Selbstgebaute WordPress Themes verkaufen
Plattformen, Tools und Tipps um eigene WordPress Themes zu verkaufen
Bloggen wird immer beliebter und viele Menschen entdecken einen WordPress Blog als perfekte Plattform für ihren Internetauftritt. Neben den reinen Hobbyblogs gibt es auch immer mehr kommerzielle Blogs, viele haben sich thematisch spezialisiert, andere bieten Infos aus allen Bereichen oder werden als Verkaufs-, Kontakt- und Informationsplattform von Gewerbetreibenden genutzt. Oft treffe ich in den letzten Tage auf Umfragen bei denen gefragt wird wann man mit dem Bloggen angefangen hat. Der Großteil ist seit weniger als 24 Monaten dabei.
Mit diesem Wachstum der Blogosphäre hat sich auch ein neuer Geschäftszweig entwickelt. Denn genau wie Menschen wollen auch Blogs schick angezogen sein und sich dem Besucher bestmöglich präsentieren. Die Verwendung von kostenpflichtigen WordPress Themes wird immer beliebter, denn häufig bieten diese Premium Themes mehr Features und eine höhere Qualität als ihren kostenlosen Geschwister. Gerade Blogbetreiber die einen kommerziellen Internetauftritt planen greifen mittlerweile sehr gerne zu einem Premium Theme.
Glücklicherweise gibt es für uns Blogger die Premium Themes bevorzugen, eine passende Parallelbewegung bei den Webdesignern und Programmierern, die die Blogosphäre mit hochwertigen WordPress Themes versorgt. Nach wie vor entdecken jedoch viele Kreative die Möglichkeiten die ihnen die Erstellung und der Verkauf von Premium Themes bringt. Doch wo verkauft man WordPress Themes am besten? Wie lässt sich der Verkauf von WordPress Themes einfach realisieren? Um diese Fragen zu beantworten möchte ich ein paar Anlaufstellen aufzeigen.
WordPress Themes ohne eigene Internetpräsenz verkaufen
Als beste Anlaufstelle möchte ich euch Themeforest.net empfehlen. Diese Plattform des Envato-Netzwerk hat sich meiner Meinung nach zum größten und beliebtesten Marktplatz für WordPress Themes entwickelt. In den meisten Fällen bieten dort Kreative ihre Werke an die die Präsentation und den Verkauf ihrer Themes nicht selbst übernehmen wollen.
Um Themes bei Themeforest.net zu verkaufen kann man sich dort kostenlos registrieren. Nach der Anmeldung muss man das Verkäufer-Tutorial lesen und an einem kleinen Quiz teilnehmen um zu bestätigen dass man die Regeln für Verkäufer verstanden hat. Dies dient wohl vornehmlich die Qualitätssicherung, denn Themeforest möchte ein hochwertiger Marktplatz bleiben. Hat man das Tutorial verstanden und das Quiz beendet kann der Upload der eigenen WordPress Theme beginnen. Themeforest unterscheidet jedoch zwischen Themes die exklusiv nur dort verkauft werden und Themes die nicht exklusiv angeboten werden. Wer exklusiv bei Themeforest verkauft bekommt zwischen 40 und 70 Prozent des Verkaufserlöses. Als Neueinsteiger beginnt man mit 40%, der Wert steigt mit der Anzahl der Verkäufe. Wer nicht exklusiv verkauft und seine Themes auch anderswo anbietet erhält maximal 25% Prozent. WordPress Themes werden im Regelfall zu Preisen zwischen 15 und 45 Dollar angeboten.
40-70 Prozent mag nicht viel klingen, allerdings muss man dabei auch beachten dass Themeforest.net stark frequentiert ist. Jeden Tag tummeln sich dort massenhaft Besucher, unzähligen Seiten verlinken auf Themeforest und berichten über die neuesten Themes die dort angeboten werden. Unter anderem auch deshalb weil Themeforest immer 30% Provision an die Affiliates vergibt die auf neue Themes hinweise und den Verkauf anheizen. 20-30 Verkäufe pro Woche sind bei vielen Themebastlern somit keine Seltenheit. Natürlich bietet Themeforest auch die Möglichkeit für Kontakt & Support zwischen Käufer und Verkäufer. Sobald man 50 Dollar verdient hat können die Einnahmen per PayPal oder Moneybookers ausgezahlt werden. Neben WordPress Themes werden bei Themeforest natürlich auch andere Arten von Themes gehandelt.
