Was macht ihr wenn die Blogkommentare ausbleiben?

Über frischgebackene Blogger, alte Hasen und Motivation

Ich möchte heute nochmal das Thema Blogkommentare anschneiden. Allerdings geht es diesmal nicht um die Qualität der Kommentare, wie neulich beim WebmasterFriday, sonder um die Quantität. Also die Menge der Kommentare die so auf unseren Blogs eintrudeln.

Generell kann man sagen, viele Feedleser sorgen auch für viele Kommentare. Die meisten von uns dürfen sich über Kommentare durch Abonnenten freuen sobald ein neuer Artikel veröffentlichlicht wurde. Ich bin bislang auch sehr zufrieden, den egal was ich hier schreibe, den ein oder anderen Kommentar bekomme ich immer. An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich mal bei meinen treuen Lesern bedanken. Denn einige scheinen niemals müde zu werden was regelmäßige Kommentare auf Netzpanorama angeht. Danke euch!

Blogkommentare machen glücklich!

Um diese Kommentarmüdikgkeit geht es mir aber heute. Ich habe in den letzten Wochen mit vielen Bloggern gechattet und telefoniert. Und fast immer sind wir irgendwann auf das Thema Blogkommentare gekommen. Mehrmals wurde mir gesagt wie gut ich es doch habe, weil hier eifrige Kommentatoren unterwegs sind. Da stimme ich zu. Denn Diskussionen unter den Kommentaren sind für mich ein großer Anreiz, was sich vermutlich darin begründet dass ich, bevor ich Blogger wurde, regelmäßig in Diskussionsforen unterwegs war. Diskussionen liefern Stoff für neue Artikel und sorgen zweifelsohne für unsere Motivation fleißig weiter  zu bloggen.

Zwei Sachen sind mir in den Gesprächen aufgefallen.

Viele der jüngeren Blogger (Blogalter) klagen darüber, dass ihre Motivation schnell schwindet wenn Kommentare ausbleiben. Sie sind wirklich unglücklich wenn es keine Reaktionen gibt. Ein paar mal wurde ich auch nach Ratschlägen gefragt was man tun kann um Kommentare auf dem eigenen Blog zu bekommen. Das Ganze ist kein Geheimrezept, ich empfehle immer folgendes:

  • Auf anderen Blogs kommentieren um gesehen zu werden
  • Eigene Artikel mit Fragen an die Leser beenden
  • Lesern die Möglichkeit geben Diskussionen zu abonnieren (weitere Infos)
  • Selbst an der Diskussion teilnehmen und auf Kommentare eingehen (weitere Infos)

Das ganze am besten täglich wiederholen, dann sollte es auch mit den Kommentaren auf dem eigenen Blog klappen. Natürlich spielen eure Themen dabei auch eine nicht unerhebliche Rolle. Diese kleine Liste bringt mich nun aber auch direkt zu meiner nächsten Feststellung aus den Gesprächen.

Kommentarmüdigkeit

Viele Blogger die schon länger dabei sind, sind des kommentierens müde geworden. Kommentatoren die man früher fast täglich gesehen hat entdeckt man nur noch selten außerhalb ihrer eigenen Blogs. Ich selbst bin da übrigens auch ein Musterbeispiel. Früher habe ich täglich locker 5-10 Kommentare in der Blogosphäre verfasst und mich mit meiner Meinung in Diskussionen eingebracht. Heute vergehen auch mal 3-4 Tage ohne dass ich irgendwo einen einzigen Kommentar abgebe. Die Blogger mit denen ich darüber gesprochen habe, haben mir das bestätigt. Früher waren wir “faulen Säcke” aktiver in der Blogosphäre.

Generell ist es schlimm das wir diesbezüglich faul geworden sind, denn mich erreichen jeden Tag mehr als genug interessante Artikel die ich mit einem Kommentar bereichern könnte. Anderen wird es vermutlich ebenso ergehen. Derzeit überlege ich ob diese Entwicklung normal ist oder nicht. Als frisch gebackener Blogger lernt man seine Nachbarn ja gerade erst kennen und ist engagiert sich in Diskussionen einzubringen. Natürlich auch damit man von anderen Bloggern gesehen wird.

Ist man schon länger dabei wird die Anzahl der Feedabos größer und die tägliche Informationsflut wächst. Im meinem Artikel “Webworken im Zeitalter der Informationsflut” hatte ich schon erwähnt dass man irgendwann lernen muss dass man nicht auf jeder Hochzeit tanzen kann, das wirkt sich vermutlich auch auf die eigene Aktivität auf anderen Blogs aus.

Was macht ihr wenn die Kommentare ganz ausbleiben?

Für viele von uns die mit Herzblut an ihrem Blog hängen ein Horrorszenario, für eine Menge Blogger aber gleichzeitig auch die Realität. So sehr man sich auch bemüht, die Kommentare bleiben aus. Ich bin mal neugierig: Wie würdet ihr vorgehen wenn niemand mehr bei euch kommentiert? Würdet ihr wie gewohnt weitermachen oder wäre dass das Ende eures Blogs?

Ich für meinen Teil würde vermutlich dass Konzept ändern wenn hier niemand mehr kommentieren mag. Artikel die zu Diskussionen einladen (wie dieser hier) würden wegfallen, stattdessen würde es vermehrt Unterhaltung für Suchmaschinenbesucher geben, denn auch dieser Aspekt eines Blogs macht mir viel Freude.

Ich bin gespannt darauf zu hören wie ihr vorgehen würdet. Habt ihr auch schon festgestellt dass ihr früher aktiver in der Blogosphäre als heute?

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Kommentare (44)

  1. Luigi sagt:

    Du schreibst mir aus der Seele. Ganz genauso wie du es beschreibst ist es bei mir. Am Anfang kommentierte ich wesenlich mehr als jetzt. Ein fataler Fehler, weil dadurch bedingt auch weniger Kommentare bei mir abgegeben werden. Das frustriert mich ungemein doch ist es schwer dem entgegen zu wirken, also wieder mehr zu kommentieren.

