Sind Problogger noch lesenswert?


Ich denke jeder wird Namen wie John Chow, Darren Rowse, Yaro Starak und Co. kennen. Amerikanische „Problogger“ die darüber schreiben wie man effektiv bloggt, Besucher anlockt, Leser bindet, Geld verdient und alles andere was relevant für den Erfolg eines Blogs ist. In der englischsprachigen Bloglandschaft gibt es mittlerweile hunderte wenn nicht sogar tausende solcher Blogger. Nicht ohne Grund, denn man hat den Erfolg der ersten Problogger natürlich registriert und die große Leserschaft bemerkt die diese an sich binden. Was liegt da näher als selbst über solche Themen zu schreiben und darauf zu hoffen es den Großen erfolgreich nachzumachen? Immerhin gelten diese Problogger ja als Musterbeispiel für die Wirtschaftlichkeit eines Blogs.

Auch in der deutschsprachigen Blogosphäre tauchen immer wieder Blogs auf die sich an den amerikanischen Probloggern orientieren und uns tolle Tipps vermitteln wollen. Und meistens hat man das unbestimmte Gefühl die Artikel der amerikanischen Problogger wurden einfach nur eingedeutscht oder frei übersetzt.

Alles wiederholt sich, alles wiederholt sich…

Anfänglich konnte ich mich für solche Blogartikel aus Amiland immer sehr begeistern und habe brav alle großen Problogger per RSS-Feed verfolgt, aber mittlerweile hat sich diese Ansicht ziemlich stark gedreht und ich mache sogar schon einen Bogen um solche Artikel. Denn bei mir hat sich mit der Zeit das Gefühl eingestellt einer Kuh beim wiederkäuen zuzusehen. Irgendwie hat man alles schon einmal gelesen, auf einem anderen Blog, bei einem anderen Problogger oder sogar auf dem selben Blog. Wirklich interessante neue Dinge konnte ich immer seltener entdecken. Damit möchte ich nicht sagen dass Problogger komplett uninteressant sind, aber wirklich interessanten Lesestoff werden dort vermutlich nur noch Neueinsteiger finden.

Fettnäpfchen?

Die Neueinsteiger hierzulande sind es dann auch die meiner Meinung nach in das Fettnäpfchen treten und einfach die Tipps&Tricks der Amis übersetzen um quasi selbst einen Problog zu starten. Ein Fettnäpfchen deshalb weil man an dieser Stelle klar feststellen muss dass die amerikanische und die deutsche Blogosphäre sich stark unterscheiden und man in vielen Artikeln herauslesen kann dass es eine Übersetzung ist. Was bei den Amis klappt muss hier in Deutschland noch lange nicht funktionieren. Ich finde es gibt da in vielerlei Hinsicht einen großen Mentalitätsunterschied. Linkgiving, Kauffreudigkeit, Interaktion, Social Networking usw. Alles ein bisschen anders in Amiland, was aber auch daran liegen kann das englischsprachige Blogs ein wesentlich größeres Publikum haben. Zudem gibt es mittlerweile schon so furchtbar viele Blogs dieser Art. An den Erfolg der bekannten Namen wird da vermutlich niemand auch nur annähernd anknüpfen können.

Problogger schreiben oft über das Bloggen selbst. Das machen wir ja fast alle gelegentlich und man kann solche Artikel auf jeden Fall beibehalten, denn sie sind für einige Leser immer lehrreich. Allerdings sollte man wirklich eigene Worte nutzen und eigene Erfahrung niederschreiben und nicht auf abgekupfterte „10 Great Ways to..“ Artikel und ähnliches zurückgreifen, denn dieses Zeug gibt’s ja nun bald an jeder Ecke.

Wie seht ihr das? Sind Problogger noch lesenswert oder verliert ihr ebenso wie ich das Interesse an diesen dutzendfach wiederholten Themen? Liege ich richtig wenn ich Bloganfängern dazu rate sich nicht auf die Problogger einzuschiessen sondern eigene Wege zu gehen und zusätzlich andere Themen zu behandeln?