WordPress Themes über eine eigene Internetpräsenz verkaufen
Die Alternative zu Portalen die den Verkauf von WordPress Themes übernehmen ist die Selbstvermarktung der eigenen Kreationen. Viele Theme-Schmieden, die häufig aus mehreren Webdesignern bestehen, wickeln Präsentation und Verkauf über ihre eigene Internetseite ab. Die ist insofern von Vorteil da man bei der Präsentation der WordPress Themes um einiges flexibler ist und auch beim Verkauf vermutlich ein paar Euro / Dollar mehr in die eigene Tasche erwirtschaften kann. Man kann einer eigenen Verkaufsseite auch viel besser ein eigenes Branding verpassen und sie effektiver bewerben.
Die meisten Themeverkäufer die ihre Werke selbst vermarkten tun dies mit Hilfe von E-Junkie. E-Junkie ist, kurz beschrieben, ein Einkaufswagen (Shopping Cart) System das von Verkäufern bequem für elektronische Zahlungsabwicklung und Downloads genutzt werden kann. In meinem Artikel “E-Junkie als Vertriebsplattform für digitale Produkte nutzen” habe ich detaillierter erklärt wie man E-Junkie als effektiven Partner für die Selbstvermarktung und den Verkauf nutzen kann. Ich selbst kann E-Junkie absolut empfehlen da ich als Kunde bereits einige digitale Produkte, hauptsächlich Themes, darüber gekauft habe. Herauszuheben ist auf jeden Fall nochmals die Tatsache dass die Nutzung von E-Junkie der eigenen Verkaufsseite vollkommen gestalterische Freiheit garantiert. Auch die verkaufsfördernde Beteiligung von Affiliates ist mit E-Junkie problemlos möglich.
Wer noch ein Stück weitergehen möchte um Zahlungsabwicklung, Downloads und ein eventuelles Affiliateprogramm ganz unter die eigenen Fittiche zu nehmen, der kann beispielsweise auf das beliebte PHP Script aMember zurückgreifen, welches auch recht häufig bei Wedesignern mit eigener Verkaufsseite zu finden ist. Auch das relativ neue SwizzleCMS scheint sich hervorragend für den Verkauf von Themes und anderen digitalen Produkten zu eignen. Neben aMember und SwizzleCMS gibt es natürlich noch viele andere Lösungen in Form von Scripten & Plugins die jedoch nicht so stark verbreitet zu sein scheinen.
WordPress Themes erfolgreich verkaufen
Was gilt es beim Verkauf zu beachten um wirklich erfolgreich mit den eigenen Themes zu sein? Nun, zum einen ist die Qualität wichtig. Qualitativ hochwertige Themes mit vielen Features und anfängerfreundlicher Steuerung sind sehr beliebt. Man sollte als Designer also definitiv auf Klasse statt Masse setzen. Verkäufern kann ich nur empfehlen die Möglichkeiten die die Affiliateprogramme anbieten zu nutzen. Die möglichen Provisionen locken Affiliates an und man erhält als Themeverkäufer kostenlos Werbung und Backlinks. Es empfiehlt sich neben kostenpflichtigen Themes auch immer etwas kostenloses anzubieten. Ein hochwertiges Theme als kostenlosen Freebie anzubieten wird interessierte Besucher vorbeibringen die sich unter Garantie auch die anderen Themes anschauen. Es bleiben Aktionen wie Gewinnspiele, Rabattwochen etc. um auf sich aufmerksam zu machen und sich von anderen Verkäufern abzuheben. Und bevor ich es vergesse, es empfiehlt sich natürlich Themes wenn möglich auf englisch zu verfassen, damit man auch vom internationalen Publikum gesehen wird das bislang viel kauffreudiger auftritt als der deutsche Blogger.
