Stammleser aufbauen durch Diskussionsbeteiligung und geschickte Kommentarmoderation

Wie man sich durch schlechte Kommunikation erfolgreich selbst behindert

Ich möchte mich mit diesem Artikel heute mal einem wichtigen und, meiner Meinung nach, sehr häufig vernachlässigtem Thema widmen. Es geht um Blogkommentare, eine der Hauptschlagadern eines Blogs. Ich bin der Ansicht man kann in Bezug auf die Blogkommentare sehr viel falsch machen. Andererseits können Blogkommentare auch einer der Erfolgsfaktoren werden und für einen gut besuchten Blog sorgen. Das habt ihr als Blogger selbst in der Hand.

Ich denke fast jeder Blogger ist darum bemüht sich ein eigenes Publikum aufzubauen dass sich für seine Artikel interessiert und sich mit anderen Blogger zu vernetzen. Man denke an Blogroll-Links und Nennungen in Artikeln. Einer der wichtigsten Faktoren um das zu erreichen ist Kommunikation. Wohlgemerkt, ich rede nicht von Einbahnstraßenkommunikation.

Einbahnstraßenkommunikation als Erfolgskiller

Eben diese Einbahnstraßenkommunikation begegnet mir aber, mit stetig wachsender Zahl an Feedabos, immer wieder. Ich bezeichne einige Blogger immer sehr gerne als Text-Talente. Sie sind in der Lage wunderschöne und informative Blogartikel zu schreiben die Leser und Kommentatoren anlocken. Aber da hört es dann auch manchmal schon auf. Ich sehe Blogs mit tollen Artikeln, auf die einige Leser sofort einsteigen und ihre eigene Meinung oder Erfahrung mit der Thematik als Kommentar hinterlassen. Oft sind auch Rückfragen zum Artikel dabei. Der Blogger bekommt dadurch die Grundlage für eine interessante Diskussion vor die Füße gelegt. Aber statt auf die Kommentare einzugehen bleibt er stumm und beschäftigt sich vermutlich lieber mit einem Artikel für den nächsten Tag. Bestenfalls tragen die Kommentatoren die Diskussion dann unter sich aus.

Ich denke mir dann immer: Chance verpasst! Das war die Chance die Kommunikation mit der Leserschaft zu beginnen und Stammleser wirklich effektiv zu binden. Denn mal ganz ehrlich, wie oft schreibt man Kommentare auf einem Blog wenn von Seiten des Autors nicht darauf eingegangen wird? So groß kann die Linkgeilheit auch nicht sein dass man sich das mehrfach antut. Ich für meinen Teil verliere dann irgendwann das interesse an dem Blog, da können die Artikel noch so interessant und informativ sein.

Ganz anders schaut es aus wenn man sich mit den Kommentaren der Leser befasst. Wenn man als Leser/Kommentator das Gefühl bekommt dass den Blogger die eigene Meinung wirklich interessiert und er darauf eingeht hat man doch ein gleich ein viel persönlicheres Gefühl und besucht den Blog gerne wieder.

Was ich damit sagen möchte ist einfach nur dass man als Blogger die Diskussionsbeteiligung an eigenen Artikeln keinesfalls unterschätzen sollte. Besonders dann nicht wenn man noch recht neu in der Blogosphäre unterwegs ist. Gerade bei jungen Blogs begegnet mir das Phänomen recht häufig. Die ersten Artikel sind geschrieben und veröffentlicht, aber der Blogger macht keine Anstalten auf Kommentare zu reagieren. Daher muss ich vermuten dass manche nicht um die Bedeutung der eigenen Diskussionbeteiligung wissen. Für den Erfolg des eigenen Blogs ist das möglicherweise das Zünglein an der Waage.

Natürlich kann man nicht auf jeden Kommentar eingehen, das wäre vermutlich etwas übertrieben. Man ist nicht 24/7 online, übersieht auch mal einen Kommentar oder verkneift sich die Antwort weil man entweder nicht weiß was man antworten soll oder es nicht für mehr als ein “Ja, da hast du Recht” reicht. Auch bei BigBlogs, die manchmal 50-60 Kommentare in der ersten Stunde nach Veröffentlichung eines Artikels bekommen, ist nicht zu erwarten dass auf jede einzelne Meinungsäußerung eingegangen wird. Das wäre einfach Unmöglich.

Kommentarmoderation – Kommunikationsstau in der Warteschleife

Ein weiterer Punkt der mir in letzter wieder häufiger begegnet, und den ich auch mit den Topf der Kommunikationsfehler werfe, ist die Kommentarmoderation. Ich finde auch hier kann man mögliche Stammleser & Kommentatoren verprellen.

Auf einigen Blogs laufen neue Kommentare generell immer erst in die Moderationswarteschlange um dort manuell vom Blogbetreiber freigegeben zu werden. Die Ursache dafür liegt möglicherweise im allgegenwärtigen Blogspam und den meist sehr dümmlichen Kommentaren von Backlinksammlern. Klar, das möchte niemand und vermutlich sind wir alle gleichermaßen davon genervt.