  2. Daniel sagt:

    Super Artikel! Ich persönlich leide auch noch ziemlich darunter, dass auf meinem Blog vergleichsweise wenig kommentiert wird. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich zu wenig Zeit finde, um interessante Artikel zu schreiben und damit der Abstand zwischen zwei Beiträgen recht hoch ist. Bei mir gibt es drei Gründe dafür, einen Artikel zu kommentieren: 1. Der Beitrag ist wirklich gut und hat mir sehr geholfen 2. Ich selbst kann noch etwas Hilfreiches zum Beitrag beisteuern 3. Ich bin regelmäßiger Besucher auf dem Blog und möchte dem Betreiber etwas zurückgeben Andererseits nimmt die Zahl der Blogs, die man persönlich wahrnimmt, mit der Zeit einfach irgendwann unüberschaubare Ausmaße an, so dass man schon vor dem eigentlichen Besuch auf einer Webseite durch “Scannen” des Feedreaders sortieren muss, was für einen Interessant sein könnte. Und die Zeit die man hat, um einen Artikel möglicherweise zu kommentieren, nimmt natürlich auch ab. Was die generelle Entwicklung angeht, so glaube ich schon, dass es einen Abwärtstrend gibt. Viele von den vormals sehr aktiven Internet-Menschen kommen mittlerweile in ein Alter, in dem Sie die “Realität”, sprich Beruf und möglicherweise die eigene Familie immer mehr Zeit “kostet”. Und die “Folgegeneration” hat meiner Meinung nach eine etwas andere Einstellung als unsereins – man konsumiert mehr und intensiver, dafür bleibt der “soziale” Anteil im Netz auf Facebook beschränkt. Ob man da gegensteuern kann? Nur mit der richtigen Zielgruppe und der richtigen Qualität im eigenen Blog. Soweit ich, nun darf der Rest ;-)

  3. Thomas sagt:

    Toller Artikel. Genau darüber habe ich mir heute auch Gedanken gemacht. Ich muss auch zugeben, dass ich leider nicht mehr wirklich so viel Kommentiere wie früher. Aber ich versuche immer noch so viel wie Möglich zu Kommentieren. Ich kenne es ja selber als Blogautor, dass es schon ehr deprimierend sein kann, wenn man keine Kommentare mehr bekommt. Aktuell ist bei mir auch so ein Durchhänger. Es wird kaum noch Kommentiert und man fragt sich, ob es überhaupt noch jemand liest, oder interessiert. Selbst bei einem Gewinnspiel, dass ich erst vor kurzem gestartet hatte ist die Beteiligung sehr gering. Dabei gibt es einen Super Preis, der weit über 200 Euro kostet und man nicht viel machen muss. Vor einem halben Jahr habe ich Dinge für 20 Euro verlost und die Leute haben mir die Bude eingerannt. 100 Kommentare waren da keine Seltenheit. Leider scheint auch irgendwie eine Blogmüdigkeit durch die Reihen zu gehen. Die Artikel kommen von vielen auch nur noch sporadisch und oft werden Themen einfach nur kopiert. Es scheint wohl, dass Facebook und Twitter immer mehr den Blog verdrängen und viele aufgrund der Kommentiermüdigkeit einfach das Handtuch geschmissen haben. Eine Patentlösung kenne ich nicht, aber wenn du eine weißt, dann kannst du sie mir gerne sagen :-)

  4. Lasse sagt:

    Ich versuche darüber hinweg zu sehen und blogge weiter. Mache ich eh so wie ich Lust habe :D Natürlich ist es manchmal schade… Aber man sieht es ja teilweise an sich selbst wie Du schon schriebst. Ich schließe mich da locker mit ein. Dabei weiß ich nichtmal woran es konkret liegt dass ich manchmal keine Lust habe zu kommentieren. :/

  5. Frank sagt:

    Also bei mir ist es wie am Anfang, es gibt Artikel, da will man was kommentieren und bei manchen nicht. Das ist eigentlich genau so wie früher bei mir. :-) Was ich aber gemerkt habe, dass es bestimmte Artikel gibt, wo man einfach nichts weiter dazu schreiben kann, es ist bei mir halt so eine Sache. Wenn bei mir die Kommentare ausbleiben würde, wüsste ich nicht, was ich machen sollte, da es ja eh nur ein Hobbyblog ist aber kann mich bis jetzt nicht beschweren. Jedenfalls interessanter Artikel, smile.

  6. Piet sagt:

    @Luigi Dann sind wir da in der selben Situation. Ich möchte auch unbedingt wieder mehr kommentieren. Allein schon weil ich der Meinung bin dass es ich einigen Kommentatoren schuldig bin ihre Artikel nicht nur per Feedreader zu lesen und zu twittern, sondern auch darauf zu antworten.Aber es fällt wirklich schwer da wieder halbwegs in den früheren Tritt zu kommen. @Daniel 3 gute Gründe, die kann man so unterstreichen. Bei mir ist es aktuell so dass ich nur kommentiere wenn Punkt 1 zutrifft, das ist 2-3 mal pro Woche so. Die Punkte 2 und 3 begegnen mir viel häufiger, aber da komme ich dann häufig nicht zum kommentieren. Ich denke es hängt mit der Menge der Infomationen zusammen. Zeit, die ich früher zum kommentieren hatte verbringe ich jetzt meist lesend im Feedreader oder schreibend auf einem meiner eigenen Projekte. @Thomas Danke. Selbes Problem auch hier. Ich bin aktuell auch etwas verwundert dass das Gewinnspiel mit der iPhone Flugdrohne nur sehr “zaghaft” angenommen wird. Früher gabs bei Gewinnspielen mit kleineren Preisen viel mehr Action. Blogmüdigkeit, Kommentarmüdigkeit – irgendwie hängt das alles zusammen. Eine Patentlösung habe ich leider auch nicht parat. Twitter und Facebook tragen bestimmt ihren Teil dazu bei dass es auf den Blogs ruhiger wird, andererseits sorgen beide Portale auch immer wieder für neue Besucher. @Lasse Da zeigt sich der Kämpfer *g* Mir passiert es oft dass ich in einem Browsertab einen Artikel geöffnet habe zu dem ich “gleich” einen Kommentar schreiben möchte. Dieser Tab ist dann mitunter 6 Stunden geöffnet, und am Ende habe ich dann auch keine Lust mehr was zu schreiben. Evtl. müssen wir uns da alle mal neu motivieren. Strichliste für externe Kommentare einführen. Bevor da nicht 5 Striche gemacht wurden darf das eigene Dashboard nicht geöffnet werden ;) @Frank Aber auch ein Hobbyblogger bezieht seine Motivation doch eigentlich durch Kommentare und Co., oder? Artikel wo man nichts antworten kann gibts natürlich auch immer wieder. Ich bin manchmal sogar ganz froh wenn ich sowas zwischendurch mal im Feedreader entdecke, dann bleibt nicht das teilweise ungute Gefühl man hätte ja auch was beitragen können/müssen :)