So, ich hoffe ich konnte euch ein paar Möglichkeiten aufzeigen wie und wo man WordPress Themes verkaufen und was man tun kann um sich als Themedesigner und Themeverkäufer auch auf die Erfolgsstrasse zu begeben. Zwar gibt es bereits viel Konkurrenz, aber man darf nicht vergessen dass auch die Nachfrage aller vorraussicht nach noch steigen wird.
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Wenn ich nur 40% bekomme als Einsteiger und am ende nur 70, dann bedeutet dass ja, dass meine Preise mindestens 30-60% höher sein müssen, damit für mich genug bei rum kommt.
Rechnen wir mal mit einem Beispiel.
Theme Preis exklusiv direkt: 175€ (sehr fairer Preis)
Theme Preis bei nur 70%: 228,50€
Theme Preis bei 30%: 297.50€
Mal ehrlich für 300€, da muss ich nicht auf nem Theme Markplatz kaufen, da bekomme ich wenn ich mir nen Designer suche 2 Themes von und es gibt viele die sogar günstiger sind als 150€ für ein Theme.
Finde es ganz schön dreist, dass Marktplätze so viel abzweigen. Alle bis 10% ist noch einigermaßen fair, vor allem wenn man die Anzahl der Transaktionen bedenkt.
Für alle die auch Theme verkaufen wollen zu fairen Preise, gedultet euch, ich habe da schon etwas in Planung
@Sensei Ich kann jetzt nicht ganz nachvollziehen was du da vorrechnen möchtest. Bleiben wir mal bei deinem Beispiel. Du verkaufst ein selbstgebasteltes Theme für 35 Dollar bei Themeforest. Als Einsteiger bekommst du von jedem Verkauf 40%, also 14 Dollar. Innerhalb 1 Woche wird dein Theme dann 30 mal verkauft, macht 420 Dollar für dich. Bei 70% wären es schon 735 Dollar. Ich schreibe hier vom Verkaufen, nicht vom Kaufen. Exklusiv bei Themeforest verkaufen heißt nicht dass es das Theme nur 1x zu kaufen gibt, sondern dass man es exklusiv nur bei Themeforest anbietet. Dreist finde ich die Gebühren die der Dienst einbehält eigentlich auch nicht, schließlich gehen 30% immer an die Affiliates die für dich möglicherweise kostenlos Werbung machen und dafür sorgen dass dein Theme 30x pro Woche verkauft wird. Bei Themeforest macht es die Masse aus.
Ich glaube er rechnet immer für sich den Preis damit er keinen Verlust macht oder so?? Keine Ahnung wie sich da was zusammensetzt.
Ich habe mir die Preise mal angeschaut vor lnager Zeit und sie stehen in einem guten Preis/Leistungs Verhältnis.
Bevor ich mir was ans Bein binde wo ich mich quälen muss und Rechtlich den Verkauf absichern muss (das darf man nicht vergessen) stelle ich meine lieber über so einen Service zu Verfügung. Denn wenn du es selber machst und dann nicht Anwaltsgerecht. Viel Spaß beim Abmahnung abzahlen für die 30%.
@Thomas Ich glaube Sensei hat den Begriff exklusiv missverstanden und dachte jedes Theme wird 1x verkauft. Ich denke auch dass sich da ein gutes Preis/Leistungsverhältnis findet. So ein Service ist für Hobby-Designer und professionelle die erste Erfahrungen sammeln auf jeden Fall nicht verkehrt. Eigener Auftritt mit eigener Abwicklung bietet sich ja meist eher für Vollprofis und Agenturen an die sich mit dem rechtlichen Aspekten meist schon gut auskennen.
exklusiv heißt für mich immer 1x verkauft, sonst ist an dem ganzen Spaß nämlich nichts mehr exklusiv.
aber selbst wenn ich ein Theme mehrmals verkaufe ändert sich außer den Zahlen an meiner Rechnung nichts.
Denn es ist immer besser wenn ich 50€ für ein Theme bekomme als 15€
denn 1x 50 ist immer noch mehr als 3x 15
@Thomas das mit dem Rechtlichen Stimmt schon, ist aber in 90% aller fälle kein Problem
Hey Piet!
Statte deinem Blog auch mal einen Besuch ab, nachdem du meinen ja bereits kennst, um danke für die Retweets zu sagen.