Trotzdem finde ich es fatal wirklich jeden Kommentar erst in die Moderation zu schicken. Blogs ermöglichen eine sehr zeitnahe Kommunikation und zumindest Stammkommentatoren, die bereits mehrfach ordentliche Diskussionsbeteiligung gezeigt haben, sollten von dieser unsinnigen Hürde befreit werden. WordPress beispielsweise bietet unter dem Reiter “Diskussion” die Möglichkeit das einzustellen. Ich verfahre nach dem Motto, wer bereits einen freigeschalteten Kommentar hinterlassen hat bekommt einen Vertrauensvorschuss und darf beim nächsten mal ohne vorherige Kontrolle seine Meinung hinterlassen. Löschen und editieren kann man einen Kommentar notfalls immer noch. WordPress bietet auch die Möglichkeit Wackelkandidaten anhand von Kommentarinhalt, Namen, URL, E-Mail-Adresse, IP oder spezieller Keywords in die Warteschlange zu schieben. Aber doch bitte nicht jeden Kommentar.

Ein Blogger den ich darauf angesprochen habe antwortete mir das alle Kommentare “zeitnah” freigeschaltet werden. Nun, es mag ein subjektives Gefühl sein, aber zeitnahe Kommunikation ist meiner Meinung nach nicht möglich wenn man 1-2 Stunden auf die Freischaltung warten muss. Ich liebe zeitnahe Diskussionen, häufig kann man Themen innerhalb von 30 Minuten mit 4-5 anderen Kommentatoren klären. Durch die Schranke der Kommentarmoderation entfällt das, und ein Thema zieht sich unter Umständen über 1-2 Tage. Je nachdem wie der Blogbetreiber Zeit und Laune für die Freischaltung hat. Mir persönlich verdirbt das massiv die Laune mich an Diskussionen zu beteiligen. Und ich denke anderen geht es ebenso. Also eine weitere hausgemachte Behinderung beim Aufbau von Stammlesern & Stammkommentatoren.

Eure Meinung ist gefragt!

Wie seht ihr das? Stimmt ihr mir zu dass Diskussionsbeteiligung und gemäßigte Kommentarmoderation wichtig ist um Stammleser aufzubauen? Führt das ausbleiben der Diskussionsteilnahme durch den Autor und der ewige Weg in die Moderationswarteschlange bei euch auch zu Frust und/oder Desinteresse? Oder ist euch sowas egal solange ihr euren Senf mitsamt dem Backlink überhaupt untergebracht bekommt?

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Kommentare (57)

  1. Hoffmann aus Stuttgart sagt:

    Witzig, dass ich diesen Artikel gerade gefunden habe, da ich mich in den letzten Tagen mit genau dem Thema auch beschäftigt habe um einen Artikel bei uns ein bisschen zu erweitern. Insbesondere denke ich, dass Kommentare eine hervorragende Möglichkeit sind, weiteren Content auf die Post-Seite zu bringen und deshalb sollte man sehen, dass man eine Diskussion aufbaut und dann möglichst kontrovers denkende Menschen anzieht.

  2. PuNkBaStaRd sagt:

    ah, sehr guter beitrag! auf das thema mit der moderation von kommentaren wollte ich die tage auch kommen, mir ist in der letzten zeit auch oft aufgefallen, dass eine solche moderation auf sehr vielen blogs läuft und mich persönlich dann auch um diskussions-interesse bringt. kann ja ewig dauern, bis man freigeschalten wird. darum bin ich auch ein gegner dieser moderation, ist es auch nicht mehr arbeit überflüssige kommentare mit einem klick zu löschen als sie freizuschalten. und bzgl. diskussionsbeteiligung: ich finde es auch immer grauenhaft, wenn sich blogger am eigenen blog nicht unter die kommentatoren mischen, dass zeugt für mich für eine gewisse irgnoranz dem leser gegenüber!

  3. Thomas sagt:

    Ich finde auch, dass es besonders wichtig ist auch auf Kommentare einzugehen. Gerade bei größeren Blogs sieht man immer wieder, dass es kaum noch passiert und man hat fast keine Lust mehr zu Kommentieren, weil man auch das Gefühl hat, dass es dem Autor auch egal ist. Irgendwie hat man auch oft den Eindruck, dass man einfach nur gegen eine Wand redet. Andere Kommentatoren scheinen den Kommentar in der Masse auch nicht wirklich zu lesen. Auf dem BL kommt es mir nicht an. Die meisten Blogger haben auch ein nofollow damit man auch nicht zu viel von dem Stück Kuchen abgibt. Das mit der Moderationswarteschlange kenne ich nicht so von meinen Stammblogs. Dazu kann ich nichts sagen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass da keine wirkliche Diskussion zustande kommen kann. Ein Szenario was du gar nich aufgemalt hast ist wenn der Autor auch die Kommentare löscht bzw kritische Stimmen einfach abgewürgt werden. vg Thomas