  7. eliterator sagt:

    Sehr richtige Analyse.. Auch ich war früher aktiver beim Kommentieren, nicht, dass ich weniger in der Blogosphäre unterwegs bin oder es keine spannenden Artikel mehr gibt, aber mittlerweile lehne ich mich eher entspannt zurück, als in jede Diskussion einzugreifen. Bei mir im Blog ist auch manchmal sehr ruhig, aber dann kommen mal wieder Kommentare, ist ein Auf und Ab. Meine Motivation schwindet da aber nicht. Ich glaube, das meiste Feedback bekommt man, wenn man seine persönliche Meinung zu einem “heißen Eisen” schreibt.

  8. Horst Schulte sagt:

    Es ist ein Kreuz mit den Kommentaren. “Dialoge” finden mehr und mehr über Twitter und Facebook statt. Oder über sowas wie die “Gefällt mir”-Buttons. Das ist zwar schade aber vermutlich ein Trend, der sich nicht aufhalten lässt. Die Folge dürfte sein, dass viele Blogs noch schneller schließen als sie eröffnet wurden und länger bestehende Blogs nach und nach auch weniger werden. Die ganze Geschichte lebt, wie du richtig geschrieben hast, vom Dialog. Wenn der nicht mehr stattfindet oder sich auf die Ja/Nein-Networks verlagert ist das wohl nicht zu verhindern.

  9. Maxim sagt:

    Dass Blogger sich über Kommentare freuen ist wohl selbstverständlich ;) Ich denke, dass es stark davon abhängt an welche Zielgruppe der Bloginhalt gerichtet wird. Schreibt man über der Allgemeinheit vertraute Themen, wie Musik, Spiele, Gesellschaft, Politik ect. so kann jeder seine Meinung dazu abgeben. Verfasst man aber einen Artikel über eine Programmiersprache oder andere spezifische Themenbereiche, so gibt es nur sehr wenige Kommentare. Das ist absolut normal. Aus diesem Grund finde ich es nur peinlich, wenn einige Leute in der Bloggersphere mit der Kommentarenanzahl angeben ^^ Zur Kommentarmüdigkeit: Ich persönlich schreibe auch nicht viele Kommentare, was zum Teil daran liegt, dass ich ständig sich wiederholende Themen und dazugehörige Kommentare lese. Man hat vieles irgendwo schon mal gelesen und vlt. schon ein Kommentar dazu abgegeben und hat einfach keine Lust sich zu wiederholen. Bei neuen und ausgefallenen Beiträgen ist es natürlich anders ;)

  10. Piet sagt:

    @eliterator Ich glaube dass ist die richtige Einstellung. Früher war es für mich immer schlimm wenn auf manche Artikel garkeine Reaktion kam. Mittlerweile kann ich aber gut damit leben. Bloggen ist nunmal ein Auf und Ab. Heiße Eisen sind so ein Ding, da diese in der Blogosphäre meist politisch begründet sind oder mit Trash-TV und Promis zu tun haben. Beides nicht meine Themen. *g* @Horst Ich hoffe ganz aufrichtig dass du unrecht hast und es kein Trend ist der sich da abzeichnet. Allerdings könntest du wirklich Recht haben. Das würde auf lange Sicht ja quasi das aus des Diskussionsblogs bedeuten, wenn man nicht darauf zurückgreift Dialoge von Facebook und Twitter zu reimportieren.

  11. Sylvi sagt:

    Hallo Piet, ein sehr schöner Artikel, da MUSS man doch einfach kommentieren ;-) Solange ich nicht den Aufschrei von Bloggern höre “Ach die schon wieder!”, kommentiere ich weiterhin gerne. Das kann spontan – wie z. B. jetzt – sein. Oder aber ich behalte einen Blogbeitrag im Hinterkopf, bei dem ich meine, dazu möchte ich gerne noch etwas schreiben, weil ich ihn einfach gut fand. Ich habe mir angewöhnt, gelegentlich einen Blogrundgang zu machen. Dafür nehme ich mir viel Zeit und Ruhe (also meist am Wochenende) und dann kann es durchaus sein, dass ich so richtig in “Kommentierlaune” gerate. Auf meinem eigenen Blog sehe ich das eigentlich sehr entspannt. Zweistellige Kommentarzahlen verzeichne ich zwar nicht so häufig, mag aber oft daran liegen, dass einige Beiträge auch nicht so dazu einladen. Darüber zerbreche ich mir aber nicht den Kopf. Ich gestehe aber, dass ich auch schon mal Blogs, auf denen so gar nicht auf Kommentare eingegangen wird, künftig mit meinem Gedankengut verschone. Damit meine ich jetzt nicht nur auf meine eigenen sondern auch auf Kommentare anderer. Klar bereitet das sehr viel Arbeit für den Autoren auf alle einzugehen. Aber ich selber habe bereits lieber mal einen Blogbeitrag auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, als meine Kommentatoren zu vernachlässigen. War anfangs bei mir auch noch anders, aber Frau lernt ja dazu ;-) Lieben Gruß Sylvi

  12. Nils sagt:

    Bei mir hatte es lange gedauert bis bei meinem Blog was los war. Habe mich dann einfach durch die Blogosphäre durch gewuselt und kommentiert und mich eingebracht und schon kommt doch schon was zurück. Man muss halt schreien anstatt flüstern.