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Geschrieben von: Piet und abgelegt unter: Bloggen

Tags: Langeweile • lesenswert • Problogger • Tipps & Tricks • Wiederholungen •

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Kommentare (35)

  1. Michael sagt:

    Hallo Piet,
    ich kannte bis eben den Begriff “Problogger” gar nicht, die Namen habe ich schon mal gelesen, teilweise auf Twitter, wenn was retweeted wurde, aber deren Blogs gelesen? Nein.
    Sicher sind Tipps und Tricks schön, aber man soll sich beim bloggen nicht verbiegen, wer sich verbiegt, ist nicht authentisch und verliert so Leser.
    Und einen Verdienst kann man nicht nur in Euro messen. Ich selber erhalte teilweise kostenfrei Produkte zum testen, die ich dann in einem Artikel aufarbeite, aber ich werde von den Firmen direkt angeschrieben, ich nutze nicht Trigami oder so. Und wenn dann ein Messerschärfer bei rumkommt, der im Laden 101 Euro kostet, ist das auch ein “Verdienst”. :)

  2. waelti sagt:

    Mal überlegen…
    Fussball:
    Mach zwei unterschiedliche Reihen – eine für gutes Abschneiden, eine für schlechtes. Kannst Du jetzt schon vorbereiten. Geringe Änderungen, veröffentlichen, es wird passen.

    Sommer, mal überlegen…
    Machen wir was über Bikini-Diät? Können wir jetzt schon vorbereiten, wird passen.

    Abnehmen war schlecht. Es sind nicht nur die schweren Knochen und ‘ich kann doch nichts dafür’ oder ‘ich esse wie ein vögelchen’. Jetzt gibt es noch die Gene. Ansonsten – Texte aus den letzten 50 Jahren zusammenstellen: Serie ist perfekt.

    Nischenblog? (Mein Thema) könnte ich irgendwas von Ogilvy oder ähnliches von vor 50, 60, 70 Jahren nehmen – wird in weiten Teilen passen.

    Religion? Liegt mit 2000 Jahren vorne. Über den kosmologischen Gottesbeweis wird erst seit 700 Jahren diskutiert. Kann man als News verkaufen…

    Wieviele Beispiele soll ich bringen? Menschen sind so. Abhängig vom Wochentag kann ich in etwa abschätzen, welches Thema beim Mittagessen mit zur Sprache kommt. Ach ja, die Jahreszeit spielt auch noch mit eine Rolle.

    Das ist das Leben. Und kein Problem. Was ‘unschön’ ist, 27.849 Blogs, die etwas gehört haben – und schreiben, als ob Sie es ‘wissen’.

    Die Erfahrungen selber machen. Drüber schreiben. Fertig. Auch wenn andere diese Erfahrungen schon vor zig Jahren gemacht haben.

    Sonst ist miteinander reden nur so ein soziales Verhalten wie das ‘Lausen’ bei den Affen.

    In gewisser Weise ist es das auch. Seid doch einfach nur ein bisschen sozial.

  3. Cookie sagt:

    Stimme dir zu, dass es Schwachsinn ist, die Tipps der “Problogger” einfach zu kopieren. Grundsätzlich aber finde ich an Artikeln die wie Listen aufgebaut sind (“10 Tipps für…”)ganz gut. Sie sind deshalb “erfolgreich” weil Sie unkomplizierte und schnell umsetzbare Tipps suggerieren ohne großes Geschwafel drumherum.

    Hin un wieder schreibe ich auch so einen Artikel. Aber das sind dann keine Kopien, sondern eigene Erfahrungen oder selbst Recherchiertes. Klar hat man das meiste (oder alles) irgendwo anders schon mal gesehen. Gehen wir mal davon aus, jemand schreibt einen Artikel mit Links und Tipps zu Plugins. Das haben schon tausende gemacht. Nun liegt es am Autor die Tipps an den eigenen Sachverhalt anzupassen, also Inhalte so aufzubereiten, dass die eigene Leserschaft einen Mehrwert hat.

  4. realloc sagt:

    Ich habe die Beiträge einiger “Problogger” eine Zeit lang verfolgt. Allerdings hat mein Interesse an den Artikeln auch schnell nachgelassen. Du hast da wohl das grundsätzliche Problem genau erkannt: Die Themen wiederholen sich und es wird schlicht langweilig.

    Ich glaube außerdem, dass diese Blogger mit der Zeit nichts Neues mehr beizutragen haben. Man erkennt einfach, dass nur noch geschrieben wird, um Geld zu verdienen. Aus diesem Grund zu bloggen ist ja keinesfalls schlecht. Nur wenn bei mir dieses Gefühl aufkommt, dass es nur noch darum geht, fühle ich mich auf den Arm genommen.