  4. Piet sagt:

    @Hoffmann Definitiv richtig. Man hat das ja vermutlich selbst schon erlebt, man sucht etwas bei Google und findet die gewünschte Info in den Blogkommentaren unter einem Artikel. Ob eine Dikussion zwingend kontrovers sein muss kann ich nicht sagen, aber sie sollte auf jeden Fall angeregt werden damit viele Menschen ihre Erfahrungen und Informationen einbringen. @PuNkBaStaRd Schön dass wir da einer Meinung sind. Ignoranz dem Leser gegenüber trifft es ganz gut. Der wirkt dadurch nur wie schmückendes Beiwerk, aber eigentlich geht es ja um ihn. :) @Thomas Ich stimme dir zu, es schwierig bei den BigBlogs. Man ist nur ein Stimmchen von vielen und wird vermutlich häufig gar nicht beachtet. Aber da möchte ich den Blogbetreibern auch keinen Vorwurf machen, wenn man manchmal sieht was innerhalb von wenigen Minuten an Kommentaren hinterlassen wird kann man nicht erwarten das alles ausführlich beantwortet wird, das wäre sonst ein absoluter Fulltimejob. Das Thema Zensur anzuschneiden hatte ich kurz im Kopf, habe es dann aber verworfen. Das ist so umfangreich dass es garantiert einen eigenen Artikel wert ist. Ich behaupte aber mal, ein wenig Zensur gibt es in jedem Blog, oder?

  5. _nico sagt:

    Hallo Blog-Leser, ich versuche fast jeden Kommentar, zeitnah in ordentlicher und angemessener Form zu beantworten. Das ist bei ca. 1000 unterschiedlichen Besuchern und circa 3 Kommentaren am Tag nicht schwer. Was aber auf die spezielle Thematik des Blogs zurückzuführen ist. Spam-Kommentare werden eigentlich erfolgreich von Antispam Bee geblockt, was die Kommentarmoderation in den meisten Fällen überflüssig macht. Tipp: Ich bekomme bei jedem Veröffentlichen Kommentar eine E-Mail, diese E-Mail verschiebe ich erst, wenn der Kommentar beantwortet ist oder sollte keine Frage gestellt worden sein zur Kenntnis genommen wurde.

  6. Marcel sagt:

    Danke für den schönen Beitrag! Ich versuche soweit auch immer so schnell wie möglich auf Kommentare zu reagieren, wenn denn mal welche vorhanden sein sollten. ;) Die Moderation der Kommentare habe ich inzwischen so geregelt, dass alle Kommentare des Schreibers sofort freigegeben werden, sobald bereits ein genehmigter Kommentar vorhanden ist. Ich halte das ehrlich gesagt für die beste Lösung. So muss jeder ernsthafte Kommentator nur einmal in den sauren Apfel beißen um sich quasi freischalten zu lassen.

  7. Piet sagt:

    @Nico Na das ist doch optimal :) Die E-Mail Methode kenne ich so noch nicht. Wäre mir persönlich auch zum umständlich, aber wenn du so gut klar kommst. Warum nicht? :) @Marcel Thx :) Ich finde auch dass das die beste Lösung ist. Allerdings habe ich gerade mal geschaut ob und wie man diesen Wert erhöhen kann. Für Vorsichtige wäre es vermutlich sehr interessant die Zahl der zu genehmigenden Kommentare zu erhöhen die zur automatischen Freischaltung qualifiziert. Habe leider noch nichts dazu gefunden. Statt 1 genehmigten Kommentar 3 oder 4 schreiben zu müssen wäre m.M. nach auch akzeptabel und würde die Dauermoderation auf jeden Fall überflüssig machen.

  8. realloc sagt:

    Hmm, sehr interessantes Thema. Ich muss zugeben, dass ich die ersten Kommentare auch in der Moderation lasse. Das liegt einfach daran, dass ich mir bisher gar keine Gedanken darüber gemacht habe. Ich werde das auch einmal ausprobieren. Vorher werde ich mir eventuell noch Antspam Bee anschauen. Oder gibt’s da noch andere Empfehlungen?

  9. Hoffmann aus Stuttgart sagt:

    Ich verwende Akismet und verstehe gar nicht, warum alle Probleme mit SPAM haben. Vielleicht kommen die ganz cleveren Spammer bei mir gar nicht an und deshalb genügt Akismet – aber dann sollte das für den Anfang genügen.

  10. cimddwc sagt:

    Seh ich auch so. Ich hab mich bei mir dafür entschieden, auch die Erstkommentare nicht zu moderieren – Akismet fängt schon viele der auch anderweitig aktiven manuellen Kommentarspammer ab, und im Zweifelsfall hat man dann halt kurze Zeit Spam oder sonstwas drin stehen. Sofern das nicht überhand nimmt, bleib ich dabei. Für notorische Spammer und Beleidiger gibt’s ja auch die Blacklist in WordPress. Was meiner Erfahrung nach auch – evtl. themenabhängig – manche Gelegenheitsbesucher zu Kommentaren verleiten kann, ist, auch anonyme Kommentare (ohne Zwang, Name oder Email einzugeben) zuzulassen. PS: Deinen unnötig kleingedruckten englischen Hinweis “Please note: JavaScript is required to post comments” könntest du noch verbessern. :)

  11. realloc sagt:

    Askismet habe ich natürlich immer drin und es ist auch aktiviert. Allerdings scheint mir das Risiko doch um einiges höher zu sein, wenn man die Kommentare unmittelbar freigibt.