  13. stang2k sagt:

    Es gibt bei mir Tage an denen kommentiere ich viel und welche an denen kommentiere ich gar nicht. Wenn bei mir die Kommentare ausbleiben, überlege ich mir immer wieder Themen über die ich schreiben möchte, die für die Besucher vielleicht interessant sein könnten. Generell stelle ich jedoch fest, dass die Qualität der Beiträge und auch die Themenauswahl entscheidend ist.

  14. mac sagt:

    Hallo Piet, ich denke du hast oben in deiner Liste der Punkte, wie man zu mehr Kommentatoren kommt, noch einen ganz wichtigen Punkt vergessen: - gute Artikel schreiben Und das hast du hier gemacht. Aber das Thema geht uns irgendwie auch alle an. Ich für meinen Teil bin auch immer total happy wenn viele Leute bei mir kommentieren, aber es gibt auch Themen die mich interessieren und andere nicht, dann muss ich damit leben! Leider! Ich kann niemanden zwingen, bei mir zu kommentieren, aber aufgeben, werde ich deshalb nicht! ;-) Also weiter Leute, das geht schon! Gruß Matthias

  15. Leon sagt:

    Hallo Piet, Ich denke, dass sich das simple Danke sagen unter einem Beitrag oder sehr kurze Kommentare immer weiter auf Facebook und Twitter verlagern. Das ist natürlich auch themenabhängig, weil sich zu manchen Themen einfach kein längeres Feedback ergibt, aber generell erwische ich mich schon immer öfter dabei, dass ich den Eintrag im Feedreader wieder zu mache ohne zu kommentieren, angesichts der vielen Artikel die noch auf mich warten und einfach nur auf “Gefällt mir” oder “Twittern” klicke… Obwohl es meinem Blog glaube ich sehr gut tun würde, wenn ich mehr kommentieren würde. Muss aber wohl gerade ziemlich durch die Blogs gehen! Bei Spreeblick habe ich heute auch erst einen Aufruf gelesen, man solle doch bitte mehr kommentieren. @hombertho: Bei deinem Gewinnspiel hat es mich wirklich ziemlich gewundert, aber sonst finde ich die Disskussionsbeteiligung in deinem Blog noch relativ hoch. Für eine Gastartikelaktion mit täglichen Artikeln über mehrere Wochen hat schließlich auch nciht jeder genügend Leser. Und von mir bekommst du am Samstag auf jeden Fall noch einen Blogbeitrag für dein Gewinnspiel! Die Aussicht auf so einen Preis kann ich mir ja nicht entgehen lassen.

  16. Piet sagt:

    @Sylvi Ich glaube da brauchst du dir keine Sorgen machen, das wird niemand sagen. Generell ist es ein guter Plan sich für einen Blogrundgang einen Tag auszusuchen und dann in Ruhe (mit Kaffee) die große Hafenrundfahrt zu machen. Klappt bei mir aber leider nicht, denn dann sind viele Kommentare die ich abgeben könnte fast schon überflüssig. Ich antworte generell immer sehr gern am Erscheinungstag auf neue Blogartikel. @Nils Auf jeden Fall der richtige Weg um die ersten Besucher auf den eigenen Blog zu locken :) @stang2k Einen Tag an dem ich viel kommentiert habe müsste ich jetzt im Kalender suchen. Aber da werd ich mir mal wieder nen Ruck geben. Zu Qualität und Themenauswahl jetzt bei mehr bei @mac Gute Artikel schreiben habe ich bewusst nicht mit aufgeführt, denn was ein guter Artikel oder ein gutes Thema ist sieht jeder Abonnent anders. Evtl. könnte man es aber mit “engagiert schreiben” betiteln, so dass der Leser merkt dass der Autor sich bemüht hat. Ich denke wenn wir uns unseren Blogs weiterhin mit Engagement widmen, dann werden auch immer ein paar Kommentare abfallen. Mal mehr, mal weniger. @Leon Es ist mit Blick auf den eigenen Blog eigentlich immer gut sehr viel zu kommentieren. Man wird gesehen. Ich würde dir aber zustimmen. Bei guten Artikeln die kein besonderes Feedback zulassen bin ich auch meist nur mit einem Tweet/Share dabei. Spreeblick hab ich nicht abonniert, werde aber gleich mal schauen was da zu dem Thema geschrieben wurde. Generell isses ja nicht verkehrt wenn das Thema mal groß aufgegriffen wird. :)

  17. Marcus sagt:

    Schöner Artikel! Ich zähle mich auch zu den “schwarzen Schafen”, wenn es um die Kommentierung geht. Ich glaube, die Zeit ist recht hektisch – man ließt, verarbeitet, erprobt neu gelesenes.. Ich denke die Gründe liegen auch im Social Media. Zwar ließt man oft.. “Twitter und Co. schaden Blogs nicht..”.. oder auch Facebook. Die Tatsache ist allerdings, dass man zu viel Zeit mit Twitter und Co verbringt. Ließt man einen schönen Blog-Artikel, sendet man es per Twitter an seine Freunde. Da bleibt auch nicht immer die Zeit, einen ernsten Kommentar zu hinterlassen. Piet dein Beitrag ist sehr gut, um soetwas mal wieder in die Erinnerung zu holen. Glaube, in den nächsten Tagen kann man gegen den inneren Schweinehund vorgehen ;) PS: gleich twittern .. lg, Marcus