  5. Piet sagt:

    @Michael Wenn du diese Problogger noch garnicht kennst wäre es für dich auf jeden Fall mal ein netter Ausflug ein wenig auf deren Blogs zu stöbern :)

    @waelti Weit ausgeholt :) Ich stimme dir aber zu, es ist wichtig die Erfahrungen selber zu machen und dann darüber zu schreiben. Ein amerikanischer Problogger der es geschafft hat in einem Monat 20.000 neue Feedleser an Land zu ziehen kann darüber schreiben. Ein deutscher Blogger mit 30 Feedlesern sollte es allerdings unterlassen darüber zu schreiben wie man in einem Monat 20.000 Feedleser gewinnt.

    @Cookie Evtl. habe ich da ein schlechtes Beispiel gewählt, denn Listen-Artikel sind im Normalfall wirklich etwas gutes. Allerdings nicht wenn sie 1:1 von den Probloggern übernommen werden. Wichtig ist die eigene Erfahrung einzubringen. Man kann nicht so schreiben “so bekommst du 20.000 Feedleser” wenn man selbst nur 30 hat.
    Allerdings könnte man stattdessen schreiben: “So hat Problogger XY 20.000 neue Feedleser gewonnen”. Das wird aber meistens nicht gemacht weil man sich ja selbst mit den Tipps schmücken möchte.

    @realloc Schön zu lesen dass es nicht nur mir so geht. Es wird bestimmt auch Stimmen geben die es gut finden wenn Themen immer wieder wiederholt werden damit sie sich einprägen. Ich denke bei den Probloggern geht es auch immer ein Stückweit um den eigenen Status, und da gehört es dazu regelmäßig ausführliche Artikel zu schreiben. Leider erreichen auch die Themen Blog/Marketing etc. ihre natürliche Grenze, dann gibts Wiederholungen.

  6. Andreas sagt:

    Eine Weile hatte ich auch einige der oben erwähnten Problogger abonniert. Anfangs war es noch interessant Irgendwann wurde es aber langweilig. Sie bloggen alle irgendwie das Gleiche und wie Du bereits erwähnt hast, ist daraus kein Nutzen zu ziehen. Übersetzen und selbst posten passt schon gar nicht.

    Anbei, viele von diesen Probloggern schreiben nur noch selten selbst. Oft sind es Gastautoren etc. welche neue Beiträge verfassen.

  7. waelti sagt:

    @Andreas
    Das mit dem ‘alles nur das gleiche’ gibts bei uns aber auch zuhauf. Jeder will aktuell sein, neues berichten. Irgendwann ist es dann ‘Scheis**al’, welches Blog ich aufrufe. Schreiben alle über das gleiche.

    Gut, unterscheiden sich dann durch die Optik ;) . Und natürlich einen anderen Avatar.

    Am schönsten fand ich im letzten Jahr einen Bericht über “Rotes Fleisch erhöht das Sterberisiko”. Den habe ich 14 Mal gefunden. Habe dann mal geschrieben – also ich weiss auch nicht, Sterberisiko ist so oder so exakt 100 %….

    EINER hatte den Text nicht nur übernommen / abgetippt. Sondern etwas GEDACHT und das ein bisschen umformuliert.

    Ich sehe da keine besonders grossen Unterschiede.

  8. Nismion sagt:

    Ich habe eigentlich noch nie bei so genannten Pro Bloggern gelesen. Wenn ich ein Zitat oder Ähnliches brauche, gucke ich mich schon mal um.
    Aber, wie Du sagst. Gedanken oder auch Anregungen niederzuschreiben, die einem selbst als Webmaster kommen, sind sicherlich nicht falsch und können helfen.
    Aber nur auf dieser Schiene zu fahren?
    Ich fände es persönlich einfach langweilig. aber wie bei allem im Internet gibt es wohl keine Regeln. :-)
    Erlaubt ist, was gefällt und funktioniert.
    Aber einfach kopieren, eindeutschen halte ich einfach für unterste Schublade.

  9. Arven (Michaela) sagt:

    Also ich habe mich um so etwas ehrlich gesagt nie gekümmert…
    Es gibt sehr vieles das ich nicht wusste bzw. noch immer nicht weiss, Mir Tipps hole usw.Aber das mache ich bei Bloggerkollegen und Freunden von denen ich weiss das sie Kompetent sind und mich und meinen Blog ernst nehmen wo man auch nachhacken darf und sagen du das versteh ich nicht, Hilfe bekommt usw.