  12. Hoffmann aus Stuttgart sagt:

    So meinst du. Ja gut, Akismet hat bisher alles korrekt abgefangen und ansonsten muss ich auch den ersten Comment immer noch von Hand freischalten. Also bei mir mit geringem SPAM- und Kommentar-Aufkommen läufts.

  13. Piet sagt:

    @realloc Erstkommentare in die Moderation zu schicken ist ja absolut berechtigt, nicht falsch verstehen. Es geht da eher um Kommentatoren die regelmäßig vorbeischauen. Dich kann ich auch als Beispiel nehmen, stell dir vor jeder deiner Kommentare hier wäre erstmal in der Moderation gelandet, mit 1-2 Stunden Verzögerung freigeschaltet worden und bliebe dann unbeantwortet. Als Plugin Empfehlung gibts von mir auch nur die AntiSpam Bee von Sergej und NoSpamNX welches ich hier einsetze. Aber diese Tools befassen sich in erster Linie mit automatisiertem Spam von Bots, das ist ein ganz anderes Thema. @Hoffmann Man unterscheidet manuellen Spam und automatisierten Spam, ich habe da auch schon einige male drüber geschrieben. Bots kriegt man abgewehrt, Möchtegern-SEO’s schon schwerer, die sind wohl auch der Grund für zu harte Moderationsmaßnahmen. Zum Thema Akismet, schaut euch mal http://www.blog.datenwachschutz.de/2009/01/askimet-ist-in-deutschland-osterreich-schweiz-rechtswidrig/ an

  14. Piet sagt:

    @cimddwc Ich hasse anonyme Kommentare wie die Pest. Wer etwas zu sagen hat und (von mir) ernst genommen werden möchte soll auch mit Name, E-Mailadresse und bestenfalls auch einer URL die zu einem gültigen Impressum führt dazu stehen. Auf meinem alten Blog war es eine zeitlang möglich, Resultat waren anonyme Spam- und Hasstiraden. Das wirds bei mir nicht mehr geben. Ansonsten ist der Schritt jeden Kommentar direkt durchzulassen sehr gewagt, ich würde es nicht machen. Erstmoderation muss sein. Aber da darf natürlich jeder sein eigenes Süppchen kochen. Zum PS: Wo siehst du den Hinweis? Ich sehe ihn ausgeloggt weder mit FF noch mit Chrome oder IE.

  15. Nila sagt:

    Super Artikel. Auch ich bin der Meinung, dass ein Blog mit seinen Kommentaren lebt oder stirbt. So habe ich in meiner Bloggerzeit schon die eine oder andere geniale Diskussion auf den verschiedensten Blogs unter den vielen Kommentaren genossen. Für mich persönlich kommen Blogs (egal ob A,B oder C-Blogger) bei denen keine Antwort auf die Kommentare erfolgt sehr hochnäßig herüber. So, als ob sie es nicht nötig hätte. Erstkommentare werde bei mir moderiert. Alle weitern Kommis werden dann sofort freigegeben. Momentan habe ich komischerweise trotz der Biene und Askimet ziemlich mit Spammkommis zu kämpfen.

  16. realloc sagt:

    @Piet OK. Ich hatte das also falsch verstanden. Das läuft bei mir ja dann schon so wie Du vorschlägst und bestätigt die Meinung von @Hoffmann aus Stuttgart, dass Akismet völlig ausreichend ist. Das das Plugin in Deutschland vermutlich gegen Gesetze verstoßen könnte, war mir bisher übrigens nicht bekannt. Glücklicherweise kann mir das hier bei mir (noch) egal sein und bestätigt nur meine Meinung zur Lage in “Absurdistan”.

  17. Piet sagt:

    @Nila Danke. Hach Lob tut gut. Ich stimme dir übrigens vollkommen zu, es wirkt teils sehr hochnäsig wenn nicht auf Kommentatoren eingegangen wird. Bei den sogenannten A-Blogger habe ich dafür aber wie gesagt Verständnis, das wäre manchmal einfach zu viel verlangt. Hohe Spamaufkommen stelle ich auch fest, es sind wieder vermehrt manuelle Spammer unterwegs die häufig und trotz guten Plugins in der Moderation landen. @realloc Stimmt ja, du bist ja weiter südlich angesiedelt. Ob man die Sache mit Akismet ebenso sieht ist natürlich jedem selbst überlassen. Für mich ist es ein Grund auf dieses Plugin zu verzichten, egal ob ich in Deutschland oder China lebe. Ich bin den oben genannten Plugins von Sergej und Sven viel eher verbunden, denn die haben schon Wahnsinns Arbeit geleistet bei mir und befreundeten Bloggern.

  18. cimddwc sagt:

    @Piet: Wer unbedingt Spam- und Hasstiraden loswerden will, kann auch falsche/unsinnige/Wegwerf-Mailadressen und Müll-Namen eingeben (Spammer machen das meist sowieso), dann sind sie im Prinzip auch anonym – höchstens die Hürde dazu wird ein bisschen höher. Solange sich die Waagschale bei mir mehr zur vorteilhaften Seite neigt (und ein paar Beleidiger hatte ich auch schon), bleib ich auch dabei… (Diverse Beleidigungen – sofern sie nicht gegen andere Besucher gerichtet sind – lass ich gerne auch mal stehen – sind ja die Argumente derer, die keine Argumente haben…) Zum Javascript-Hinweis: Wenn ich JS (im Firefox mit NoScript – standardmäßig bei bisher unbekannten Seiten) deaktiviere, erscheint der Hinweis unter der Kommentarabo-Checkbox (bzw. jetzt unter “Du hast diesen Artikel abonniert”). Ich nehme mal an, der kommt von einem Antispamplugin.