  18. Willi sagt:

    Hi Piet, danke für den Beitrag! Ich denke das Kommentare sehr wichtig sind. Es ist ja ein Feedback für den Blogger. Egal ob jetzt jemand Kommentiert oder nicht. Beides spricht ja manchmal Bände. Wie sagte schon Paul Watzlawick, Man kann nicht nicht Kommunizieren, http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick#.E2.80.9EMan_kann_nicht_nicht_kommunizieren.21.E2.80.9C Man könnte das jetzt auch in, man kann nicht nicht Kommentieren. Wenn jemand einen Kommentar hinterlässt freut mich das Persönlich sehr, den es Motiviert ja zum Bloggen. Wenn niemand meinen Beitrag Kommentiert, bewegt mich das zum Nachdenken. Was mich aber zum Beispiel auch ärgert ist die Tatsache, dass mir in letzter Zeit es oft passiert, dass ich wo anders einen meiner Meinung nach hilfreichen und Wissenswerten Kommentar abgebe dieser aber nicht freigegeben wird, oder nach der Freigabe einige Zeit später wieder gelöscht wird. Das bringt mich dann auch zum Nachdenken und in einigen Fällen bin ich darüber dann auch ein wenig verärgert und versuche mich in den Anderen hinein zu versetzten um zu verstehen warum Er oder Sie meinen Kommentar nicht veröffentlicht oder sogar wieder löscht. Man sieht, über das Thema könnte man Bücher, und nicht nur Kommentare schreiben ;-)

  19. Piet sagt:

    @Marcus Danke für den Tweet. Ja, vielleicht ist die Zeit ganz passend um sowas mal anzustoßen. Man verbringt ja jetzt wieder etwas mehr Zeit vorm PC als sonst. Ich habe heute morgen als erstes den Feedreader geöffnet. Vielleicht wirds ja was mit den Kommentaren *g* @Willi Du hast Recht, kein Kommentar wird vom jeweiligen Blogger auch entsprechend interpretiert und sorgt in den meisten Fällen wohl für Enttäuschung. Wenn jemand deine Kommentare nicht frei gibt oder sie einfach wieder löscht, frag nach warum. Mitunter ist da auch mal die Technik im Spiel. Ich hab auch schon Mails bekommen warum ich Kommentare hier nicht freischalte und andere Blogger gefragt wo mein Kommentar bei ihnen geblieben ist. Wenn du dich um deinen Kommentar sorgst kommunizierst du ja auch wieder, du zeigst Interesse an der Diskussionsteilnahme :)

  20. Alex sagt:

    Also wenn bei mir Kommentare ausbleiben, bleibe ich erst einmal ruhig! :) Dann schaue ich, dass meine kommenden Artikel vielleicht etwas ansprechender werden, aber ansonsten einfach abwarten und auf bessere Zeiten hoffen! :D

  21. FrauZwitscher sagt:

    Erstmal: schöner Artikel :-) Ich hab ja nur ein kleines Blog – un d um ehrlich zu sein, krieg ich da nur selten Kommentare :D Was mich aber eigentlich nicht wirklich stört. Denn viele Dinge die ich schreibe, sind einfach nur Fakten, da bedarf es manchmal einfach keinerlei Kommentare. Trotzdsem freue ich mich, wenn es doch mal welche gibt. Hihi Ich weiß nicht, ob ich für mich die Anzahl der Kommentare die Beliebtheit des meines Blogs wiederspiegelt. Hmm.. oder vielleicht doch?! Dein Artikel lässt mich nämlich gerade grübeln… :-) In diesem Sinne Liebe Grüße FrauZwitscher

  22. Bohn sagt:

    So, Kommentar Nr.4 heute ;-) Hab gestern mit Piet schon via ICQ über das Thema geschrieben. Ich persönlich kommentiere eigentlich schon regelmäßig, auch wenn es sicher Tage gibt, an denen es keine Kommentare gibt! Was die Kommentare im eignen Blog angeht, so sehe ich diese schon als Motivation an. Das merke ich recht deutlich – Schreibe ich einen Artikel und es kommen keine Kommentare, bin ich irgendwie enttäuscht. Gibt es aber relativ viele Kommentare, freu ich mich schon den nächsten Artikel in Angriff zu nehmen. Letztendlich misst doch jeder den Erfolg auf seine eigene Art und Weise. Der eine an den Einnahmen, der andere an den Besuchern und wieder andere eben an den Kommentaren oder einer Kombi aus den genannten Punkten. Ich finde auch ein das ein Kommentar eine Wertschätzung für die Arbeit des Bloggers darstellt. Und wenn alle Kommentier-Faul werden, verbreitet sich das “Nichtkommentieren” immer weiter, obwohl wir doch alle Kommentare und Werschätzung wollen. Ich glaube es wäre auch wichtig das etablierte Blogger da einen Schritt in die richtige Richtung machen. Mir ist aufgefallen, dass viele der “großen” Blogger kaum kommentieren und wenn dann nur auf anderen “großen” Blogs. Aber ein Kommetar diese Blogger auf einem kleinen Blog, ist recht selten, obwohl Sie oft auch dort Ihre Ideen sammeln. Und da fängts eben an. Sicher kommt es auf das Thema, die Zielgruppe und die Qualität des Artikels an. Aber ich denke ein Artikel den man bis zum Ende liest, kann nicht so übel sein, das er kein Kommentar verdient hat (Was nicht heißen soll, dass man jeden Artikel den man liest kommentieren muss). Es fängt doch aber schon da an, das Blogger mit hohen Besucherzahlen und einer Hohen Kommentar-Frequenz nicht mal mehr auf die Kommentare im eigenen Blog eingehen. Lieber noch 8 neue Artikel schreiben, damit der Besucherstrom nicht abbricht. Es gibt also viele Baustellen und jeder sollte sein eigenes Verhalten überdenken. Denn letztlich kommt die Einstellung zum Kommentieren zu einem zurück! grüße Ralf