    Diese Problogger mögen villeicht ganz interessant sein aber mir eben zu unpersönlich (Und auch oft zu gross in der Szene das man kaum Antwort bekommt als kleiner Blogger)

  10. Cookie sagt:

    @Piet, ja muss dir zustimmen. Wär nicht ratsam :-)

    Grundsätzlich gibt es ja immer Wiederholungen. Schreibe ich nun Erfahrungsberichte, so ist das zwar in dieser Form einzigartig, es besteht jedoch trotzdem die hohe Wahrscheinlichkeit, dass jemand auch bereits über dasselbe Produkt/Service/etc. geschrieben hat.

    Bei anderen Themen, siehe Fachblogs etc., ist es bestimmt noch schwieriger einzigartigen Content zu veröffentlichen. Wie du sagtest Piet, man ist schnell an der Grenze, und dann gibts Wiederholungen. Aber dann kommts eben darauf an, wie man bereits bekannte Themen neu aufbereitet oder mit anderen Themen vermischt um “neuen” Inhalt zu bieten.

    Zum Thema Problogger. Ich selbst habe bei einem sagen wir mal deutschen “Problogger” oft und gerne kommentiert, da ich mich für seine Themen interessiert hatte. Nach einer Weile jedoch kam es hin und wieder vor, dass ich nicht seiner Meinung war. Das hab ich dann auch dort so kommentiert. Und schwupps hat er meine Emailadresse gebannt. Genau deswegen halte ich auch von diesen super populären Bloggern nicht so viel. Die allermeisten Comments sind nur Schleimerei und “Lobhudelei” und Zustimmung. Dabei bestehen Konversationen nicht nur aus Zustimmung!

    Es lebe die Revolution ;-)

  11. waelti sagt:

    @Michaela
    Also anscheinend stimmt das teilweise schon: Ein Mann fährt eher dreimal um den Block, als nach der korrekten Adresse zu fragen. Beim Bloggen / lernen vielleicht ähnlich ;)

    Und logischerweise immer unpersönlicher als eben von Mann zu Mann. Äh, natürlich Frau zu Frau.

    @Cookie
    Das mit Kommentaren (es passt nicht, was ich sage) habe ich aber schon bei ‘ganz kleinen Fischen’ erlebt. Die sich vielleicht schon als Hai sehen.

    Viele von den Schleimerkommentaren sind eh wertlos. Da gab es mal einen Versuch: WordPress Blog installiert und den ‘Willkommen’ Artikel stehen lassen. Und dann die Kommentare ankucken. Zum grölen. Ich weiss leider nicht mehr, wo ich den Link habe.

    Interessanten Content finden:
    wenn ihr da dann eine gute Formel gefunden habt, die könnte ich auch gebrauchen…

  12. Piet sagt:

    @Andreas Stimmt, die greifen mittlerweile häufig auf Gastautoren zurück. Eigentlich auch ganz logisch, denn für die Gastautoren ist das eine tolle Chance sich einer großen Leserschaft zu präsentieren.

    @waelti Natürlich hast du Recht, viele Blogs schreiben das gleiche, nur mit eigenen Worten. Aber da fällt es nicht so stark auf finde ich. Wenn man allerdings im Wochentakt wichtige Blogger-Regeln vorgekaut bekommt ist das schon was anderes. Tolles Beispiel für identische Thematik und grundverschiedenen Inhalt sind die aktuellen Blogartikel zum Thema Google Streetview, Datenschutz und Privatsphäre.

    @nismion Im Grunde ist es ja positiv dass jeder schreiben kann was er möchte. Die Zielgruppe findet sich von alleine.

    @Arven Die Problogger richten sich meiner Meinung nach hauptsächlich an Blogger die mit ihrem Blog auch Geld verdienen möchten und deshalb nach Tipps & Tricks jagen um Besucher, Einnahmen und Traffic zu maximieren. Hilfe bei WordPress Problemen findet man dort zwar manchmal auch, aber da gibt es durchaus qualifizierte Blogs. Ich finde du liegst da absolut richtig wenn du dich mit Fragen und Problemen an Bloggerkollegen wendest.

    @Cookie Das stimmt mit der Lobhudelei. Wenn du da mal durch die recht zahlreichen Artikel klickst wirst du fast nur sowas entdecken nach dem Motto “Danke, toller Artikel, hilft mir sehr”. Echten Widerspruch oder Kritik liest man da nur selten. Dabei sind Diskussionen mit gut geführtem Pro und Contra doch so viel interessanter.

    und nochmal @waelti
    Eine perfekte Formel um interessanten Content zu finden habe ich selbst noch nicht. Allerdings wird sie von Monat zu Monat besser. Werde da in den nächsten Wochen auch mal was zu tippen und beschreiben wie ich auf interessante Themen stoße.

