frei von Vorurteilen. Ich schere auch nach wie vor alle Ebook Verkäufer über den Kamm des unseriösen & unprofessionellen Ramschhändlers.

  3. eisy sagt:

    @Piet | Die Vorurteile mit den eBooks kenne ich. Ich bin weiterhin der Meinung das die in Deutschland kostenpflichtigen eBooks in den meisten Fällen großer Mist sind und das darin keine Informationen vorkommen, die den Preis wirklich rechtfertigen. Ich meine da aber nur die kostenpflichtigen. eBooks sind doch meistens nur 08/15 Anleitungen die es überall gibt. Ich kaufe mir daher auch niemals ein kostenpflichtiges eBook, wenn ich vorher nicht durch qualitativ hochwertigen Inhalt überzeugt wurde. :) Für mich sind die meisten eBook-Verkäufe nur Adressen-Sammler.

    Meine Meinung zu den Partnerlinks kennst du ja. Daher vielen Dank für die Erwähnung. :-) Guten Start in die neue Woche!

  4. Piet sagt:

    @eisy Gute Artikel müssen erwähnt werden, nichts zu danken. Ich sehe da stimmen wir bei den eBooks überein. Die einzigen eBooks die mich derzeit noch ein wenig interessieren sind diverse Werke aus den USA, allerdings schlage ich auch da nicht zu. Zum einen wegen der schlechten Erfahrungen die ich mit besagten deutschsprachigen 0815 Anleitungen gemacht habe, zum anderen weil ich ausführliche Texte ungern am PC lese.

    Dir auch einen guten Start in die Woche :)

  5. m.o.m. sagt:

    Nicht alle eBooks sind automatisch doof. Ich selbst finde z.B. “Der Reiche Sack” sehr gelungen.

  6. eisy sagt:

    Natürlich sind nicht alle E-Books doof. Jedoch sind die meisten echt nicht das was die Welt braucht. Ausnahmen gibt es, aber wenn man mehrfach den größten Mist in der Hand hatte, glaubt man nur noch das, was man auch selbst vorher gesehen hat. ;)

  7. Piet sagt:

    Ich habe 2 oder 3 mal Geld für eBook ausgegeben. Das ist schon länger her aber ich hatte jedesmal absoluten Müll in der Hand und habe mich seitdem auch nicht mehr mit dem Thema befasst. Zudem schrecken mich diese Einheitsbrei Landingpages die viele eBook Veräufer nutzen extrem ab. Ich glaub den Artikel dazu krame ich bald nochmal hervor und renoviere ihn.

    Der Reiche Sack ist so ein Thema für sich. Man liest viel Positives, meist durch Affiliates/Reseller, aber ich habe auch schon negative Meinungen gelesen. Mich persönlich schreckt allein schon der unseriöse Name ab, hochwertige “Fachliteratur” sollte auch hochwertig klingen.

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