  23. Michael sagt:

    Ich kenn das, habe zwar auf beiden Blogs regelmäßige Besucher, aber Kommentare sind dünn gesät. Ich zähle jetzt nicht, wieviele Kommentare ich täglich abgebe, aber ich gebe täglich ein paar ab, kommt aber seltenst ein Kommentar zurück. Das soll nun kein Vorwurf sein, nicht falsch denken, ich meine auch nicht Dich, sondern generell. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es Blogger gibt, denen der Erfolg quasi “zu Kopfe gestiegen ist”, die massig Kommentare auf ihren Blogs haben, aber scheinbar woanders nicht kommentieren, nach dem Motto “ich bekomme ja genug, wieso sollte ich?”. Zumindest, wenn diejenigen woanders kommentieren, sind es nicht die Blogs, die ich lese. Danke Dir für diesen Bericht

  24. Fischkopp sagt:

    Irgendwie ein ständig aktuelles Thema ;-) Ich hatte mich in einem Beitrag im Sept. auch darüber “ausgeweint”: http://fischkopp.wolwa.de/auf-dem-weg-zum-frustblogger.html -wobei mir aber schnell klar wurde, das es im wesentlichen auch an mir lag! Nach knapp 6 Jahren habe ich mich auch zum “Fauler Sack”-Kommentierer entwickelt und vermutlich die Quittung dafür bekommen ;-) Seitdem ich wieder etwas aktiver geworden bin, häufen sich auch die Kommentare. Ich denke, es liegt auch z.T. an der Übersättigung durch die sog. SocialNetworks… Das eigentliche Bloggen wird auch immer stärker vernachlässigt durch den ansteigenden Wahn des Produkt-Bloggens um ein paar Euros einzusacken!

  25. Marc sagt:

    Ich habe auch das Problem, dass ich in den letzten Wochen bzw. schon fast Monaten total selten auf anderen Blogs bin. Während es früher fast täglich war, nehme ich mir aktuell meistens nur noch einen Tag vom Wochenende für eine “Kommentar-Runde” Na ja, kommen auch wieder andere Zeiten :-)

  26. Philipp sagt:

    Ach, so schlimm ist das doch alles nicht. Wenn ich meine Motivation an der Anzahl der Kommentare messen würde, dann hätte eh alles hin geschmissen. Die Visits (eigentlich alle, auch die mit abgeschalteten Javascript und deswegen nicht gezählt werden) sind mir da doch ein motivierender Gradmesser. Zumindest ein wenig und vor allem wegen dem Spaß an der Statistik und den schönen Graphen ;) Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich suche mir kein eigenes Blogthema aus, nur weil ich denke, dass möglichst viele das lesen werden oder auch andauernd aktiv dazu beitragen werden. Ich habe jetzt schon so oft gelesen, dass ein Blog zu führen einen unheimlich langen Atem benötigt. Davon ging ich auch bei meinem Blog aus, vor allem, da ich SEO-technisch das falscheste aller Themen ausgesucht habe 8] Google hasst mich auch, aber egal, es macht mir selber am meisten Spaß und ich hoffe einfach darauf, dass – irgend wann – andere Leute meinen Blog auch mögen werden. Bis dahin warte ich ab und poste fröhlich weiter ;)

  27. Piet sagt:

    @Alex Ruhe bewahren ist für den Anfang wohl die beste Taktik. Aber was würdest du machen wenn die Kommentare trotz Experimenten mit neuen Artikeln weiterhin ausbleiben? @FrauZwitscher Ich glaube bei den meisten Bloggern gehören Kommentare zu den eigenen Erfolgskriterien dazu. Natürlich kommts auch immer auf das Thema des eigenen Blogs an. Freut mich dich zum Nachdenken bewegt zu haben :) @Bohn Da sprichst du einen interessanten Punkt an. Ich selbst kommentiere kaum noch auf Blogs mit hoher Kommentarfrequenz. Denn zum einen bezweifle ich dass dort überhaupt jemand liest was ich mitzuteilen habe wenn in einer Stunde mehr als 50 Kommentare abgegeben werden. Zum anderen kommt da nur selten was von den Autoren zurück und du musst schon Glück haben eine Reaktion des Bloggers zu bekommen. Wie du schon sagst, die sind dann wahrscheinlich schon mit dem nächsten Artikel beschäftigt. @Michael Möglich ist es dass dem ein oder anderen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Aus meinen Kontakten weiß ich aber dass es bei den meisten nicht daran liegt dass sie sich in ihrem “Ruhm” sonnen, sondern daran dass sie wirklich Rund um die Uhr mit ihrem Projekt beschäftigt sind. Kommentare beantworten, Artikel recherchieren und ausarbeiten und und und. Da fliegt vieles ungesehen an einem vorbei.

  28. Piet sagt:

    @Fischkopp Ich denke, solange man keiner der sogenannten A-Blogger ist, ist die Anzahl der Kommentare auf dem eigenen Blog auch immer von der eigenen Aktivität auf anderen Blogs abhängig. Lässt du dich sehen, wird man dich sehen. Produkt-Bloggen finde ich übrigens nicht schlimm, im Gegenteil. Solche Artikel finde ich immer noch interessanter als das klassische Tagebuch-Bloggen, den da kann man auf jeden Fall diskutieren :) @Marc Besser ein Tag als kein Tag. Aber was sag ich, mir gehts ja auch nicht wirklich anders momentan. Trotz aufrichtigem Bemühen habe ichs gestern und heute auch wiedermal nicht zu einem externen Kommentar gebracht. @Phillip Bei mir gehört hier auf Netzpanorama beides zusammen. Die Besucherstatistik muss Spaß machen, aber Kommentare gehören eben auch dazu. Optimal wenn beides passt, dann ist die Motivation am größten. Ich kann nur für mich sprechen, aber mir ist es wichtig da beides passend zu bedienen. Artikel die Besucher anziehen sowie Artikel die zu Diskussionen einladen. Und natürlich muss mich das Thema selbst interessieren. Einen langen Atem braucht man auf jeden Fall, ich drück dir die Daumen dass noch andere Leute deinen Blog entdecken :)

  29. Michael sagt:

    @Piet: heißt, wenn ich bei einem Blogger kommentiere, der die beschriebenen 50 Kommentare pro Stunde hat, gehe ich unter und kann keinen Gegenbesuch erwarten. Finde das schade, denn wer hat diese Blogger dahin gebracht, wo sie sind? Die “kleinen” Leser, ggf. Blogger. Und dann macht man den Leuten ggf. Vorschläge, was noch nicht verbloggt wurde, aber ins Blog paßt, und bekommt noch nicht mal ein Danke.