  13. Alex L. sagt:

    Hi Piet,
    ja das ist wohl wahr, dass wir unsere Blogosphere mit der der Amis kaum vergleichen und lediglich eigene Erfahrungen in dem einen oder dem anderen Blogger-Gebiet selbst machen können.

    US-Blogs haben bei guter Suchmaschinenoptimierung allein schon erwähnenswert viel mehr Besucher als DE-Blogs. Und dann noch die Mentalität hierzulande, wobei selten einem jemand Erfolg wünscht, schon gar nicht mit dem eigenen Blog.

    Problogger-Blogs lese ich extrem selten, was sicherlich damit zu tun hat, dass ich der englischen Sprache nicht mächtig bin. Übersetzungen bringen einem nichts, da man auch gefühlsmässig das Gelesene wahrnehmen möchte.

    Die meisten Traffic-Tipps kann man im DE-Internet doch kaum umsetzen, weil einfach die Menge an Internetnutzern fehlt. Daher beschränkt man sich auf die Mittel, welche einem zur Verfügung stehen.

    Oben in den Kommentaren hat doch jemand erwähnt, dass in vielen US-Problogs sinnfreie Kommentare stehen, was ja eigentlich kaum einen Mehrwert für andere hat. Aber wahrscheinlich gehören diejenigen Kommentatoren dennoch zu der Stammleserschaft des Blogs.

    Vieles wird man bzgl. der US-Blogs nicht nachvollziehen können, aber die Amis sind an sich ja auch völlig andere Menschen als Deutsche. Daher bleibt die DE-Blogosphere unter sich, was ja auch nicht anders sein kann.

  14. waelti sagt:

    @Alex L.
    Stimmt schon, bei den Ami’s vieles anders.

    Die Traffic Tipps kann man in Deutschland auch umsetzen. Lediglich das Ergebnis ist halt wesentlich kleiner ;)

    Im grossen und ganzen kann ich keinen Unterschied Deutschblogger / AMI feststellen.

    Ratschläge Übersicht: Lesenswerte Artikel, Verlinkung, Social Media nutzen (Bookmarking, Twitter, Facebook), regelmässiges posten. Standardmässig auch der (oft falsche) Ratschlag: Bounce-Rate reduzieren. Das ist’s im groben.

    Die ‘Art’ ist schon die selbe. Die Ergebnisse – vorwiegend Traffic – unterscheiden sich stark. Leider.

    @Piet: kürzer ging’s nicht :)

  15. Alex L. sagt:

    @waelti,

    Lediglich das Ergebnis ist halt wesentlich kleiner Ja, das auch.
    Den Rest, die Tipps für mehr Besucher habe ich mir sonst auf den deutschen Blogs angeeignet.

    Ich bin der Meinung, die Amis sind anders, aber um es mir selbst belegen zu können, muss ich Englisch so gut verstehen, dass ich die Persönlichkeiten hinter den Blogs durch das Lesen der Blogposts kennenlernen kann.

  16. Die Amis sind nicht anders. Wir denken nur sie sind anders, weil wir sie nicht verstehen. Nicht sprachlich gesehen.

    P.S. @Michael ich verstehe den Trigami Hinweis nicht ganz. Aber ich schreib lieber für 120€ real statt für gleichpreisige Meserschärfer. :-) Wobei ich auch für Produkte als Gegenleistung schreibe. Smartphones, Netbooks oder Monatsration Lebensmittel etc. Naja ich gehe damit auch etwas offensiver um. Stehe dazu, dass ich für Geld und Ware blogge. Allerding auch nicht für 30€.

    Problogger sind irgenwann in der Tat langweilig. Wer noch immer gut ist ist zum Beispiel Peer von “Selbständig im Netz” und Ritchie von datenschmutz.net Da sind immer wieder sehr gute und nutzbringende Artikel. Ansonsten verkommen die meisten Blogs zu Teebeuteln. Immer wieder News X aufgegossen schmeckt irgendwann schal.

  17. Piet sagt:

    Peer und Richtie würde ich jetzt auch nicht unbedingt in die Problogger Schublade stecken wollen, auch wenn sie professionell bloggen. Die Artikel sind anders aufgebaut und die Themen dadurch viel interessanter. Es mag aber auch daran liegen das ich englischsprachige Blogger immer noch im Kopf übersetzen muss und nur manche Passagen flüssig lesen kann. Bei deutschsprachigen Bloggern gibts das Problem nicht.