Zum Thema
Ich persönlich bin auch ein Designfreak und Coder und bin schon seit längerem am überlegen nicht auch mal in das WordPress Theme Geschäft reinzuschnuppern.
Gerade durch Projekte wie Themeforst und viele andere Themereseller, kann man schon einen beachtlichen Nebenverdienst erzielen. Auch wenn die anfängliche Provision nur bei 40% liegt.
Ich arbeite momentan an meinem ersten kostenlosen Theme und bis jetzt machts ne menge Spaß
Wenn ihr bezüglich der Entwickling auf dem laufenden bleiben wollt, schaut doch mal auf meinem Blog vorbei.
Gruß Niko
PS: Hast einen neuen Stammleser gewonnen
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Mit dem Wachstum der Blogosphäre hat sich auch ein neuer Geschäftszweig entwickelt. Denn genau wie Menschen wollen auch Blogs schick angezogen sein und sich dem Besucher bestmöglich präsentieren. Die Verwendung von kostenpflichtigen WordPress Themes wi…
@Sensei Exklusiv im dem Sinne das es nur auf diesem einen Portal angeboten wird. Klar sind 50 Euro besser als 15, aber ich habe liebe 20x 15 Euro als 1x 50 Euro. Die Masse und die unglaubliche Masse an Affiliates und Fans machts bei Themeforest.
@Niko Dann sag ich mal Herzlich Willkommen. Ich hab dich gestern auch in meinem Feedreader verewigt, hatte dich bei Detailverliebt ausgemacht und dann gesehen dass du noch ganz frisch dabei bist, stimmts?
So fängts übrigens an, das erste Theme basteln, da entdecken meiner Meinung nach einige ihr Talent. Ich werde mitverfolgen was du bastelst. Ich habe letztes mal nicht genau geschaut, ist dein aktuelles Theme auch selbstgemacht? Sieht nämlich wirklich sehr schick aus
Bei der Masse an WP Themes im Netz muss man heutzutage schon einiges drauf haben, sowohl Designtechnisch als auch vom Themencoding her (Umfangreicher Adminbereich!). Wenn man sich dann noch die populärsten Themes auf Themeforest anschaut, dann haben grad mal die 3 ersten mehr als 100 Verkäufe und ab Platz 7 gehts dann schon unter 50. Also reich wird man damit sicher nicht, aber wer was drauf hat, sollte es versuchen, der Rest sollte sich nicht zu große Hoffnungen machen
Hoppla, sorry, hab da was komplett überlesen, das sind ja die Verkäufe pro Woche! Oookay
@Jonas Hätte ich evtl. auch noch deutlicher beschreiben sollen, meine Schuld. In den “Popular” Ranglisten sieht man zuerst immer die Verkäufe pro Woche. Reich werden ist relativ, ich denke allerdings dass da einige Designer mittlerweile richtig gut von leben von können. Man kann die Listen ja nach Sales sortieren, das beste Theme das ich auf anhieb sehe wurde 2310 mal für 42 Dollar verkauft. Das ist schon ein nettes Sümmchen oder? Zeigt aber deutlich dass sich gute Qualität auch gut verkauft.
Ich glaube auch nicht wirklich dass das Ganze grundsätzlich ein wirtschaftlicher Markt für uns ist. Wenn man berechnet, dass bereits ein einfaches Theme 6 bis 8 Stunden Arbeitsaufwand bedeutet und wass man dann im Gesamten für aufwendigere Themes (so ein einfaches kauft kein Mensch) bei einem wirtschaftlichen Stundensatz herausholen muss kommt für mich unterm Strich dabei nur raus: kann sich nicht rentieren, außer man landet den Glücksschuß
@Tanja Teilweise hast du Recht, ein hochwertiges Theme das dort dutzendfach verkauft wird erstellt man nicht in 8 Stunden, dafür wird es einige Tage brauchen. Die wirtschaftlichkeit muss jeder für sich selber ausmachen. Ich muss sagen, wenn ich das Talent hätte würde ich auf jeden Fall mal ein paar Versuche starten. In 2. Linie ist das ja auch Werbung für die Themehersteller die häufig auch die Erstellung von Unikaten auf ihren Webseiten anbieten.