  19. Piet sagt:

    @cimddwc Ich wünsche dir viel Erfolg mit dieser Taktik. Mir hat eine einmalige Erfahrung mit vollkommen ausgereicht. Ich achte auch bis heute darauf wer hier was ablässt, schließlich bin ich im Zweifelsfall auch dafür verantwortlich wenn ich hier Beleidigungen und ähnliches stehen lasse. Den JavaScript Hinweis muss ich mir bei Zeiten nochmal vornehmen. Der wird, wie du richtig vermutest, durch eins meiner speziellen Antispam Plugins verursacht.

  20. cimddwc sagt:

    @Piet: Naja, alle Beleidigungen u.ä. lass ich ja nicht stehen – höchstens die gegen mich und mein Blog gerichteten. Und solange ich mich nicht selbst verklage… ;)

  21. Michael Finger sagt:

    Aber ich muß feststellen, das ich noch ganz am Anfang mit dem Bloggen stehe und da wohl noch sehr viel lernen und lesen muß bis ich da so alles verstanden habe, wie man mit seinen Lesern umgehen sollte und wie man wohl am besten die Artikel schreibt. Aber es macht mir Hoffnung das ich nicht ganz alleine bin und das Hilft manchmal auch schon. Aber das mit den Kommentaren und darauf zu Antworten habe ich nach diesem Artikel auf jeden Fall schon mal verstanden und dafür Danke ich sehr.

  22. Tanja sagt:

    Dass nicht alle Kommentare in die Moderation laufen finde ich enorm wichtig. So bleibt die Diskussionsmöglichkeit erhalten, auch wenn man gerade mal gar keine Zeit hat sich um seinen Blog zu kümmern.

  23. Piet sagt:

    @cimddwc Ich merke du kannst da noch drüber lachen. Ein bisschen beneide ich darum, den ich verstehe diesbezüglich keinen Spaß mehr. Mag aber auch an meiner Vergangenheit liegen, als Moderator in einem ziemlich großen Forum habe ich mir sozusagen die 0 Toleranz gegenüber Beleidigungen angewöhnt. @Michael Man sollte als Blogger (als Mensch sowiese) niemals aufhören zu lernen :) Ich freue mich wenn ich dir einen kleinen Aspekt des Bloggens nähergebracht habe. @Tanja Auf jeden Fall ein ganz wichtiger Punkt den du ansprichst. Ist doch schön wenn der eigene Blog als Diskussionsplattform genutzt werden kann wenn man selbst nicht da ist. Das ist dann das “Boah” Gefühl wenn man morgens an den PC kommt und sieht das über Nacht fleißig diskutiert wurde *g* Ich richte die Frage bzgl. der Kommentarzahl man an dich weiter. Weißt du ob man es irgendwo einstellen kann wieviele Kommentare vom Admin genehmigt werden müssen bis der Kommentator frei schreiben kann? Standard bei WordPress ist ja das 1 Kommentar genehmigt worden sein muss.

  24. Hoffmann aus Stuttgart sagt:

    @Piet: ich war immer der Meinung, dass man das direkt im WordPress-Backend einstellen kann, kann gerade aber nicht gucken, da ich den Subscriptions-Kram konfiguriere :)

  25. Piet sagt:

    Leider nicht, die einzige Zahl die man unter “Diskussion” einstellen kann ist wieviele Links ein Kommentar enthalten darf bevor er sich in die Warteschlange begeben muss. Sollte man die Zahl doch über das Dashboard ändern können dürft ihr mich gerne für eine Woche als Herr Maulwurf ansprechen. Dann bin ich seit 2 Jahren blind. *g*

  26. Hoffmann aus Stuttgart sagt:

    Da ist dann wohl ein harter Fail meinerseits. Philipp out.

  27. Tanja sagt:

    Klar weiß ich das, man kann es nämlich nicht einstellen. Man kann nur ein Häkchen machen oder kein Häkchen setzen bei “Der Autor muss bereits einen genehmigten Kommentar geschrieben haben” ;-)

  28. Piet sagt:

    Hmm, soweit also nichts neues. Ich dachte du wüsstest da ggf. ein Hintertürchen über eine der WordPress Dateien. Ich werde das trotzdem mal weiterverfolgen, vielleicht gibt es ja zumindest ein Plugin dafür.

  29. Tanja sagt:

    Hab auf die Schnelle nichts ergoogeln können. Vermute dass die entsprechende Option auf 0 und 1 reagiert, also an- und ausschalten. Hab auch noch mal in die comments.php (wp-includes) gekuckt und mein Verdacht bestätigt sich. Ist keine Zahlenprüfung sondern eine an-aus Prüfung.