  18. Vor allem, als ich noch absoluter Blogger-Neuling war, habe ich sehr viel im Internet nach Infos in solchen Blogs gesucht. Immerhin möchte man ja wissen, was “Do’s” und “Dont’s” in der Blogsphäre sind. Allerdings hatte ich da auch den Eindruck, dass oft der eine vom anderen abschreibt – oder vielleicht alle von nur einem?

    Besonders lustig in dem Zusammenhang – und dieses Erlebnis blieb mir ziemlich im Gedächtnis hängen: Ein – offensichtlich gleiches Greenhorn wie ich – ließ all die Leiergeschichten und Moralpredigten eines scheinbaren Profis vom Stapel, beherzigte diese aber keineswegs in seinem eigenen Blog. Naja, es war auch erst der 10. Beitrag im Blog – vielleicht lag es daran?

    (PS: Nun weiß ich, dass Du mit dem Netzpanorama auch erst kürzlich einen Relaunch hingelegt hast – aber das ist doch was anderes und man erkennt von der Qualität auch einen ziemlichen unterschied. Wollte ich nur noch gesagt haben, da ein Blog einfach anders aussieht, wenn ihn ein erfahrener Blogger neu startet).

  19. Nismion sagt:

    @Andersreisender
    Ich fände das ein interessantes Thema zum Ausdiskutieren oder auch für nen Artikel. Muss man seine eigenen Ratschläge befolgen? Zumal Wissen und Kenntnis sich wandeln und mit der Zeit gehen. Und gerade im Internet wechseln sich Do`s und Don`t doch ebenso schnell wie die Richtung die man fährt. Ganz sicher bin ich das leuchtende Vorbild für dauernden Richtungswechsel. Aber so bin ich halt. Und wenn man davon ausgeht, dass ein Blog, egal wie professionell geführt, immer mehr die Person, Persönlichkeit dahinter wiederspiegelt, sollte es wohl auch nicht anders sein. Und wenn sich Meinungen, Sichtweisen dem jeweiligen Zeitpunkt anpassen, so kann das ganz sicher auch mit Ratschlägen passieren, die man mal abgetippt hat. Aber deswegen löscht man die Artikel ja nicht? Mein, man gibt nen Tipp für Traffik, aber selbst ist der einem egal, so verfährt man doch entgegengesetzt, obwohl der Artikel was Anderes sagt. Wir sind doch keine “Christen”, die ihren Glauben vorleben müssen? Oder seh ich das falsch?
    @Piet Sry, wenn ich damit etwas am Thema vorbeischramme.

  20. “Do’s” und “Dont’s” verhindert aber auch immer viel Kreativität.

    Ich stolpere täglich über Blogs die sich stringent an solche Art Vorgaben halten. Und eben genau diese Blogs sind langweilig.

    Ein wenig mehr Mut ein wenig mehr Risiko und auch mal “eigene” Ideen einbringen. Das wäre was.

    Aber nicht 10 Blogs die tendenziell den selben Inhalt haben, die gleiche Aufmachung und meist die selben News und Artikel.

    P.S. Piet. Es wäre grandios, wenn du dir ein WPTouch oder Mobile WordPress Plugin installieren würdest. Merci!

  21. Piet sagt:

    @Andersreisender Für Blogneulinge sind die Infos garnicht so verkehrt, allerdings kann ein Bloganfänger meist garnicht beurteilen welche Tipps anwendbar sind und welche nicht. Den Unterschied zwischen deutschsprachigen und englischsprachigen Blogs erkennt man meiner Meinung nach erst im Laufe der Zeit.

    Danke für dein Lob, ob ich mittlerweile ein erfahrener Blogger bin mag ich nicht beurteilen, aber immerhin hab ich mit dem Start von Netzpanorama direkt gewusst was ich wollte.

    @Nismion Ach ich find das ist garnicht so am Thema vorbei und birgt durchaus viel Diskussionpotential. Es kommt darauf an welche Tipps weitergegeben und vorgelebt werden. Ein Blogger der Traffic Tipps für 2000 Besucher pro Tag predigt aber selbst nur 100 Besucher hat ist in meinen Augen unseriös. Ebenso sind es Blogger die bei WordPress.com hosten und über die Vorteile eines selbstgehosteten WordPress Blogs schreiben.