  30. Philipp sagt:

    @Michael: Vielleicht hast du aber nicht ganz die richtige Einstellung? Du verteilst deine Kommentare mit der Erwartung, dass aus Dankbarkeit andere auch bei dir kommentieren. Das klingt fast so, als ob der eigentliche Grund für deine Kommentare, die direkte Rückvergütung in der ‘Währung’ Kommentare ist. Kein Wunder, dass dich das so runter zieht. Klar, jeder wünscht sich ein bisschen mehr Leben in seinem Blog, aber groß forcieren sollte man da glaube ich wirklich nichts. Ich glaube Spaß und Geduld gehören bei Blogs zum kleinen 1×1. Natürlich kann das anders aussehen, wenn man unbedingt seinen Blog monetarisieren möchte. Dann kommt zu Spaß und Geduld auch noch die nötige Professionalität in Form von Menschenkenntnis, Verkaufstalent, Betriebswirtschaft, etc. hinzu. Alles Dinge dir mir fehlen :) Also bleibt – bei mir zumindest – nur Spaß und Geduld :) Falls ich dich aber missverstanden haben sollte, dann ignoriere einfach meinen Senf ;) @Piet: Danke dir für die moralische Unterstützung! So ein eigener Blog lässt einen auch mal richtig wahrnehmen, wie viel Arbeit da rein gesteckt werden muss. Hätte ich ja vorher nicht gedacht. Nee, also ohne Spaß an erster Stelle, gepaart mit Geduld (Sturheit?) hätte ich meinen Blog nie fertig gestellt, geschweige denn ziemlich regelmäßig befüllt. Respekt an alle langjährigen Blogger!

  31. Michael sagt:

    Hallo Philipp, ja, du hast es richtig verstanden, teilweise kommentiere ich in Blogs, um auf mein Blog zu verweisen und ggf. Kommentare zu bekommen. Der Blog, den Du durch Klick auf meinen Namen aufrufen könntest, hat momentan täglich 30 Besucher und nach einem Jahr und 4 Monaten 145 Kommentare, wobei da Trackbacks bei sind, aber auch Kommentare von mir, die ich als Reaktion auf einen Kommentar abgegeben habe. Mir geht es nicht um eine Monetarisierung, zumindest nicht primär, ich habe zwar Werbung eingebaut, aber der “Ertrag” ist verschwindend gering. Wenn ich Raucher wäre, wäre das nicht mal eine Schachtel in der ganzen Zeit. Ich blogge hauptsächlich weil es mir Spaß macht, aber wenn dann Beiträge, wo ich oder auch mal ein Gastautor sich Mühe gemacht haben, versauern, dann ist das schade. Ich freue mich über jede Art von Kritik, solange sie sachlich vorgetragen wird, Deine war sachlich, vielen Dank, ich denke über Deine Aussage/Sichtweise nach. Du hast mir einen Anstoss gegeben. Danke dafür. Lieben Gruß Michael

  32. Alex sagt:

    Piet, auf deine Frage hin, was ich machen würde wenn die Kommentare eine längere Zeit ausbleiben, wohl immer noch die Ruhe bewahren. Klar, Kommentare tun gut und man freut sich über jeden einzelnen, aber dennoch bleibt bei mir die Freude am Bloggen auch ohne tägliche Kommentare. ;)

  33. Piet sagt:

    @Michael Muss nicht immer so sein dass du untergehst, aber zumindest ist das meine Erfahrung. Wenn ich mal bei A-Bloggern kommentiere dann rechne ich schon gar nicht mehr damit eine Reaktion zu erhalten. Ich empfinde diese Blogger oft als eine Gesellschaft für sich und schenke den “Big-Blogs” deshalb immer weniger Beachtung. Aber klar, die vielen fleißigen Kommentatoren haben definitiv ihren Teil zum Erfolg der Blogs beigetragen. Umgekehrt verstehe ich aber auch dass jemand der pro Artikel 50 und mehr Kommentare erhält und 3-4 Artikel pro Tag rauslässt UNMÖGLICH auf jeden einzelnen eingehen kann oder gar bewusst Gegenbesuche starten kann. Unsere guten alten Foren Zeiten sind vorbei, ein Danke wird immer mehr zur Ausnahme. Merke das auch bei Mailanfragen immer wieder wenn jemand was erklärt haben möchte. @Phillip Spaß muss immer vorhanden sein damit man kreativ ist. Da haben wir Glück dass für uns auch die Statistiken zum Spaß des Bloggens zählen und uns motivieren können. Ich hab auch ein paar Blogs im Feedreader deren Artikelarchive wirklich ohne Unterbrechung bis 2007 und früher zurückreichen. Derartige Konstanz verdient echt Respekt, besonders wenn ein einzelner Blogger dahinter steht der nicht auf eine eigene Redaktion zurückgreifen kann. @Alex Respekt. Wenn trotzdem weiterhin Besucher vorhanden sind würde ich wohl auch ruhig bleiben können. Wenn diese dann aber auch ausbleiben wüsste ich nicht wofür ich noch Bloggen sollte. Das wäre ja dann als würde man als Straßenmusiker in einer Geisterstadt spielen.