  30. Piet sagt:

    Schade, das hatte ich befürchtet. Aber schlecht finde ich die Idee trotzdem nicht da einen Wert angeben zu können. Wo reicht man solche Verbesserungsvorschläge ein? :)

  31. Tanja sagt:

    Vielleicht hier: http://wordpress.org/extend/ideas/ ?

  32. Piet sagt:

    Danke für den Link, das wäre eine Möglichkeit. Da muss ich aber zuerst wieder mein schriftliches Englisch aufpolieren *g*

  33. eliterator sagt:

    Hallo Piet, ich bin ganz deiner Meinung, was das Antworten auf Kommentare betrifft und versuche, bei mir immer auf jeden Kommentar zu antworten.. Das Ausschalten der Kommentarmoderation bzw. das Zulassen von Kommentaren bei einmal freigeschalteten Kommentatoren hört sich zwar interessant an, gestaltet sich bei mir leider etwas schwierig, da ich nicht auf WP arbeite und nur die Mitglieder meines Blogproviders freischalten lassen kann.. Ich weiß aber, dass mich das sicherlich einige Kommentare und Diskussionen gekostet hat..

  34. Oslo sagt:

    Hallo Piet, ein wirklich sehr gelungener Artikel wieder von Dir =) Ja das mit dem Spam ist schon so ein Ding für sich, bestimmmt werden die kleinen Blogs, wie meiner, das nicht so merken wie die großen. Ich schalte meine Kommis ja alle selber Frei, ich würde sonst bestimmt einige Kommis verpaßen wenn das von alleine läuft, einerseits bekomme ich durch E-Mail Bescheid und zum anderen werden mir neue Kommis beim einloggen angezeigt, was ich pers. Voteilhaft finde. Was bei mir noch nicht so tragisch ist, wie bei anderen Blogs, ist wohl der Flus einer Diskusion, da sollte man dann doch auf die manuelle Freischaltung verzichten, zumindest wenn man Anwesend ist ;) Aber dazu kommt ja noch das Problem das nicht jeder ein Kommi posten möchte aus Unerfahrenheit, Schüchtern usw. , denke Blogger stehen zu Kommis anders als reine Leser, die mit Sicherheit auch eine Meinung zu dem einen oder anderen Artikel haben. Und aus diesen Meinungen kann ein Blogger ja auch wieder Material zum schreiben gewinnen. Ich denke man sollte das alles in einem guten Rahmen halten und wenn ein interesante Unterhaltung bei rauskommt, eher darauf eingehen, als sich auf den Artikel für den nächsten Tag zu verkrampfen ;) Du machst das schon richtig gut wie du das machst, eine gesunde Mischung aus allem :) ;) LG Oslo :)

  35. Piet sagt:

    @eliterator Ja das stimmt vermutlich dass dir da etwas entgangen ist. Ich muss gestehen, ich verfolgen deinen Blog nicht wirklich regelmäßig sondern schaue nur alle paar Wochen mal vorbei, aber würde sich für dich nicht ein Umzug auf WordPress in Verbindung mit einer TLD anbieten? Das soll jetzt nicht negativ klingen, aber ich finde es immer schade wenn jemand der so aktiv bloggt sein Talent und seine Kreativität in die abgesteckten Formen eines Blogproviders presst. @Oslo Danke für das Lob. Ich versuche auch jeden Kommentar zu beantworten, aber das klappt nicht immer. Manchmal rutscht einer unbemerkt durch oder ich weiß partout nicht was ich antworten soll. Ich kann für die WordPress Nutzer an dieser Stelle übrigens nochmal den WordPress Comments Notifier empfehlen, der hilft schon enorm dabei dass man keinen Kommentar übersieht.

  36. Tanja sagt:

    @Piet: Frag doch mal Peter (metplex.de) ob er Dir dabei hilft. Englisch ist doch seine Muttersprache. Ansonsten ist Matthias (Mac_Beth) noch ganz gut darin, hat mir bei meinen Plugin Readme Dateien geholfen. Ich kenne es übrigens auch, dass ich hin und wieder überhaupt nicht weiß, was ich auf einen Kommentar antworten soll… Offtopic Frage: Oben in Deiner Sidebar RSS als eMail. Hast Du das via Feedburner integriert?

  37. Piet sagt:

    Na, das kriege ich auch noch alleine hin wenn ich will. *g* Das RSS E-Mailabo läuft über Feedburner, genau. Das ganze war schon in diesem Theme hier integriert so dass ich nur noch meine Feedburner URL eintragen musste. Allerdings lässt sich das ganze auch sehr einfach selber machen. Es gibt sehr viele Infos im Netz wie man sich solch ein Subscription Formular einbaut und styled.