@ Thomas
Im Internet etwas verkaufen zu wollen, wenn man da nicht aufpasst hat man u.U. wirklich schnell unangenehme Post im Brefkasten.
Mal ein wenig OT: Bzgl. Design, ich kenne jemanden sehr gut der mir mal einen Screenshot seines ersten Auftrages als Webdesigner zeigte. Das war eine Framesite, links Navigation mit 5 Buttons, Rechts als Content Page mit einem animierten Gif. Hat damals ca. 1995 knapp 980 DM gekostet.
@Ralf an diese Zeit erinnere ich mich auch noch sehr gut. Frameseiten mit kitschigen animierten Gifs und die ersten HTML Artisten die Homepagebau als Dienstleistung anboten. Prägenste Erinnerung aus dieser Zeit ist das Wahlgeräusch des Modems, der akkustische Countdown bis man endlich in diesem faszinierenden Internet war.
Tanja hat mich auf da auf etwas gebracht:
Ich habe jetzt nicht die Zeit, es zu rechnen, aber wenn es wen interessiert, könnt ihr ja mal den Freelance Rechner von Clemens nutzen:
http://www.guru-20.info/tools/fhour/
als weiterer Beweis, dass sich so etwas nur lohnt, wenn man ein Design eh schon fertig hat und dann nur das Logo ändert, oder wenn man eben einfach alte Designs reinstellt.
@Sensei Ich denke wenn man etwas mit Gewalt negativ darstellen will schafft man das auch. Wie ich weiter oben schon sagte, die wirtschaftlichkeit muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich halte einfach mal mit dem ebenfalls oben schon erwähnten Theme dagegen.
Piet, Du hast schon Recht, dass das mit der Wirtschaftlichkeit jeder selbst für sich rechnen muss. In diesem Bereich besteht die Konkurrenz halt auch aus Nebenverdienern, Schüler, Studenten, Hausfrauen, Teilzeit-Arbeitslosen oder was auch immer, und die rechnen ganz anders als jemand der wie ich von seiner Selbständigkeit hauptberuflich leben und vor allem Steuern, Versicherungen etc. davon zahlen muss. Damit kommen dann auch so lächerliche Zahlen wie 150 Euro für ein Theme, wie von Sensei oben erwähnt, zustande. Rechne mal 8 Stunden (für ein Standard-Theme), dann sind das 18,75 Euro Brutto-Stundenlohn. Wenn man schwarz putzen geht, hat man netto wesentlich mehr
@Tanja So schauts aus. Ich denke einige der Webdesigner bei Themeforest arbeiten hauptberuflich woanders, möglicherweise in einer Agentur, und bessern sich über den Verkauf eigener Themes den Monatslohn auf. Und dann gibts noch die (vermutlich) große Masse an Schülern, Studenten usw. die bzgl. Verdienst ganz andere Ansprüche stellen oder aus Spaß an der Freude ihre Themes anbieten.
Genau das meine ich
Ist also nicht das, was man eine gute Verdienstquelle nennen könnte.
Aber definitiv nicht von der Hand zu weisen ist Dein Punkt bezüglich der Eigenwerbung. Die Frage ist halt nur, ob man das was dazu notwendig ist, investieren möchte, und ob es international sein muss. Ich persönlich würde wenn dann eher dazu tendieren ein paar einfache Themes kostenlos auf nationaler Ebene anzubieten. Ähnlich wie mit den Plugins, die aber widerum international sind.
Hallo zusammen,
ich meine die ganze Aktion hat den gewissen Vorteil, dass auch normale Menschen die Anfangen zu bloggen sich ein eigenes Theme(kein Unique) leisten können.
Sie bekommen eine ordentliche Leistung für einen Preis der absolut gerechtfertigt ist.
Einzel Themes und die Kosten eines ganz besonderen Theme kann man eigentlich nicht berechnen. Sollte man eine Top Grafik benötigen und hier und da noch etwas Highlights buchen liegt die Erstellung schnell in dem Bereich der 100 Stunden. Das zu bezahlen ist nur großen Firmen möglich, die sich dann aber lieber einen eigenen Programmierer dafür hinsetzen.
