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Esst weniger Tiefkühlpizza – Gustavo Gusto ruft zum eigenen Boykott auf

Esst weniger Tiefkühlpizza – Gustavo Gusto ruft zum eigenen Boykott auf
Gustavo Gusto ruft auf: Esst weniger Tiefkühlpizza! - Bildquelle: Bildquelle: FRANCO FRESCO / Instagram

Eine Pizza aus der Kühltruhe kann ganz okay sein, wenn man ohne großen Aufwand satt werden möchte. Nachdem man zum ersten Mal eine Tiefkühlpizza von Gustavo Gusto probiert hat weiß man, eine Tiefkühlpizza kann sogar verdammt lecker sein! Gustavo Gusto ist die Pizza-Marke des bayerischen Unternehmens Franco Fresco und seit ein paar Jahren wortwörtlich in aller Munde.

Anfänglich noch so etwas ein Geheimtipp, ist die Pizza im großen, weißen Karton mittlerweile auf dem Weg zum Kultstatus. Erst 2016 gestartet stellt das Unternehmen heute bereits täglich über 100.000 von Hand geformte Tiefkühlpizzen her und beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da verwundert es nicht, dass Franco Fresco im vergangenen Jahr zu den wachstumsstärksten Unternehmen in Deutschland gehörte und obendrein sogar eine Urkunde für Deutschlands erste klimaneutrale Tiefkühlpizza entgegen nehmen konnte.

Neue Kampagne: Esst weniger Tiefkühlpizza

In einer neuen Kampagne unter dem Titel „Esst weniger Tiefkühlpizza!“ empfiehlt das bayerische Unternehmen seinen Kunden nun überraschenderweise, weniger Pizza von Gustavo Gusto zu essen und stattdessen lieber die lokalen Gastronomiebetriebe zu unterstützen, die durch das Corona-Virus (COVID-19) eine schwere Zeit durchmachen und teilweise vor dem Aus stehen. Wenn sie es finanziell gebeutelt denn überhaupt bis in den August 2020 geschafft haben.

Bildquelle: FRANCO FRESCO GMBH & CO. KG

Dazu Chief Marketing Officer Michael Götz:

„Gerade jetzt brauchen die vielen kleinen Restaurants, Gasthäuser und Imbissstände tüchtig Unterstützung. Die Marke Gustavo Gusto ist aus unserer Pizzeria-Kette heraus erwachsen. Wir stehen der Gastro-Branche deshalb sehr nahe und wissen, wie hart das Geschäft sein kann. Von einem Tiefkühlpizzahersteller würden man so eine Kampagne nicht erwarten. Genau deswegen glauben wir, dass diese Botschaft Kraft hat.“

Die Inhouse erarbeitete Kampagne besteht aus einer Anzeige, die in diversen Print-Titeln zum Einsatz kommt, Plakaten die unterem an Bahnhöfen in Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Berlin und Frankfurt am Main zu sehen sind und einem kurzen animierten Film, der seit ein paar Tagen über Social-Media Kanäle verteilt wird.

Eine kuriose Werbekampagne die man so vermutlich nicht erwartet hätte. Im ersten Moment wirkt die Kampagne wie ein Aufruf zum eigenen Boykott, da sie offenbar gegen die Geschäftsinteressen von Gustavo Gusto anwirbt. Gleichzeitig ist diese unerwartete Solidaritätsbekundung mit der lokalen Gastronomie aber auch enorm sympathisch! Für das eh schon beliebte Unternehmen kann sich das auf lange Sicht nur positiv auswirken! In diesem Sinne: Support your local Food Dealer!
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