  38. Cookie sagt:

    Hi Piet, 1A Artikel! Selbst handhabe ich es auch so, dass ich immer den ersten Kommentar eines Besuchers freigeben werden muss. JEDEN Kommentar in die Warteschleife zu leiten ist fatal und hemmt die Diskussion. Versetzt euch mal kurz in folgende Situation: Blogger XY veröffentlicht einen Artikel. Via Feed folgen ihm bei Veröffentlichung ~1000 Leute. Davon schauen sich dann relativ zeitgleich 100 Besucher den neuen Artikel an. 20 Davon hinterlassen je einen Kommentar. 10 davon zum ersten Mal. Das hieße, keiner der Kommentatoren kann in direktem Weg miteinander über den Artikel diskutieren. Hätte Blogger XY nun eingestellt, dass ausschließlich der erste Kommentar moderiert wird, so hätten sich wenigstens 10 Besucher untereinander austauschen können. Wichtig ist auch, dass man dem Kommentierenden die Möglichkeit gibt, über weitere Kommentare z.B. via Email benachrichtigt zu werden (z.B. mittels dem WP-Plugin Gurken Subscribe to Comments). Schaltet der Autor dann noch ausstehende Kommentare frei, so ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die anderen Kommentatoren die Diskussion wieder aufnehmen – und werden dann Folgekommentare automatisch freigegeben, so freut sich das Kommentatoren-Herz, was sich – wie du gesagt hast – positiv auf die Bindung der Leserschaft auswirkt.

  39. Piet sagt:

    @Cookie E-mail Benachrichtigungen sind auch richtig wichtig in Bezug auf die Kommentare, das stimmt. Ich selbst nutze die Funktion auch sehr gerne um an geeigneter Stelle wieder in eine Diskussion einzusteigen, leider bietet das bei weitem nicht jeder an. Gurken StC ist aber auf jeden Fall das optimale Plugin dafür wegen dem erforderlich Double Opt-In.

  40. Marc sagt:

    Ich habe das Problem, entweder ich antworte sofort auf Kommentare (also wirklich nach wenigen Minuten, weil ich den Kommi zeitnah mitbekommen) – oder ich trööööödel schrecklich lange. Und nach dem trödeln ärger ich mich über das trödeln :-) Da steckt demnach noch Verbesserungs-Potenzial!

  41. Wolfgang sagt:

    Sehr schöner Beitrag, Blogs leben von Kommentaren, wie man auch an diesem Artikel sehr schön sieht. Der Artikel allein ist zwar schon Spitze, richtig lebendig wird er aber erst duch die Diskussionen, die sich hier ergeben hat. Ich habe auf meinem Blog die Warteschlange abgeschafft, Kommentare werden sofort automatisch freigeschaltet. Akismet macht einen Super-Job und filtert die Spam-Bots. Mit manuellem Spam habe ich bisher, obwohl ich NO-Follow abgeschaltet habe, keine Probleme gehabt. Hoffentlich bleibt das so.

  42. m.o.m. sagt:

    Wenn du am Tag 120 Russen und Casino, Glückspiellinks etc. bekommst. Dann hast du einfach weniger Arbeit damit. Die nachträglich aus den Kommentaren herauszufischen und lesen was ist gut, was schlecht nervt.

  43. m.o.m. sagt:

    E-Mail Benachrichtigung nutze ich nicht. Weil ich mehrfach dummen Leuten (die offenbar nicht lesen können) erklären musste, wie sie sich wieder abmelden. Weil sie angeblich genervt waren, dass sie 20 Antworten auf ihren Kommentar bekommen haben. Also lasse ich das lieber gleich.

  44. Cookie sagt:

    @m.o.m. so viel Spam? Welche Antispam-Plugins hast du am Laufen?

  45. m.o.m. sagt:

    @Cookie. Aktuell hält sich das Spamaufkommen zurück. Aber es gab solche Tage. Ansonsten nospamFX und die Biene. Das langt mir auch.

  46. Robert sagt:

    Ich kann übrigens als Kommentartool Disqus sehr empfehlen. Auch wenn man keinen WordPress Blog benutzt, kann man damit Kommentare recht gut verwalten. Moderation, White-/Blacklisting, Auto-Close nach einem bestimmten Datum, Kommentare per RSS/E-Mail abonnieren etc. Ansonsten finde ich das Thema ebenfalls sehr gelungen, wenn man sich schon Mühe mit einem Kommentar gibt, dann sollte dieser auch schnell zu sehen sein – mal schauen wie lange es bei mir dauert ;-)

  47. Piet sagt:

    @Marc Mir der WordPress Comments Notifier den ich weiter oben erwähnt habe echt dabei geholfen Kommentare zeitnah mitzubekommen und dann auch pünktlicher zu beantworten. Klappt aber auch nur wenn der PC an ist :P @Wolfgang Ich drücke dir die Daumen dass es so bleibt, aber das Glück haben wohl nicht viele. Irgendwann wird man gefunden und dann kommen nach und nach die ersten Spamkommentare. @m.o.m. Kurios. Ich nutze dass jetzt schon recht lange, musste aber noch niemandem erklären wie er/sie sich wieder abmeldet. Ich würde auf diesen Service auch nicht mehr verzichten wollen, selbst wenn mal jemand rummeckert, da überwiegen die Vorteile für mich ganz klar. @Robert Disqus habe ich früher mal kurz getestet, allerdings konnte ich mich damit nicht anfreunden. Ich kommentiere auch nur sehr sehr selten auf Blogs die Disqus nutzen. Irgendwie ist mir das nicht sympathisch. Aber ich mag nicht bestreiten dass es einige nette Features mit sich bringt. Es wird ja nicht ohne Grund von vielen Bloggern eingesetzt.