Die Masse macht hier den Anspruch gerecht und hat sich ja auch im Laufe der Jahre gefestigt. Insgesamt haben wir ja alle mal einen Querschnitt angeschaut und der ist Ansprechend genug um immer mal wieder in Situationen darauf zurückgreifen zu können.
Denn wir haben alle mal klein angefangen
In meinen Augen fehlt hier noch ein wichtiger Punkt in der Diskussion- der Support. Man sollte den zeitlichen Aufwand für die Pflege und die Beantwortung von Fragen nicht unterschätzen. Gerade WordPress bringt relativ häufig neue Updates heraus, die sich auch manchmal auf Code-Schnipsel im Theme auswirken. Somit ist man mehr oder weniger gezwungen, dass eigene Theme weiterzuentwickeln. Macht man dies nicht, wird man spätestens bei den ersten negativen Kommentaren, beispielsweise bei Themeforest, gar nichts mehr verkaufen. Somit beinhaltet das Verkaufen von eigenen WordPress Themes nicht nur das einmalige Erstellen, sondern auch die weitere Pflege. Inwieweit sich dies dann noch lohnt steht auf einem anderen Blatt.
Weblinks der Woche: Joomla und WordPress…
Auf netzpanorama.de habe ich diese Woche einen netten Bericht über die Vermarktung von WordPress Themes gefunden. In dem Artikel wird auf die Selbstvermarktung mit einer eigenen Webseite und die Vermarktung der Themes über Vertriebsplattformen eingegan…
Ich designe im Schnitt ein bis zwei Webseiten in der Woche, ich arbeite im Team für andere Agenturen und mein Part ist ausschließlich das Konzeptionieren und Gestalten – das Coding erledigt jemand anderes.
Ich habe sehr viele Ideen für gute WordPress-Themes und ich finde dieses Feld sehr interessant aber leider hakt es bei mir am Coding, ich habe nicht die Zeit und vor allem nicht die Lust mich da reinzufriemeln, PHP ist nicht mein Ding!
Ein Premium-Theme mit netten J-Query Features und drum und dran coden zu lassen kostet an die 150,- Dollar da stellt sich mir die Frage lohnt es sich ein Theme zu gestalten, das Coding zu bezahlen und in Themeforest zu verkaufen? Besser wäre da sowas wie eine Zusammenarbeit mit nem Coder und man teilt sich den Gewinn… Aber wo soll ich so jemand finden? Hat jemand eine Idee?
@Alexander Das stimmt schon, bei Themes die sehr featureintensiv sind muss schon noch ein wenig Zeit für Support und Updates aufgebracht werden. Du hast Recht, den Aufwand sollte man nicht unterschätzen, jedoch auch nicht überbewerten. Ich habe zwar schon von Themes gelesen die durch ein WP-Update eine kleine Macke bekamen, es aber selbst noch nicht erlebt. In den meisten Fällen würde ich dann auch vorinstallierte Plugins dafür verantwortlich zeichnen. Aber soweit waren wir ja schon, die wirtschaftlichkeit muss jeder für sich selbst ausmachen.
@Divena Wenn du ein schickes Theme basteln kannst und für das Coding (PHP, jquery und Co.) einmalig 150 Dollar zahlst finde ich das schon akzeptabel. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich würde in diesem Fall das Experiment mit Themeforest zumindest einmalig wagen und ein Theme anbieten. Einen Coder zu finden sollte eigentlich nicht sonderlich schwierig sein, es gibt so viele Freelancer Foren und Job-Börsen für Kreative. Da tummelten sich in der Vergangenheit auch immer viele Coder/Programmierer. Im Zweifelsfall einfach mal ein Beitrag in so einem Forum erstellen und beschreiben was für einen “Partner” du für eine Zusammenarbeit suchst. Ich bin sicher da findet sich jemand.
Danke für die vielen nützlichen Hinweise. Ich hab auch schon einmal dran gedacht ein von mir erstelltes Theme zu verkaufen, bin aber wieder davon abgekommen. Vielleicht versuch ich es ja doch mal.
VG Michael