    Aber man muss definitiv nicht alles vorleben. Ich habe auch schon über tolle und nützliche Plugins geschrieben ohne diese selbst länger zu nutzen und Tipps gegeben die ich mitunter selbst nicht optimal vorlebe.

    @Blog Evangelist Eigene Ideen einbringen und eigene Experimente machen und darüber schreiben ist glaube ich das wichtigste. Vorgefertigte Erfahrungen zu publizieren kann nicht der Sinn der Sache sein.

    Mobile Plugin? Hmm.. ich wusste dass das nochmal zur Sprache kommt. Auf dem alten Blog hatte ich so ein Plugin für längere Zeit im Einsatz und wurde quasi ausgelacht weil ich massig schädlichen DC ins Haus holen würde. Ich habe mich mit den Mobile Plugins nie weiter beschäftigt, unter anderem weil ich sowas selbst nicht brauche. Mal schauen was sich machen lässt.

  22. @Piet: Stimmt: Als Neuling kann man das alles nicht beurteilen – man saugt die Infos ja auf wie ein Schwamm, weil man wissen möchte wie es geht. Erst im Laufe der Zeit kristallisiert sich’s dann raus.

    Aber mir geht es auch heute noch so, wenn ich nach etwas speziellem suche, dass ich auf fünf verschiedene Meinungen “wie es zu funktionieren hat” stoße und dann denke ich mir: jetzt bin ich genau so schlau, wie zu vor :-(

    Hmm…”erfahren” zu sein ist ein dehnbarer ausdruck. Bin ich nach 300 Posts erfahren? Ich denke, man wächst mit der Aufgabe. Deinen Blog lese ich immer wieder gern – muss ich auch ehrlich sagen, auch wenn ich oft wochenlang als “stummer Leser” keinen Kommentar abgebe.

  23. “Mobile Plugin? Hmm.. ich wusste dass das nochmal zur Sprache kommt. Auf dem alten Blog hatte ich so ein Plugin für längere Zeit im Einsatz und wurde quasi ausgelacht weil ich massig schädlichen DC ins Haus holen würde. Ich habe mich mit den Mobile Plugins nie weiter beschäftigt, unter anderem weil ich sowas selbst nicht brauche. Mal schauen was sich machen lässt.”

    Du tust mir und anderem Smartphone Nutzern damit ein Gefallen.

    Es lädt schneller und es liest sich besser.

    Nebenbei ist Mobile Adsense nicht zu unterschätzen :-)

    Ich nutze das seit 1 Jahr z.B. auf MOMWORX http://momworx.de da hat sich nichts seitens Google etc. geändert.

  24. realloc sagt:

    Sorry, wenn ich hier eventuell den OT vertiefe, aber das ist reichlich interessant. Wird beim Einsatz eines Plugins für Smartphones nur der Content selbst anders aufbereitet (via CSS) oder gibt es noch weitere Vorteile?

  25. Piet sagt:

    @Andersreisender Ich denke mit 300 Posts kann man sich durchaus schon als erfahren bezeichnen, allerdings hängt das ja auch von vielen Faktoren ab. Wie du sagst, man wächst mit der Aufgabe, denn ich gehe mal davon aus dass in der Zeit wo 300 Artikel geschrieben wurden auch das ein oder andere in die Blogosphäre geworfen wurde :)

    @Blog Evangelist Welches Plugin würdest du also empfehlen? Dann befasse ich mich bald nochmal damit, will die Smartphone ja nicht ausgrenzen nur weil ich selbst keins habe (brauche).

    @realloc Die Frage lasse ich mal so stehen für den Herrn Blog Evanglist *g* Ich kann da nämlich noch keine qualitative Antwort liefern

  26. @Nismion: Oh…eben habe ich gesehen, dass es hier noch eine Nachricht für mich gibt. :-)

    Ich glaube, Du hast mich ein bisschen missverstanden: Ich bin der letzte, der dagegen ist, seine Sichtweisen zu ändern. Ganz im Gegenteil, finde ich es sogar wichtig sich mit einer Sache zu beschäftigen und vielleicht seine eigene Meinung auch zu überdenken. Es ändert sich in unserer Welt einfach vieles sehr schnell. Außerdem gewinnt man an Erfahrung.

    Das, was ich in meinem Kommentar meinte, war eher die Athentizität eines Bloggers. Sorry, aber manchen nehme ich die “Profi-Geschichte”, was Blog-Tipps betrifft, einfach nicht ab. So wie Piet auch schon geschrieben hat, die Sache mit den “locker mal 2000 Besucher” haben und noch immer weniger als 100 vorweisen können.