  48. Tarik sagt:

    Ja, sicher, die Diskussion mit dem Leser ist sehr wichtig und man sollte auch auf den Leser eingehen. Aber gleichzeitig ist es auch schwer, die Besucher erst dazu zu bringen, zu kommentieren. Mir geht es zum Beispiel oft so, dass zu Themen, bei denen ich mich frage, ob ich dazu wirklich bloggen soll, viele Kommentare entstehen und ein anderes Mal setzt man sich hin und schreibt einen langen und aufwendigen Artikel und der bleibt gänzlich unkommentiert. Insgesamt ist es aber natürlich vor allem wichtig, dem Leser etwas zu bieten und wenn man nicht auf den Leser eingeht, ist das natürlich ein Defizit und lässt den Leser vielleicht auch frustriert zurück.

  49. Piet sagt:

    @Tarik Es ist immer wichtig dass man den Lesern den Einstieg zu einer eigenen Aussage erleichtert. Ich habe mir das damals bei Daniel von Geldkrieg.de abgeschaut nachdem ich auch ein wenig am verzweifeln war weil meinen Artikeln nur selten Reaktionen der Leser folgten. Daniel beendete seine Artikel damals schon sehr häufig mit Fragen an die Leser, der Bitte um Tipps und ihre Meinung. Ist der Leser am Schluss des Artikels angekommen erwartet ihn auch bei mir recht häufig eine Fragestellung die einen Kommentar erleichtert. Bestes Beispiel ist dieser Artikel hier. Ich merke das bei mir selbst auch wenn ich kommentierend unterwegs bin. Es ist viel einfacher einem Blogartikel Feedback zukommen zu lassen wenn dieser mit einer Ansprache oder Fragestellung an die Leser schließt.

  50. Marc sagt:

    Ergänzung: Zustimmung zu dieser “Motivation durch eine Frage”. Aber dabei würde ich aufpassen, dass es nicht zu plumb wirkt – sprich nicht einfach nur “Was ist deine Meinung?”

  51. Piet sagt:

    @Marc Stimmt, plump nur im absoluten Notfall. Meistens hilft es den gerade verfassten Artikel nochmals zu reflektieren und mögliche Sichtweisen der Leser herauszufiltern um einen passenden Schluss mit Fragestellung zu finden.

  52. Andreas sagt:

    Auch von mir zuerst ein fettes Lob für den tollen Beitrag! Ich hielt es bei mir anfangs auch so, dass jeder mit seinem Kommentar gänzlich ohne Moderation durchkommt. Bei 30-40 Besuchern am Tag war das auch völlig problemlos. Hintergrund war dabei auch, dass sich Leser auch in meiner Abwesenheit und damit ohne mein Zutun austauschen können – man ist ja nicht 24h online ;-) . Mit zunehmendem Traffic steigt aber leider auch der manuelle Spam, was irgendwann zur “Moderation des ersten Kommentars” führt. Bei mir war das Umstellen auf Moderation bei erstem Kommentar aber nicht durch zunehmendes Spamaufkommen verursacht worden. Ich schaute eines Morgens in das Blog und war dann in Null-Komma-Nix hellwach. Zu einem Beitrag gegen Ausländerfeindlichkeit hatte es über Nacht einige Kommentare gegeben. Die waren auf’s Heftigste ausländerfeindlich mit übelsten Schimpfwörtern und derben, rechtsradikalen Parolen. Die Kommentare habe ich alle gelöscht und seither ist bei mir die Erst-Moderation aktiv. Ohne geht es leider nicht.

  53. Piet sagt:

    @Andreas Genau so kanns gehen. Ich denke die Erfahrung wird fast jeder Blogger machen der seinen Lesern blind vertraut sobald der Blog etwas bekannter ist. Auch dir vielen Dank für das Lob, Honig fürs Gemüt *g*

  54. Andreas sagt:

    Im schlimmsten Fall ist man mal 3 Wochen in Urlaub, kehrt nach Hause zurück und findet eine Abmahnung im Briefkasten. So was soll’s ja geben. Das muss man sich nicht antun. Lob tut dem Blogger gut :-)

  55. Miki sagt:

    Hi Piet, super Artikel! Ich mach mir manchmal Gedanken, ob es ok. ist, wenn ich manchmal “@alle” verwende, aber jedem “ja, so sehe ich das auch” oder allen einzeln sehr ähnlich zu antworten finde ich auch öde! Gelegentlich antworte ich auch nicht, vor allem, wenn es schon viel hin und her ging, irgendwann ist ja auch alles gesagt. Ich fürchte, manchmal macht man auch was “falsch”, ist eben wie im richtigen Leben.

  56. Piet sagt:

    @Miki Irgendein Fettnäpfchen nimmt man immer mit, egal wie sehr man sich bemüht. Aber es ist nur legitim auch mal nichts mehr zu antworten und eine Diskussion verenden zu lassen wenn alles wichtige gesagt wurde. Sowas sollte nur nicht zur Gewohnheit werden und nicht auf frisch gebloggte Artikel angewandt werden *g*

  57. Silke sagt:

    Ja, stimme zu. Ich verstehe gar nicht, warum manche Blogger _nicht_ auf Kommentare antworten. Dann könnten sie genauso gut im stillen Kämmerlein ein Tagebuch führen.

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