  34. Tanja sagt:

    Mich würde es – ehrlich gesagt nicht stören. Auf den Schnäppchen Blogs bin ich es ja schon gewohnt, dass die Kommentare ausbleiben, bzw. entweder nur von Trollen die unter die Gürtellinie gehen oder von Shopbetreibern “bei mir gibts das hier um x Cent günstiger + Link” abgegeben werden. Bevor ich mich mit solchen “Hirnis” unterhalte, spiele ich lieber Alleinunterhalter ;-) Und mal ehrlich: Wenn nicht kommentiert wird, heißt es ja lange nicht dass die Artikel nicht gelesen werden! Sicher gefällt es mir auf meinem Crazy Girl Blog, dass so viel kommentiert wird. Es war zwar schon mal wesentlich mehr, aber ich nehme es wie es kommt. Gedanken mache ich mir nicht drüber, entweder die Blogger fühlen sich dazu hingerissen einen Kommentar loszuwerden oder eben nicht. Ich und das was ich so von mir gebe kann nicht immer allen zur Nase stehen ;-)

  35. Philipp sagt:

    @Crazy Girl Das klingt ja sehr gesund, was du da sagst. Kann ich 100% Unterschreiben. Ich nehme auch viel lieber Kommentare mit Inhalt, als ‘Toller Beitrag, Danke’. Wer nichts zu sagen hat, hat halt eben nichts zu sagen. Nicht tragisch IMO.

  36. Tanja sagt:

    @Philip: ebent ;-) Und bevor ich mich mit Trollen unter der Gürtellinie unterhalte oder auf Linkspammer eingehe, lösche ich lieber alles und sag gar nix *lacht*…

  37. Piet sagt:

    @Tanja Das kann ich nachvollziehen was du schreibst. Ich glaube Schnäppchen Blogs sind ein gutes Beispiel für die Art von Blogs bei denen es gar nicht so auf die Kommentare ankommt, da kommt meist eh nur “Murks”. Und klar, kein Kommentar heißt nicht dass der Artikel nicht schon hunderte male gelesen wurde. Aber für unsere Diskussionsblogs? Es zwar nur hypothetisch gesprochen, aber wenn dein Crazy Girl Blog, auf Dauer nur Leser, keine Kommentare hätte? Irgendwo würde dass doch auch ein bisschen wurmen oder? :)

  38. Nila sagt:

    Super Artikel Piet. Also, ich muss auch zugeben. Ich war in meiner Bloggeranfangszeit viel fleißiger in Sachen kommentieren. Ergo, kamen auch mehr Kommentare zurück. Andererseits hatte ich noch vor einiger Zeit mehr Artikel auf meinem Blog geschrieben. Irgendwie ist alles ein bißchen weniger geworden. Kommt es nur mir so vor, oder zieht momentan eine allgemeine Blogmüdigkeit seine Runden??!!

  39. Abnehmen Tipps sagt:

    @Piet: Es hat Zeiten gegeben, da hatte ich so richtig viele Kommentare auf der Crazytoast, Zeiten in denen es sehr wenig waren und Zeiten in denen es “normal” viele waren. Also alles dabei und ehrlich gesagt war es mir durchaus manchmal zuviel des Guten – vor allem da mit den normalen guten Kommentatoren auch immer exorbitant die Zahl der Spammer und Trolle ansteigt. So ganz ohne… kommt drauf an, ich glaube meine erste Reaktion wäre nachzusehen, ob WordPress kaputt ist *lacht*. Und wenn es funktioniert, dann würde ich mich zurücklehnen und kucken was passiert. Wenn dann nie wieder was kommen würde (wird ja wohl kaum der Fall sein), dann würde ich meine Artikel entsprechend anders schreiben, also nicht mehr für die Blogger sondern nur noch für die SuMa Leser. Man muss ganz einfach mit der Zeit gehen und sich dem Trend anpassen ;-)

  40. Piet sagt:

    @Nila Ich glaube schon. Ob es Blogmüdigkeit ist weiß ich nicht, allerdings wirken viele uns etwas “gesättigt” momentan. Geht mir auch so *g* @Tanja Hihi, dann würden wir die gleiche Reaktion zeigen. Ich würde nach einer Weile auch das Schriftbild ändern und die SuMa Leser in den Mittelpunkt rücken, auch was Themen angeht.

  41. Tanja sagt:

    @Piet: Ja… aber entmutigen oder so würde ich mich davon nicht lassen ;-) Einfach nehmen wie es kommt…

  42. Philipp sagt:

    Wie ist das eigentlich, schaut Ihr Euch nur die Analytics-Werte an oder auch die Log-Dateien? Jeder der liest, aber JS aus hat, taucht ja nur in den Log-Dateien auf. Oder sind diese Besucher generell für Euch uninteressant, da sie ‘offiziell’ nichts wert sind, zumindest in Punkto Traffic/Banner/Adsense.

  43. Piet sagt:

    @Tanja Gut zu wissen. Ich denke das ist die richtige Einstellung. Würde ebenso verfahren. @Phillip Ich glaube das handhabt jeder Blogger anders. Ich kann nur für mich sprechen, aber bei mir gibt es keine uninteressanten Besucher. Ausnahme sind natürlich Bots.

  44. Soni sagt:

    Ich habe früher auch deutlich mehr kommentiert, aber je mehr Blogs dazu kommen, je mehr Zeit nehmen die Kommentare in Anspruch und irgendwann schränkt man sich schon aufgrund dessen ein und wird etwas geizig. Ich denke jeder Blogbetreiber freut sich über Kommentare und manchmal denke ich, lohnt es sich überhaupt weiterzumachen, da ich wenig Kommentare bekomme. Aber ja, es macht trotzdem für mich Sinn. Es kommt, denke ich, immer drauf an was man mit seinem Blog erreichen will, warum man schreibt. Ich möchte auf die Schönheiten der Natur- und Tierwelt aufmerksam machen und zu einem respektvollen Umgang damit anregen. Wenn ich dann sehe das doch sehr, sehr viele z.B. giftfreie Vertreibung von Ameisen oder Bauanleitungen von Igelhäusern suchen, sie dadurch auf meinem Blog landen, ich viele Zugriffe auf die Artikel habe, Menschen ihn lesen und auch nur einige davon meine Tipps und Anregungen umsetzen (was ich natürlich hoffe), habe ich das erreicht was ich möchte – für die Natur und Tiere einen kleinen, in meinen Möglichkeiten stehenden Beitrag geleistet. Das für mich jeder der liest interessant ist, versteht sich somit von selbst :-)

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