    Wie gesagt: Authentisch seine Meinung sagen ist eine tolle Sache. Genauso darf man sie auch überdenken und ändern. Dabei sollte es die eigene Sicht sein, von jemand anderes abschreiben und es als das eigene Werk ausgeben ist für mich da aber nicht mit eingeschlossen.

  27. @Piet: So wie es aussieht sind wir grade am Kommentar-Aneinander-Vorbeiwerfen *lach* Schönes Wochenende!

  28. Bzgl. Mobile Plugin. Ich selbst nutze WpTouch. Das zeigt mir auf meinem Motorola Mailestone, Palm Pre, und Iphone alles recht gleich an und ist schnell genug.

    Weitere Infos und wie es funktioniert.

    http://www.bravenewcode.com/products/wptouch/

  29. realloc sagt:

    @Blog Evangelist Danke für den Hinweis. Für einige Themen ist der Einsatz des Plugins sicher sinnvoll.

  30. Alex Kempe sagt:

    Ich wüsste nicht, was diese Problogs über dem großen Teich für mich lesenswert machen sollte. Egal ob die Blogger nun Grant oder wie auch immer heissen, auch die kochen nur mit Wasser und es ist im Enfeffekt nichts anderes, was ich hier in meiner Muttersprache auch zu lesen bekomme. Ich finde das witzig, was ich die letzten Woche auf sogenannten Problogs gelesen habe. Um Erfolg zu haben und nicht in Vergessenheit zu geraten musst du bloggen, noch mehr bloggen, noch viel mehr bloggen. Komisch, daß dies Blogs sind, wo es schon seit vielen Tagen nichts Neues mehr gab.

    Was ist denn überhaupt ein Problogger ? Einer der Geld damit verdient ? Gibt es dann den Promaurer und die Proputze auch ?

    In meinen Augen ist ein Problogger jemand, der mich durch seinen Stil zu schreiben immer wieder aufs Neue fesseln kann und mich zum verweilen bewegt und das hat rein gar nichts mit Geld verdienen durch den Blog zu tun.

  31. Nismion sagt:

    @ Alex Kempe
    Da schließ ich mich Dir vollkommen an. Recht hast auf jeden Fall. Meinen “ProBlogger” habe ich auch noch nicht gefunden. ;-)

  32. Piet sagt:

    @Blog Evangelist WP Touch ist jetzt installiert. Ich denke da lasse ich auch noch einen Artikel folgen. Denn ich selbst kann die Installation nicht überprüfen und ich hab jetzt keine Lust den Bekanntenkreis deshalb abzuklappern um ein Smartphone zum testen zu finden.

    @Alex Ganz so verteufeln mag ich die Problogger nun auch nicht. Wer sich da noch garnicht auskennt wird auf jeden Fall interessante Sachen entdecken, und seien es nur irgendwelche Zahlen die für Antrieb und Motivation sorgen. Allerdings hast du mit deiner Beschreibung vollkommen recht, in der Regel kriegt man die selben Tipps (bloggen bloggen bloggen) neu serviert.

    Was einen ProBlogger auszeichnet? Hmm gute Frage. Ich vermute das leitet sich vielleicht von ProGamer ab. Also Leute die mit ihrer Tätigkeit auffallen, und das tun die ProBlogger mit ihren 50.000+ Abonnenten auf jeden Fall. Und der finanzielle Aspekt wird wohl auch eine Rolle spielen, denn die allermeisten leben von ihrem Blog. Das war so die grobe Definition. Natürlich darf jeder für sich selbst festlegen was ein ProBlogger ist, ich mache das auch.

  33. Nismion sagt:

    @Piet
    Ich habe nen Artikel drüber geschrieben auch mit den Test Möglichkeiten. Denn ich stand vor dem selben Problem wie Du. ;-)
    Sry

  34. Blog Evangelist sagt:

    Sieht gut aus im Mobil. IPhone, Motorola Milestone. Schnell und gut. Alles bestens.

    Milestone: http://twitpic.com/14kj6g
    iPhone: http://twitpic.com/14kjdj

  35. Piet sagt:

    Hui, schick schick. Vielen lieben Dank für die Bilder :)
    Dann ist der Artikel dazu ja fast schon überflüssig, werde aber trotzdem ein paar Worte zusammenstammeln.

    Wüsstest du bzgl. der Einstellungen noch irgendein wichtiges ToDo?

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